Auswahl des richtigen Jungpferdetrainers

Am besten ist es, dem potentiellen Pferde-Trainer mal unangemeldet (und ggf. aus der Ferne) über die Schulter zu sehen. Besonders erkenntnisreich sind die Mimik und der Augenausdruck von den im Training befindlichen Remonten und auch die Reaktion der Pferde, wenn der Trainer sich ihnen nähert (kommen sie freudig auf ihn zu oder weichen sie eher zurück und reißen die erschrocken Augen auf). Ein gutes Zeichen ist außerdem, wenn Profi-Reiter lange Jahre mit ihren Sportpferden erfolgreich verbringen. Wenn ein Pferdesportler alle zwei Jahre ein neues Pferd hat, ist das häufig ein Hinweis auf frühen Verschleiß bzw. „Verheizen“ des Pferdes.

Sollten Sie sich dann entschieden haben, Ihr Pferd bei einem Trainer in Beritt zu geben, ist es ratsam, es immer wieder zu besuchen und auf seine Trainings-Fortschritte, aber auch seine physische uns psychische Gesundheit hin zu untersuchen.

Damit nicht nur ich mit den mir anvertrauten Pferden zurecht komme, sondern auch die Besitzer, versuche ich die späteren Reiter des Pferdes so früh wie möglich ins Pferdetraining einzubeziehen. Häufig müssen nämlich auch die Besitzer eine Menge lernen, wenn sie sich ein junges Pferd kaufen. Wenn Sie einen Trainer „im Auge“ haben, fragen Sie deshalb auch gezielt nach, ob Sie auch gemeinsam mit Ihrem Pferd bei dem Ausbilder trainiert werden. Schließlich ist es IHR Pferd, und sie sollen schließlich viel Freude daran haben.

Ein Jungpferdetrainer braucht neben fachlicher Kompetenz auch ein hohes Maß an Pferdeverständnis, Geduld, innerer Ausgeglichenheit, Konzentrationsfähigkeit, Reaktionsschnelligkeit, sowie profunde Kenntnisse der Trainingslehre und Biomechanik des Pferdes.

Ganzheitlicher Reitunterricht aus Leidenschaft!

Bereits im Teenager-Alter begann ich Reitunterricht zu erteilen. Mit 19 Jahren absolvierte ich den Trainer C – Kurs für Islandpferde (in Österreich „Übungsleiter“) als Kursbeste. Mein Unterricht ist methodisch korrekt aufgebaut, und meine Stärke ist, sehr genau auf individuelle körperliche und persönliche Eigenheiten und Schwächen der Reiter einzugehen. Nicht jeder Mensch lernt gleich und somit kann auch guter Reitunterricht nicht nach Schema F ablaufen.

klassischer Reitunterricht

Ein gutes, theoretisches Wissen ist mir weiters wichtig. Denn schon Kurt Albrecht, langjähriger Bereiter und Leiter der spanischen Hofreitschule, sagte: „Der denkende Reiter wird dem nicht denkenden Reiter immer überlegen sein!“ Denn nur ein Reiter, der über die Anatomie, Biomechanik und Physiologie des Pferdes Bescheid weiß, kann es trainieren ohne sich oder dem Pferd schaden zuzufügen.

Als ausgebildete Gesundheitstrainerin war mir seit jeher anatomisch korrektes, losgelassenes und damit gesundes Reiten für Mensch und Pferd sehr wichtig. Auf der Suche nach einer Reitlehre, die das harmonische und lockere Zusammenspiel von Pferd und Reiter als Grundvorraussetzung für erfolgreiches Reiten sieht, stieß ich auf die Prinzipien von Centered Riding von Sally Swift.

Diese Reitlehre verbindet eine sehr feine Art zu reiten mit Übungen aus der Feldenkrais- und Alexandertechnik. Ich absolvierte den Centered Riding Instructor Kurs (level I) im Jahre 2002 und integriere in meinem Unterricht seitdem gymnastische Elemente und „bewußtseinserweiternde und koordinationsfördernde“ Übungen auf dem Pferderücken.

Seit meinem ersten klassischen Dressurkurs vor 10 Jahren bei Marjorie Armstrong (Schülerin des berühmten Nuno Olivera) hat die Gymnastizierung des Pferdes mit Hilfe von Seitengängen sowohl vom Boden als auch unter dem Sattel für mich einen noch höheren Stellenwert erhalten. Seitdem nehme ich selbst regelmäßig an klassischen Dressurkursen namhafter Trainer in In- und Ausland teil, zuletzt bei Antje Bandholz und Gonzalo Díaz. Mein Ziel ist es, das „Wissen der alten Reitmeister“ für mich und für meine Reitschüler neu zu entdecken und weiter zu geben.

Ich erteile Reitunterricht und gebe Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene, für Kinder und Erwachsene, in den Disziplinen (klassische) Dressur, Springen, Gelände- und Gangpferdereiten. Ich unterrichte übrigens nicht nur Islandpferdereiter, sondern bin für für alle Rassen offen. Mein Einzugsgebiet für Reitunterricht ist Großraum München und das Salzburger Land, für 2-Tages-Kurse bin ich geographisch relativ flexibel.

Gern können Sie auch Ihre reiterlichen Fähigkeiten auf unserem Islandpferde-Gestüt in Österreich verbessern. Auch wenn Sie einmal das Tölten probieren wollen oder auf gut ausgebildeten, verlässlichen Schulpferden Ausritte in die herrliche Natur des Nationalparks Hohe Tauern erleben wollen, sind Sie bei unserem Islandpferdegestüt Feueregg genau richtig. Nähere Infos hierzu finden sie auf der Website vom Islandpferde-Gestüt Feueregg. Informationen zu meinen wichtigsten 4beinigen Reitlehrern finden Sie auf der Seite „Über mich„.