Mittwochs-Gesundheitstipp: Was uns die Augen von Pferden über Trainer, Therapeuten und den Zustand von Pferden sagen!

Ich hatte neulich eine tolle Therapietour von Krefeld nach München und einen super Bodenarbeits-/Zirzensikkurs in Essen… Eine der Teilnehmerinnen sagte am Ende des Kurstages zu mir:

„Sandra, das ist wirklich erstaunlich, wie anders die Teilnehmerpferde jetzt aussehen. Gerade auch in den Augen!“

Ich war erstaunt, dass sie das bemerkt hatte. Aber sie war selbst ein sehr offener, feinfühliger und gebildeter (Pferde-)Mensch, das hab ich gleich gemerkt.

Angeregt durch diese Konversation habe ich gestern während meiner Therapierunde mal Augenbilder gemacht. Unten stehend seht Ihr ein Kundenpferd von gestern VOR der Behandlung, drunter seht Ihr das gleiche Pferd NACH der Behandlung.

Die Fotos sind zwar im Halbdunklen aufgenommen und nur mit dem Handy (und natürlich völlig unbearbeitet), aber die Stute hatte sofort viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel mehr Lebensenergie, Glanz und Ausstrahlung und sah viel fröhlicher, jünger und „heller“ aus! Die kleine Maus hat es nicht immer ganz einfach gehabt im Leben und kämpft seit vielen Jahren mit wiederkehrenden Hufrehe- und Stoffwechselproblemen. Aber ich finde auf diesen primitiven Handyfotos kann man gut erkennen, wie sehr sich ein Pferd mit nur einem einzigen Termin verändern kann! Zumindest waren die Besitzerin und ich vor Ort beide sehr entzückt über ihre Fortschritte (schon beim ersten Behandlungstermin ging es ihr sofort VIEL besser). Ich freu mich, dass wir auf einem guten, gemeinsamen Weg sind (und ich glaube, sie sich auch SEHR).

Das Auge eines Therapiepferdes - VOR der Behandlung

Das Auge eines Therapiepferdes – VOR der Behandlung

Das Auge des selben Therapiepferdes - NACH der Behandlung

Das Auge des selben Therapiepferdes – NACH der Behandlung

 

Was will ich Euch jetzt sagen mit diesem Gesundheitstipp:

1. Schaut Euren Pferden (oder Tieren oder Mitmenschen, hihi) regelmäßig intensiv in die Augen. Die Augen sind das „Tor zur Seele“. Sie widerspiegeln unsere Psyche, unsere Emotionen, unseren Gemütszustand…

Die Augen sind aber auch in der chinesischen Lehre das Sinnesorgan der Leber – und so können sie viel über Stoffwechsel, Lebensenergie, Gesundheit & Co verraten… Bei diesen Bildern sieht man auch, wie die Lymphschwellung ums Auge deutlich weniger geworden ist und der Glanz des Auges sich deutlich verbessern konnte. Die Augen wirken klarer, frischer, „jünger“ 

2. Was ich Euch damit noch sagen möchte ist, wenn Ihr mit einem Trainer arbeitet oder einen Therapeuten zu Eurem Pferd ruft, schaut Eurem Pferd vor, während und nach dem Termin genau in die Augen… Was sagen Euch die Augen? Sind sie nach dem Termin energiegeladener, klarer, schöner? Sind sie vielleicht entspannter, zufriedener? Vielleicht sind sie auch stolzer? Vielleicht sind sie aber gestresst, panisch oder erschöpft….

 

Augen werden Euch in Zukunft viel verraten – über den Gesundheits- und Gemütszustand Eures Pferdes, aber auch über die Qualität eines Trainers oder Therapeuten.

Ein sehr guter Dozent von mir. Dr. vet. med. Christina Gaudron hat einmal zu gesagt:

„Wenn ein Kundenpferd nach der Behandlung nicht viel schönere Augen als VOR der Behandlung hat, dann darf man für die Sitzung kein Geld nehmen.“

Recht hat er!

 

Wenn Ihr einmal mit „Augen Lesen“ begonnen habt, werdet Ihr staunen, wie viel Ihr davon lernen werdet!

Denn „Scheine und Ausbildungen“ sind das eine, echtes (Mit-)Gefühl und Liebe zum Tier und damit verbunden Wissen, das von Herzen kommt, etwas ganz anderes…

 

Eure Sandra – Pferdemensch aus Leidenschaft !

