In dieser Podcast Episode erfährst Du praktische Tipps und wichtige Infos rund um das Thema Umstellung auf Barhuf.

Wer ist der richtige Hufpfleger für mein Pferd?

Egal, wo man auf im Internet oder auf Facebook schaut, überall wird über Hufe gestritten. Ob Huforthopäde, Hufschmied, Hufpfleger, Hufheilpraktiker – überall gibt es verschiedene „Lager und Philosophien“ und es scheint so, als ob jede „Zunft“ über alle anderen Hufbearbeiter zu schimpfen hat.

Warum ist das so? Ich weiß es nicht, und ich verstehe es auch nicht ganz. Ich denke, man sollte immer offen sein und offen bleiben gegenüber Kollegen, egal welchen genauen Bildungs-Hintergrund sie haben.

Der richtige Hufpfleger

Der richtige Hufpfleger

Denn Bildung ist die eine Sache, Erfahrung, Gefühl fürs Tier und die Offenheit für lebenslanges (!!) Lernen, das sind sicherlich Faktoren, die einen guten Hufpfleger (oder generell „Pferdedienstleister) ausmachen. Wenn dann noch etwas Verläßlichkeit und Kundenorientierung (für Zweibeiner) dazu kommt, dann ist wohl das zwei- und vierbeinige Kundenglück perfekt.

Ich denke, es ist sehr wichtig, dass man als Hufbearbeiter immer wieder seine eigenen Fähigkeiten und Philosophien überprüft und offen ist für Neues: Auch für Kritik vom Kunden oder von Kollegen. Aber auch für das „Feedback“ des Kundenpferdes.

Denn niemand kann wohl von sich behaupten, alle möglichen „Fälle“ schon bearbeitet zu haben. Und so unterschiedlich wie wir Menschen sind, so unterschiedlich sind Pferde und ihre Hufe (und manchmal sogar die Hufe von EINEM Pferd).

Hier noch ein Spruch, über den man oder frau ggf. mal nachdenken sollte:

„Erfahrung ist der Name, den die Menschen ihren Irrtümern geben.“ Oscar Wilde

Und weil mit Sicherheit schon jeder mal Fehler gemacht hat, wäre es schön, einen offenen, respektvollen Austausch zwischen allen Pferdedienstleistern zu pflegen… Denn mit SICHERHEIT können wir alle voneinander lernen – zum Wohle der Pferde!

In diesem Sinne einen schönen, erfolgreichen Wochenenstart!

Eure Sandra

Immer wieder wird mir diese Frage gestellt. Ich persönlich bin der Meinung, dass Hufrollenentzündung gut rehabilitierbar ist, jedoch gehören da viele Faktoren berücksichtigt und korrekt bearbeitet:

1.) Die Hufbearbeitung (für mich: barhuf), weil meiner Meinung nach ist das IMMER die HAUPT-Ursache, auch wenn Hufe oberflächlich schön aussehen, können zB Eckstreben bis in die Tiefe des Hufes wuchern und dort zu Schmerzen und Entzündungen führen.

2. Sicherlich wichtig ist die Statik/natürliche Schiefe, auch das muss man sich ansehen: Blockaden, massive Verspannungen. extreme natürliche Schiefe, all das kann zu einer erhöhten Belastung und damit Entzündungsanfälligkeit führen…

3.) Die richtige Ernährung – das ist auch ein wichtiger Faktor, häufig führt Fehl-/Mangelernährung zu einer Minderernährung der Gelenkknorpel bzw. zu erhöhter Abnützung durch Übersäuerng etc. Außerdem kann die falsche Ernährung wiederum zu Muskelproblemen etc. führen.

4.) Die Psyche des Pferdes muss oft feinstofflich behandelt werden bei Pferden, die langfristig lahmen. Denn sie sind oft aufgrund von einer massiven Schonhaltung und andauernden Schmerzen/Problemen „bewegungstraumatisiert“.

5. Gymnastik – diese hilft dem Pferd aus seiner Schonhaltung, aber auch aus einer Schiefe und falschem Laufverhalten…

6. Generell Bewegung: Diese Pferde muss man schonend aber ganz bewusst wieder „ins Laufen bringen“…

Für Hufrollen-Pferde braucht es in jedem Fall ein stimmiges Gesamtkonzept, leider auch einen langen Atem und einen Besitzer, der in der Therapie „mithilft“, dann gibt es in den meisten Fällen eine SEHR gute Chance auf ein schmerzfreies, und aktives Leben…

Bitte beachtet, dass Hufrollenentzündungszustände natürlich immer eine Kombinationsbehandlung aus einem guten Tierarzt, Huf-Experten und Therapeuten und Trainer ist!