Gestern war ich wieder „on tour“ unterwegs und hab unter anderen lieben Pferden in Bayern ein äußerst entzückendes Stütchen behandeln dürfen. Interessant war, dass das Pferd an Blockaden und Verspannungen in der rechten Körperhälfte (vorwiegend Rückenmuskulatur und Übergang zum Becken) litt und gleichzeichig hinten rechts Gallen hatte. Zufall? Ich glaube eher nicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Blockaden und Verspannungen direkt auf ein wichtiges Beckenlymphzentrum einwirken und zu einem  schlechterem Lymphabfluss des rechten Hinterbeines führen könnten, ist relativ groß. Aber als Nicht-Tierärztin darf ich bekanntermaßen keine Diagnosen stellen, insofern beschränke ich mich einfach auf das Energie im Fluss halten bzw. bringen 🙂

Ein freier Energiefluss (oder Lymph- und Blutstrom) ist meiner Meinung nach jedoch nur möglich, wenn ein Körper in einem energetischen Gleichgewicht ist. Auch wenn viele Menschen energetische Arbeit als „esotherisch“ wahrnehmen, so kann man die Auswirkungen von Energiestaus, Energiefülle und Energieleere eindeutig auch „messen“ – spätestens an der Entstehung von Krankheiten! Nach der Behandlung der Stute waren die Gallen wirklich DEUTLICH kleiner (fast nicht mehr vorhanden) und somit zumindest einer von vielen Effekten eindeutig und objektiv erkennbar 🙂

Behandlungsreaktionen PferdegesundheitNatürlich zeigen die Pferde anhand von vielen Behandlungsreaktionen wie
– kauen, schlecken
– abschnauben
– gähnen
– schütteln
– seufzen
– seltener flehmen,
– Beine stampfen (weils kribbelt)
– oder Muskelzuckungen
und anderes mehr, dass Energie zu fließen beginnt bzw. sich verändert.

Ich als Gesundheitsexpertin sehe und fühle natürlich viel mehr Reaktionen der Pferde auf meine Behandlungen, wie zB

– eindeutige Veränderung der Körperspannung (Muskeltonus)

Wärmeveränderung in verschiedenen Regionen

Änderung der Körperhaltung (oft sehen Pferde nach so einer Behandlung auf einmal viel „runder“ und besser proportioniert aus)

Veränderter Gesichtsausdruck und Augen (zufriedener, positiver, offener, entspannter), uvm..

 

Eindeutige Beweise für mich sind nicht nur, wenn die Pferde sich sofort anders bewegen, sondern auch solche wie gestern: Die Stute kam in die Herde zurück (ca. 20 Pferde), die Pferde standen alle zusammen. Ich bin dann ausserhalb des Paddocks an ein Ende gegangen, weil mir der Reitlehrer noch etwas zeigen wollte. Wir standen also da und redeten, alle anderen Pferde waren im anderen Eck des Paddocks und haben uns keine Beachtung geschenkt (warum auch).

ABER das von mir behandelte Stütchen kam dann ganz eilig und forsch auf mich zu, stellte sich im Paddock (auf der anderen Seite des Zaunes gegenüber von mir hin) und fixierte mich mit einem freundlichen Blick.

Das ist der Moment, wo man als Pferdeexpertin weiß, ich konnte etwas in diesem – mir bis dahin völlig fremden Pferd – „auslösen“. Und das sind die Momente, wenn ich noch Tage später  mit einem inneren „Lächeln“ an meine kleinen und großen Kunden denken muss und das freut mich wirklich von Herzen :))

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Heute möchte ich Euch mal ein paar Tipps an die Hand geben, wie ihr die Effektivität und Wirkungsintensität von Osteopathie- und Physiotherapie-Behandlungen steigert und somit den optimalen Effekt erzielt . An dieser Stelle sei jedoch angemerkt, dass jedes Pferd INDIVIDUELL ist. Sprecht bitte immer genau über die weitere Vorgehensweise mit dem behandelnden Therapeuten oder Tierarzt.

Die meisten Pferde fühlen sich nach einer alternativmedizinischen Behandlung super und strotzen vor Lauffreude. Manche sind jedoch sehr müde, weil sie einfach „viel zu verarbeiten haben“. Hier wäre es absolut falsch, sie zur Bewegung zu ZWINGEN…

Nichts desto trotz gibt es einige wichtige Tipps, die man im Hinterkopf behalten sollte:

1. Bewegung: Viele Massagen und andere physikalische Therapien können zu – teils starkem – Muskelkater führen. Bewegung im Anschluss oder auch im Laufe des Tages nach der Behandlung ist sehr wichtig. Wie intensiv die Bewegung ausfallen sollte, ist von Pferd zu Pferd und je nach Behandlung unterschiedlich…

Meist ist es so, dass Pferde nach einer „klassischen“ Physiotherapeutischen Behandlung normal gearbeitet – also auch geritten – werden können und ggf. sogar SOLLEN. Durch zb Massagen oder/und Mobilisationsübungen ist die Beweglichkeit verbessert, die Durchblutung der Muskulatur gesteigert, das Schmerzempfinden reduziert (und andere Effekte mehr).

Daher kann es sein, dass das Pferd zu DEUTLICH besseren und freieren Bewegungen fähig ist. Dies ist besonders bei Kandidaten interessant, die zB lange lahm gingen oder ein massives Schmerzgedächtnis entwickelt haben. Dieses muss tatsächlich wieder „gelöscht“ werden. Daher macht bei solchen Pferden „richtiges“ Training nach einer Behandlung MEIST Sinn.

Bei osteopathischen/cranio-sacralen/omnipathischen etc. Behandlungen ist es hingegen manchmal besser, dem Pferd noch 1 oder 2 Stunden Ruhe zu gönnen, bevor man einen kleinen Spaziergang oder leichte Bodenarbeit macht. Diese Behandlungen zielen meist intensiver auf „den Kern“ des Pferdes = seine Wirbelsäule ab. Somit sind die Effekte oft noch deutlich länger nachwirkend und auch „anstrengender“ zu verarbeiten fürs Tier.

(Meine Rundumschlagsbehandlungen wirken oft bis zu 3,5 Wochen nach!!!). Hier empfinde ich es als ideal, das behandelte Pferde auf eine Koppel zu lassen – ggf. mit ein oder zwei lieben Kumpels, mit denen aber nicht gerangelt oder viel rumgescheucht wird. Entspannt also – das Pferd KANN sich so etwas bewegen, wird aber nicht gezwungen…

2. Wälzmöglichkeit: Ganz ein wichtiger Punkt ist es, den behandelten Pferden eine Möglichkeit zum WÄLZEN zu geben. Das ist so wichtig, weil sie sich so noch mal „selbst einrichten“ können. Gerade nach osteopathischen (oder ähnlichen) Behandlungen wälzen sich viele Pferde mehrfach ganz intensiv. Dies tun sie, um der Behandlung noch mal den letzten Schliff zu geben. Ausserdem regt das Wälzen nochmals die Durchblutung der Haut und Muskulatur an und tut der Pferdeseele gut…

3. Ggf. mit Homöopathie/Schüsslersalzen/Bachblüten/Zusatzfutter unterstützen.Eine alt bewährte homöpathische Kombination gegen Muskelkater und zum intensiven, optimalen Nachwirken alternativmedizinischer Behandlungen ist Rhus Tox. und Arnica (Potenz je nach Pferd C30 oder D6 oder D12) – bitte sprecht aber mit Eurem behandelten Therapeuten/Tierarzt darüber.

Auch sinnvoll sind Zusatzfutter, die sich positiv auf die Muskulatur auswirken und der Entspannung förderlich sind und Muskeln (und den gesamten Organismus) entschlacken helfen – allen voran für mich: Hempura Pferdehanf – das Muskel-WAHNSINNS-Produkt, gern verwende ich auch Magnesiumcitrat.Schüsslersalz Nr. 7 = Magnesium ist auch in manchen Fällen sinnvoll als Kombination.

Bei Pferden mit sehr schweren Blockaden und ggf. sogar traumatischen Erlebnissen ist in jedem Fall die Star of Betlehem-Bachblüte angezeigt. Bei schwerem Schmerzgedächnis verwende ich zusätzlich noch die Honeysuckle = Vergangenheit loslassen und die Walnut = Blüte für Neuanfang und bei schlechtem Stoffwechsel ggf noch die Crab Apple….

4. Training langsam wiederaufnehmen – speziell nach osteopathischen etc. Behandlungen. Nachdem osteopathische Behandlungen sehr tief wirken, ist es häufig sinnvoll, das Pferd einige Tage NICHT zu reiten, sondern nur alternativ zu bewegen. Hierzu gehört leichte Bodenarbeit, Spaziergänge, entspanntes Freilaufen lassen und möglichst viel Koppelgang.