PS: Wer sich mehr für diese und andere Themen rund um gesunde Hufe interessiert, ist in meinen Intensivseminaren „Das gesunde (Barhuf-)Pferd genau richtig… Nächste Termine:

– 17. bis 19. Oktober 2014 Trofaiach, Steiermark
– 21. bis 23. November 2014 in Embach, Salzburg
– 5. bis 7. Dezember 2014, für FORTGESCHRITTENE, Rauris, Salzburg

Ganzheitliche Hufpflege

Die Hufe von Pferden sind sehr häufig Ursache von Statik- und damit verbunden Bewegungsproblemen wie Rückenprobleme beim Pferd. Deshalb spielt die fundierte Analyse und Korrektur der Hufbearbeitung eine wesentliche Rolle in der ganzheitlichen Gesunderhaltung von Pferden. Als ausgebildete Hufpflegerin fließt das Wissen um die korrekte Statik in jedem Pferde-Gesundheitscheck mit ein. In manchen Fällen müssen zu allererst die Hufstellung korrigiert werden, bevor mit weiterführenden Maßnahmen begonnen werden kann.

Der Spruch: „Ohne Huf, kein Pferd“ hat nach wie vor Gültigkeit. Nichts desto trotz werden in der Hufbearbeitung sehr viele Fehler gemacht. Viele Rückenprobleme beim Pferd resultieren aus falscher Hufstellung. Häufig werden die Pferde viel zu steil mit extrem hohen Trachten bzw. hohen Eckstreben hingestellt. Diese steile Stellung führt zu einer verminderten Stoßdämpfungsfunktion in den Gelenken, sowie einem Hochziehen und damit Steiler werden der Schulterblätter und hiermit verbunden zu kürzeren, stumpferen Vorhandbewegungen. Außerdem wird durch die Steilerstellung das Hufbein mit der Zeit rotieren und irgendwann auf der Spitze stehen. Ich denke, man kann sich leicht vorstellen, was das für die Statik des Pferdes bedeutet.

Um Fehlstellungen zu vermeiden, ist es sehr wichtig, bereits beim Jungpferd die Hufe regelmäßig zu bearbeiten. Eine falsche Hufstellung führt zu einer ungleichmäßigen Druckbelastung der Gelenke, was wiederum zu Schonhaltungen und Bewegungsanomalien führt und was sich in weiterer Folge zur verfrühten Abnutzungserscheinungen wie Arthrose bzw. Spat äußern kann. Die Korrektur von Fehlstellungen beim Pferd erfordert fundiertes Fachwissen, ein geschultes Auge und kurze Behandlungsintervalle (idealerweise 2 – 3 Wochen-Abstände).

Meiner Meinung nach ist es auch für Laien sehr wichtig, möglichst viel Wissen über Hufe zu akkumulieren. So kann jeder Pferdebesitzer die Hufstellung seines Pferdes in regelmäßigen Abständen kontrollieren. Wenn Sie sich zum Thema Hufe fortbilden möchten, nehmen Sie doch am Seminar „Pferdegesundheit von Kopf bis Huf“ teil. Termine zu diesem umfassenden Pferdegesundheits-Kurs finden Sie hier.

Hufanalyse in der ganzheitlichen Gesundheitspolitik für Pferde

Falsche Hufstellung und Hufbearbeitung gehört meiner Ansicht nach neben ausrüstungsbedingten Problemen zu den häufigsten Ursache für Rückenverspannungen und Lahmheiten beim Pferd. Die Hufe haben nicht nur eine „tragende Funktion“ für das Pferd – und das im wahrsten Sinne des Wortes – sie beinflussen auch massiv die Biomechanik und somit die Bewegungen des Pferdes.

Ein Pferd mit steilen Hufen und daraus resultierend einer kurzen Zehe wird immer eher hohe, aber stumpfe Bewegungen haben (es „rammt“ sozusagen die Zehe in den Boden). Durch die steile Hufstellung ist außerdem die Stoßdämpfungsfunktion des Hufes stark vermindert. Dieser Bewegungsablauf und die eingeschränkte Stoßdämpfung sind sehr belastend für die Vorderhand des Pferdes, was häufig zu Lahmheiten und weiterführend zu Arthrosen beim Pferd führt.