Reiten oder Longieren auf engen Wendungen kann den Nachwirkprozess sehr stören und somit einen Teil der Behandlung im Sand versieben lassen… Das ist schade und muss nicht sein… Wie lang ein Pferd nicht geritten werden sollte, ist abhängig vom Zustand des Tieres, von der Reaktion des Pferdes, von der Intensität der Behandlung UND ob das Pferd diese Form der Behandlungen schon kennt etc. – dann wirken sie nämlich schneller nach :))

5. Etwaige „Kinesiologische“ Übungen anwenden. Bei Pferden mit starken Schmerzgedächtnis und merkbaren Bewegungseinschränkungen zeige ich meinen Kunden häufig einfache Bodenübungen, wie sie ihrem Pferd zu einem neuen Bewegungs- und Körpergefühl verhelfen. Das ist EXTREM wichtig, denn nur so kann ein Pferd auch 100%ig wieder leistungsfähig werden. Häufig verharren Pferde in ihrem alten Laufmuster, obwohl der körperliche Zustand ein normales, raumgreifendes Bewegen zulassen würden… Eine richtige Neuprogrammierung der Propriorezeptoren = „Nervenbewegungsmelder“ ist extrem wichtig für eine erfolgreiche Reha von Langzeitpatienten…

6. Auf psychische Entspannung und Medikamentengabe achten. Auch die Psyche sollte nicht vergessen werden. Wenn das Pferd sehr viel Stress, Ärger, Hunger etc. kurz nach einer Behandlung erfährt, oder auch Impfungen oder Entwurmungen stattfinden, dann ist häufig die Effizienz einer alternativmedizinischen Behandlung DEUTLICH reduziert…

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man immer individuell mit dem behandelnden Tierarzt/Therapeuten aufs eigene Pferd abschätzen sollte, was es gerade braucht. Die korrekte Nachsorge einer alternativmedizinischen Behandlung kann aber bis zu 70 Prozent des Behandlungserfolges (meiner eigenen Einschätzung nach) ausmachen. Stress, Ärger etc. sollte man in jedem Fall versuchen, dem Pferd zu ersparen, ebenso wie „wildes“ Training…

In diesem Sinne – alles Gute für Euch und Eure Pferde und schon mal ein schönes Wochenende!

Eure Sandra Fencl

Mein Pferde-Gesundheits-Konzept

pferdetherapie_konzeptIn meiner Tätigkeit als Pferde-Omnipathin und Pferdetrainerin habe ich das Schicksal von unzähligen Pferden miterlebt. Einige meiner Kundenpferde standen bereits auf der Liste des Schlachters, weil sie misshandelt oder körperlich völlig am Ende waren oder aber einfach mißverstanden wurden.

Solche Extremfälle aber auch bei Pferden mit scheinbar relativ unauffälligen Problemen sind meiner Meinung nach langfristige Leistungsfähigkeit und Gesunderhaltung des Pferdes nur dann möglich, wenn man einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt. Dieser „360-Grad-Rundumblick“ involviert folgende Punkte und ggf. die Zusammenarbeit mit anderen Experten wie Tierärzten, Sattlern, Pferdetrainern, dem Stallbesitzer, Hufbearbeitern usw.:

 

  1. Wiederherstellung der physiologischen Funktion und Statik des gesamten Organismus, im Besonderen von Wirbeln und Gelenken, Muskeln und Faszien, Organen, Hufen und Kaumechanik
  2. Optimierung von Haltung und Fütterung des Pferdes
  3. Kontrolle der Ausrüstung
  4. Überprüfung der Trainingsphilosophie
  5. Auflösung eines etwaigen psychisch-sozialen Ungleichgewichts

Es müssen in jedem Fall die Ursachen für körperliche oder seelische Probleme des Pferdes gesucht, gefunden und beseitigt werden. Ein wichtige Aufgabe in der Gesunderhaltung seines Tieres hat der Pferdebesitzer inne.

Als Pferde-(Physio-) Therapeutin (Equinus – unter ursprünglicher Leitung von Frau Schindlmaister – www.equinus.de), cranio sacral  Omnipathin für Pferde (Zentrum Eichthal, Ute Pfersmann – www.omnipathie.at), zertifizierte Pferde-Dentistin (Louis Pequin – www.pequinox.de), ausgebildete Hufpflegerin (Hufklinik Linz und Tübingen), Reittrainerin (Centered Riding Instructor, Islandpferdetrainer, Anhängerin der klassischen Reitlehre) und langjährige Pferdetrainerin und Züchterin (unter anderem Islandpferdegestüt Feueregg – http://www.islandpferde-salzburg.at/) ist es mir möglich, Pferde ganzheitlich anzusehen.

Auch wenn ich in Österreich nicht alle erlernten Fähigkeiten aus rechtlichen Gründen anwenden darf – wie beispielsweise die Dentalpflege beim Pferd – so kann ich kompetente, umfassende Tipps zur Gesunderhaltung von Pferden geben. Die feinstoffliche Pferdetherapie (Pegasus Bachblütenexpertin 2011) ist mir in der ganzheitlichen Gesunderhaltung von Tieren ebenso wichtig, wie einen Einblick in den Trainings- und Haltungsalltag des Pferdes zu erhalten… Denn Psyche und Physis dürfen niemals isoliert voneinander betrachtet (und behandelt) werden.

Ein guter Pferde-Experte kann sich in ein Pferd „einfühlen“ und wird Diskrepanzen zur Erhaltung der Pferdegesundheit erkennen, bevor es zu offensichtlichen, schwerwiegenden Problemen kommt. Ich würde mich freuen, auch Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen zu dürfen, damit Ihr Pferd und Sie lange gesund und munter Freude miteinander haben.

Rechtlicher Hinweis für Österreich: Ein Pferde-Energetiker darf keine Untersuchung und Behandlung von Tieren praktizieren, jedoch ist der energetische Ausgleich mittels Omnipathie, Pferdemassage etc. jederzeit zur Gesunderhaltung und Leistungssteigerung des Pferdes möglich. Auch physiotherapeutische Maßnahmen dürfen in Absprache mit einem Tierarzt durchgeführt werden.

Trotz meiner umfassenden Ausbildung besuche ich regelmäßig Fortbildungen im reiterlichen als auch im energetischen Bereich, um immer am neuestens Stand der Wissenschaft zu bleiben. Anhand der umfassenden Analyse wird eine für das Pferd individuell abgestimmtes Gesundheitskonzept entwickeln. Nähere Details zu meiner Ausbildung als ganzheitliche Pferde-Expertin finden Sie auch in der Rubrik „Über mich“.

Hier finden Sie einige Fragen und Antworten, die mir sehr häufig gestellt werden zu den Thema ganzheitliche Pferdetherapie beim Pferd. Rechtlicher Hinweis: In Österreich dürfen lediglich Tierärzte Diagnosen und Therapie-Pläne erstellen und Osteopathie am Pferd ausführen. Meine Tätigkeit in Österreich beschränkt sich auf omnipathische Behandlungen und Tiermassage. Nichts desto trotz möchte die aufgelisteten Tipps erhalten, da sie auch für  energetische Ausgleichstechniken wie cranio-sacrale Omnipathie gelten.

Sollten für Sie noch Fragen offen bleiben oder Sie lieber persönlich zu mir Kontakt aufnehmen wollen, dann freue ich mich auf Ihre Email oder Ihren Anruf (Details siehe Kontakt).

Wie oft sollte man ein Pferd therapieren lassen?


Diese Frage kann erst nach einer genauen Analyse (Anamnese) bei der Erstaufnahme des Pferdes konkret beantwortet werden. Je nachdem, welche Blockaden bzw. Probleme das Pferd hat, schwankt die Therapieanzahl zwischen einer und circa vier Therapiebehandlungen des Pferdes.

Meine durchschnittliche Behandlungsreihe ist mit 1,6 Behandlungen recht gering. Ich kann mittels gezielter und genauer Ursachenforschung die Behandlungseffektivität steigern und damit Behandlungshäufigkeit reduzieren – was dem Besitzer natürlich Geld spart. Häufig bekommen die Besitzer auch Aufgaben, wie beispielsweise einfache Massagetechniken anzuwenden oder bestimmte Bewegungs- und Mobilisationsübungen durch zu führen. Nichts desto trotz ist es sehr wichtig, dass ein Pferd wirklich „austherapiert“ wird. Das bedeutet, dass die Behandlungsreihe zu Ende geführt wird, bis das Pferd völlig frei von Blockaden ist. Andernfalls kann es einen Rückfall nach einiger Zeit geben.

Welche Vorkehrungen sind zu treffen, damit eine Pferdebehandlung optimal abläuft?


Eine osteopathische Pferde-Behandlung wirkt umso intensiver, je entspannter und ruhiger das Tier ist . Deshalb hier ein paar Tipps, um die Effektivität der Pferde-Therapie zu steigern:

  • Die Pferdebehandlung sollte an einem ruhigen Ort, an dem sich das Pferd wohlfühlt, stattfinden.
  • Es sollten andere Pferde in Sichtweite sein.
  • Die therapeutische Behandlung des Pferdes sollte nicht zur Fütterungszeit terminiert werden – das Pferd sollte auf keinen Fall hungrig zur Behandlung erscheinen.
  • Auch der Besitzer sollte ausreichend Zeit mitbringen (Stress vom Besitzer überträgt sich aufs Pferd).
  • Das Pferd sollte einigermaßen sauber und vor allem trocken sein (aber bitte nur wenig putzen, sonst wird die Anamnese verfälscht).
  • Idealerweise sollte das Pferd vor und nach der Pferdetherapie-Behandlung die Möglichkeit gehabt haben, sich auf der Koppel auszutoben.