Damit das Hufbein – der letzte Knochen des Pferdeskeletts – bodenparallel ausgerichtet sein kann, dürfen die Trachten nicht zu hoch sein. Die natürliche Hufstellung wird durch das Hufbein vorgegeben. Auch beim Fohlen kann man sehen, dass die natürliche Hufstellung relativ flach ist. Diese eher flache Hufstellung führt zu raumgreifenden, elastischen Bewegungen des Pferdes.

Häufig werden auch die Eckstreben unzureichend gekürzt. Nachdem das Eckstrebenhorn gemeinsam mit dem Tragerand-Horn das härteste Material am Huf ist, können zu hohe Eckstreben massiven Druck und damit Schmerzen beim Pferd verursachen. Das Pferd versucht dann mehr Gewicht auf die Hufspitze bzw. den Zehenbereich als auf den Trachtenbereich zu bringen. Die Folge ist eine Gewichts- und Statikveränderung des Pferdes und damit verbunden eine veränderte Gewichtsverteilung auf die Gelenkflächen.

Häufig versuchen die Pferde auch dem Eckstrebendruck zu entgehen, indem sie die Vorderbeine vorbiegig hinstellen. Diese abnormen Stellungen resultieren wiederum zu einer steileren Schulter und Hals-, Schulter-, und Rückenverspannungen des Pferdes. Die Folge sind kurze, staksige Bewegungen des Pferdes. Wie im Detail Hufstellung, Biomechanik und Gesundheit des Pferdes zusammen hängen erfahren Sie auch im Seminar Pferdegesundheit von Kopf bis Huf. Weitere Infos zum Thema gesunde Hufe finden Sie in der Rubrik Hufpflege.

 

Barhufpferde leben gesünder!

Hufe sind mehr als „die Schuhe des Pferdes“. Hufe haben auch wichtige Blutpump-, Stoßdämpfungs-, Stoffwechsel- und Ausscheidungsfunktionen. Damit die Hufe optimal „funktionieren“, ist auf die richtige Hufstellung zu achten. Außerdem ist es für Pferde deutlich gesünder, barhuf zu laufen, damit der Hufmechanismus wie von der Natur gedacht funktioniert.

Vorteile von Barhuf-Bearbeitung im Verhältnis zu Hufbeschlag:

Der Hufmechanismus – also das Spreizen der Hornkapsel und die Möglichkeit dass der Fesselkopf nach unten sinken kann bei Belastung (Stützbeinphase) funktioniert nur optimal, wenn das Pferd nicht beschlagen ist. Hufeisen schränken den Hufmechanismus sehr stark ein was zu folgenden Nachteilen führt:

  1. Durch Hufbeschlag wird der Blutumtrieb des Pferdes eingeschränkt. Denn der Hufmechanismus dient in erster Linie dazu, das Blut aus den Hufen und unteren Gliedmaßen nach oben zu pumpen. Im Gegensatz zu Menschen haben Pferde keine Muskulatur ab Karpal- bzw. Sprunggelenk. Deshalb übernimmt der Hufmechanismus diese Funktion. Eingeschränkter Hufmechanismus führt zu einer Minderversorgung jeder Zelle und kann echte Stoffwechsel– und damit Leistungsprobleme mit sich führen, bzw. die Alterserwartung des Pferdes negativ beeinflussen.

     

  2. Außerdem wird das Wachstum der Hufe durch den verringerten Blutumtrieb negativ beeinflusst (deshalb haben beschlagene Pferde meist deutlich schlechtere Hornqualität als unbeschlagene Pferde). Im Winter ist der schlechtere Stoffwechsel noch deutlicher zu spüren, da beschlagene Hufe eine bis zu 10 Grad (!!) kältere Grundtemperatur aufweisen als Barhufe. Nachdem Eisen ein guter Wärmeleiter wird, gibt das Hufeisen die Wärme in den Boden ab. Deshalb haben viele Pferde im Winter wirklich eiskalte Füße und manchmal extrem lange Beschlagsperioden.

     

  3. Darüber hinaus erfüllt der Huf eine wichtige Ausscheidungsfunktion. Abfallstoffe wie Schlack- und Giftstoffe werden über den Huf entsorgt. Ist der Hufmechanismus eingeschränkt und damit auch das Wachstum des Hufes, findet diese Entgiftungsfunktion nur in einem verminderten Rahmen statt. Dadurch müssen mehr Giftstoffe über Leber, Nieren und Haut abgegeben werden, was auf Dauer zu einer Überlastung dieser Organe führt.