Wie kann ich die Effektivität einer osteopathischen Behandlung beim Pferd fördern?


Eine osteopathische Behandlung regt die Selbstheilungskräfte des Pferdes an. Eine Osteopathiebehandlung beim Pferd wirkt noch zwei bis drei Wochen nach. Um diesen Heilungs- und Veränderungsprozess möglichst nicht zu stören, sind folgende Dinge zu beachten:

  • Nach einer osteopathischen Behandlung soll ein Pferd mindestens drei Tage (besser eine Woche) nicht geritten bzw. gefahren werden. Es braucht die Zeit, damit sich sein Körper „neu organisieren“ und sich die Statik und damit das Gleichgewicht des Pferdes neu ausrichten kann.
  • Nicht reiten bedeutet aber nicht, dass es keine Bewegung machen soll – Idealerweise sollte es jeden Tag mindestens 6 – 8 Stunden Koppelgang haben. Pferde wälzen sich nach einer Osteopathiebehandlung sehr häufig, um kleinere Restblockaden oder Verspannungen selber aufzulösen.
  • Weiters kann das Pferd spazieren geführt werden, als Handpferd mitgenommen werden oder lassen sie es vorsichtig freilaufen (bitte die Aufwärm- und Cool-down-Phase nicht vergessen!) Longieren ist aufgrund der stärkeren Stellungs- bzw. Biegungsanspruches erst frühestens ab Tag 4 nach der Pferdebehandlung zu empfehlen.
  • Nach der Woche „Freizeit“ beanspruchen Sie bitte Ihr Pferd in dern nächsten Woche nur leicht – kurze Ausritte ins Gelände und kurze Dressureinheiten in Dehnungshaltung (keine Versammlung!) oder Bodenarbeit sind am Sinnvollsten.
  • Ab Woche 3 können Sie Ihr Pferd wieder „normal“ belasten.

Osteopathie – ganzheitliche Heilung für Ihr Pferd

Rechtlicher Hinweis: In Österreich bleiben osteopathische Behandlungen am Pferd den Tierärzten vorbehalten. Nicht-Veterinärmediziner dürfen jedoch omnipathisch, cranio-sacral und energetisch Pferde harmonisieren. Nichts desto trotz möchte ich neutral alle meine Kunden aufklären, was Osteopathie am Pferd ist, wie sie wirkt und wo die Osteopathie beim Pferd herkommt.

Osteopathie regt die Selbstheilungskräfte des Körpers an. Ein Osteopath hebt Bewegungseinschränkungen auf und setzt somit die Basis für die Gesundung des Menschen oder Tieres. In der Osteopathie werden mithilfe kleinster Bewegungen, leichtem Druck oder Ziehen die Muskeln und Faszien des Patienten gelockert, sowie blockierte Gelenke gelöst. Der Grundgedanke dieser manuellen Therapie basiert auf der These, dass der Körper im Gleichgewicht sein muss, um schädigende Einflüsse abzuwehren. Die Osteopathie behandelt daher nicht nur einzelne Symptome, sondern geht den Ursachen von Beschwerden auf den Grund. Der Körper wird aus einer „Sichtweise der Gesundheit“ als Gesamtheit gesehen.

Leben bedeutet Bewegung – wenn der Bewegungsfluss gestört ist, sind nicht mehr alle Funktionen des Körpers aufeinander abgestimmt. Es entsteht jedoch nicht sofort Krankheit, sondern zuerst ein Kompensationszustand, mit dem der Körper versucht, die gestörte Funktion auszugleichen. Irgendwann werden aber Körperteile oder Organe durch den Kompensationszustand so überlastet, dass schlußendlich eine Krankheit ausbricht. Ein Osteopath wird dann nach den eigentlichen Ursachen suchen, warum die Krankheit entstanden ist und die Ursachen osteopathisch therapieren. Nur so kann eine endgültige Heilung entstehen.

Lesen Sie mehr zum Thema Osteopathie – beispielsweise über den Ursprung der Osteopathie, über die Wirkungsweise von Osteopathie oder über die von mir praktizierte, besonders feine Art der energetischen Osteopathie – der Omnipathie.

Omnipathie – ganzheitliche Gesundheit für Mensch und Tier

Meine dreijährige Ausbildung für ganzheitliche Omnipathie bei Mensch, Pferd und Hund habe ich im Zentrum Eichthal im Jahr 2004, in Österreich erfolgreich abgelegt. Ursprünglich wurde die Omnipathie aus der cranio-sacralen Osteoapthie entwickelt, stellt aber mittlerweile ein ganzheitliches und eigenständiges Behandlungskonzept dar (nähere Informationen unter www.omnipathie.at). Bei dieser Behandlungstechnik wird der Energiefluss und Mobilität von Mensch und Tier wieder ins Gleichgewicht gebracht. Nachdem ich keine Lust hatte, jährliche Lizenzgebühren für das Verwenden des Begriffes „Omnipathie“ zu bezahlen, beschränkt sich meine Tätigkeit ab jetzt auf cranio-sacral Balancing, jedoch wollte ich hier auf meinen omnipathischen Ausbildungshintergrund hinweisen 🙂

Cranio-sacral Balancing beim Pferd – ein Praxisbeispiel

Damit Sie sich etwas leichter vorstellen können, wie cranio-sacral Balancing bzw. ganzheitliche Energetik beim Pferd wirkt, hier ein Beispiel aus der Praxis:

Wenn beispielsweise ein Pferd in der linken Schultermuskulatur an Verspannungen leidet – beispielsweise durch einen Schlag (stumpfes Trauma), dann wäre der Ausgleich eine Schonhaltung oder Lahmheit, um die „gestörte Struktur“ zu entlasten. Das Pferd würde versuchen, mehr Gewicht auf die rechte Schulter zu verschieben. Die Funktion der „gestörten“ Schulter – nämlich Fortbewegung – wäre aber nach wie vor möglich. Findet dieses Kompensationsverhalten über einen längeren Zeitraum statt, wird irgendwann Krankheit mit deutlichen Symptomen ausbrechen.

Das Pferd würde durch die Ausgleichsbewegung und Fehl- und Überbelastung des rechten Vorderbeines beispielsweise eine Krongelenksentzündung im rechten Vorderbein erleiden. Die Symptome wären dann Lahmheit auf dem ursprünglich „gesunden“ Bein, sowie Entzündungsanzeichen wie Hitze, Schwellung, Schmerzen und Druckempfindlichkeit. Eine symptomatische Behandlung, wie beispielsweise die Verabreichung von Schmerzmitteln und Entzündungshemmern würde ggf. keinen dauerhaften Erfolg erzielen. Die Probleme würden möglicherweise wiederkehren, da nicht die Ursache sondern lediglich die Symptome bekämpft wurden.

Die ganzheitliche Energetik, die auf einen ausgewogenen Energiefluss im gesamten Körper abzielt, geht den Ursachen auf den Grund und behandelt den Körper als Ganzes. Im vorliegenden Beispiel würde die Muskulatur des gesamten Pferdes gelockert werden (da sich Muskelverspannungen über die Faszien und Muskelketten ausbreiten), vor allem aber auch die Wirbelsäule als wichtige Gelenke und Zentrum der Statik des Pferdes in seiner Beweglichkeit wiederhergestellt werden. So findet das Pferd wieder in seinen natürlichen Energiefluss zurückfindet, erhält seine volle Beweglichkeit und eine gleichmäßige Belastung der Gelenke.

Stark verspannte Muskeln verursachen eigentlich immer Blockaden in den umliegenden Gelenken – was wiederum zu Blockaden an anderen Stellen – in unserem Beispiel – dem gegenüberliegenden Hinterbein oder auch dem anderen Vorderbein führen kann. Blockaden beim Pferd wiederum verursachen Muskelverspannungen. Deshalb hilft Massage oder Physiotherapie allein in vielen Fällen nicht langfristig. Denn erst wenn  – in diesem Beispiel – das Pferd keine Schmerzen in der linken Schultermuskulatur mehr hat, und die Statik neu ausgerichtet wurde und damit die Beine gleichmäßig belastet werden, ist eine dauerhafte Gesunderhaltung des Krongelenks wahrscheinlich.

Lesen Sie mehr zum Thema: Indikationen für Osteopathie

Wirkungsweise von Osteopathie beim Pferd

Rechtlicher Hinweis: In Österreich bleiben osteopathische Behandlungen am Pferd den Tierärzten vorbehalten. Nicht-Veterinärmediziner dürfen jedoch omnipathisch, cranio-sacral und energetisch Pferde harmonisieren. Nichts desto trotz möchte ich neutral alle meine Kunden aufklären, was Osteopathie am Pferd ist, wie sie wirkt und wo die Osteopathie beim Pferd herkommt.

Osteopathie regt die Selbstheilungskräfte des Pferdes an. Ein Pferde-Osteopath hebt Bewegungseinschränkungen auf und setzt somit die Basis für die Gesundung des Tieres. In der Pferde-Osteopathie werden mithilfe feiner Bewegungen, leichtem Druck oder Ziehen die Muskeln und Faszien des Pferdes gelockert, sowie blockierte Gelenke gelöst.

Der Grundgedanke dieser manuellen Therapie basiert auf der These, dass der Körper im Gleichgewicht sein muss, um schädigende Einflüsse abzuwehren. Die Pferde-Osteopathie behandelt daher nicht nur einzelne Symptome, sondern geht den Ursachen von Beschwerden auf den Grund. Der Körper wird aus einer „Sichtweise der Gesundheit“ als Gesamtheit gesehen.

Leben bedeutet Bewegung – wenn der Bewegungsfluss durch Blockaden gestört ist, sind nicht mehr alle Funktionen des Körpers aufeinander abgestimmt. Es entsteht jedoch nicht sofort Krankheit beim Pferd, sondern ein Kompensationszustand. Der Körper versucht zuerst, die gestörte Funktion auszugleichen.

Irgendwann werden aber Körperteile durch den Kompensationszustand so überlastet, dass Krankheit entsteht. Ein Pferde-Osteopath wird dann nach den eigentlichen Ursachen suchen, warum die Krankheit oder Lahmheit beim Pferd ausgebrochen ist und die Ursachen osteopathisch therapieren. Nur so kann eine langfristige Heilung des Pferdes stattfinden.

Ursprung der Osteopathie

Rechtlicher Hinweis: In Österreich bleiben osteopathische Behandlungen am Pferd den Tierärzten vorbehalten. Nicht-Veterinärmediziner dürfen jedoch omnipathisch, cranio-sacral und energetisch Pferde harmonisieren. Nichts desto trotz möchte ich neutral alle meine Kunden aufklären, was Osteopathie am Pferd ist, wie sie wirkt und wo die Osteopathie beim Pferd herkommt.

Osteopathie ist eine relativ junge, ganzheitliche, manuelle Therapie. Die osteopathische Therapie wurde von Andrew Taylor Still (1828 – 1917), einem amerikanischen Arzt, erfunden. Andrew Taylor Still empfand die Praktiken der traditionellen Schulmedizin als unbefriedingend, nachdem er als studierter Mediziner fünf seiner Kinder sowie seine erste Ehefrau durch Krankheit verstarben. Er hielt die Symptombehandlung als ineffektiv, und versuchte die Ursache von Krankheit aufzuspüren.

Still stellte fest, dass Krankheiten durch Blockaden am mechanischen Bewegungsapparat, also vorwiegend an strukturellen Problemen von Gelenken, Knochen und Muskeln entstehen. Außerdem gewann er die Erkenntnis, dass Heilung erst möglich ist, wenn Blut und Lymphe frei fließen können, sowie die Nervenfunktion wieder voll hergestellt ist.

Ein wichtiger Grundsatz vom Begründer der Osteopathie war „find it, fix it and leave it.“ Körperliche Probleme bzw. Blockaden mußten also zuallerst lokalisiert werden, dann mit vollem Bewußtsein vorsichtig behandelt werden und danach sollte man die „Problemregion“ in Ruhe lassen, sodass sich die Natur selbst helfen kann und die körpereigenen Selbstheilungskräfte einsetzen konnten.

Still nannte die neue Heilmethode Osteopathie – benannt nach „Osteo“, was altgriechisch Knochen bedeutete und „Pathie“, was so viel wie Leiden heißt. Er nannte seine neue alternative Therapiemethode so, weil er ursprünglich mit dem Studium der Knochen das Leiden seiner Patienten lindern wollte.

Still versuchte die zwei Alternativ-medizinischen Strömungen seiner Zeit – die „Knochenrenker-Methode“ mit der „Heilermethode“ – also der Heilung durch Gedanken auf eine neue, sanfte Weise zu kombinieren und zu ergänzen. Nachdem er bahnbrechende Heilungserfolge vorweisen konnte, kamen Menschen von weit her gereist, um sich von Andrew Taylor Still behandeln zu lassen. Im Jahre 1892 gründete er „the American School of Osteopathy“, die erste Ausbildungsstätte für Osteopathen.

Als „Vater der Pferdeosteopathiegilt Dominique Giniaux, ein französischer Tierarzt, der in den 70er Jahren die Therapiemethode beim Pferd bekannt machte. Ähnlich wie Still betonte Giniaux die ganzheitliche Betrachtung und Behandlung des Pferdes. „Schnelle Wirbeleinrenkungen“ versprechen laut Giniaux maximal kurzfristigen Erfolg und Erleichterung, niemals aber langfristige Heilung.

Lesen Sie auch über die Wirkungsweise von Osteopathie bzw. über eine besonders sanfte Art der energetischen Osteopathie der Omnipathie.