     

  4. Ein eingeschränkter Hufmechanismus führt außerdem zu verminderter Stoßdämpfung. Kann sich die Hornkapsel bei Belastung nicht ausreichend dehnen, führt es zu kleinen Stauchungen, wenn der Fesselkopf nicht nach unten bei Belastung einsinken kann. Dies kann zu Verletzungen und Prellungen der Gelenkkapseln führen und so die Neigung zu Arthrosen begünstigen. Auch die veränderte Auffussungsmechanik führt zu einer vermehrten Belastung von Gelenken, Sehnen und Bändern.

     

  5. Ein weiterer sehr wichtiger Punkt ist dass Metall die Eigenschaft hat, in Schwingung zu geraten. Jeder von uns kennt eine Stimmgabel. Bei einer Berührung mit einem harten Gegenstand schwingt die Stimmgabel nach. Beim Aufprall des Hufeisens auf zum Beispiel Asphalt gibt es auch eine Schwingung, die in das Pferdebein eindringt. Diese Vibrationen durch das Hufeisen können zu Zerrungen und Reizungen an Sehnen und Bändern führen und wirken sich negativ auf die feinsten Kapillarchen aus (diese ziehen sich mit der Zeit immer mehr zurück und führen zu einer vermehrten Unterversorgung im Huf und Bein des Pferdes). Das ist der Grund, warum man unbedingt nur Schritt auf Asphalt mit beschlagenen Pferden reiten sollte.

     

  6. Darüber hinaus werden gerade Sehnen und Bänder auch noch durch die Hyperextension des Pferdebeines durch das Gewicht des Eisens stark beansprucht, gereizt oder sogar verletzt. Einfacher ausgedrückt wird durch das Gewicht des Eisens der Huf bzw. der untere Bereich des Pferdebeins deutlich mehr „vorgeschleudert“ als ein Barhuf. Es gibt also sowohl eine unnatürliche, verstärkte Vorwärtsbewegung des Hufes (und damit auch Aktion des Pferdes), als auch meist eine Überstreckung im Bereich des Kron- bzw. Hufgelenks, was zu Schädigung an Sehnen und Bändern führen kann.

     

  7. Gerade im Winter ist auch wichtig zu wissen, dass durch den Druck des Hufeisens von unten die umliegende Sohlenarterie stark gequetscht wird. Das Pferd hat also kein wirkliches „Gefühl“ mehr im Huf, sondern eher „taube Füße“. Das mag grundsätzlich ein Vorteil sein, wenn Pferde ohne Widerreden über spitze Steine laufen. Aber es ist nicht natürlich und die Gefahr, dass Pferde ausrutschen, stolpern und hinfallen ist – gerade in der kalten Jahreszeit – deutlich größer als ohne Hufeisen.

    Meine Pferde waren früher auch beschlagen und ich bin jeden Winter mit ihnen hingefallen. Grund war, dass man im Winter manchmal einfach von oben die Bodenverhältnisse nicht richtig einschätzen kann und trotz Stollen und Stiften bei Eis einfach „machtlos“ ist. Wenn ich heute mit meinen Barhufern die Bodenverhältnisse falsch einschätze, dann bremsen sie sofort von alleine. Denn auch Pferde haben kein Interesse daran, im Winter auf die Nase zu fallen. Abgesehen davon rutschen Barhufe auch ohne Stollen und Stifte aufgrund der natürlichen Rutschbremse – der Eckstrebe – weniger als „winterfest beschlagene“ Pferde. Aber nicht nur im Winter, auch auf sehr unwegsamen Gelände sind „gefühlvolle“ Hufe echtes Gold wert.

     

  8. Auch besonders in der niederschlagsreichen Zeit interessant ist die Tatsache, dass Pferde ohne Beschlag viel weniger Flurschäden verursachen. Durch das Einsinken des Fesselkopfes und der daraus resultierenden Abflachung des Sohlengewölbes ist die Auflagefläche des Barhufs deutlich größer als die des beschlagenen Hufes. Deshalb wird der Druck besser verteilt und Wege und Grasnarben nehmen weniger Schaden als bei beschlagenen Pferden.

     

  9. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die verminderte Verletzungsgefahr bei Barhufern im Verhältnis zu beschlagenen Pferden – sowohl gegenüber Artgenossen als auch gegenüber dem Menschen. Wenn Ihnen schon mal ein beschlagenes Pferd mit vollem Gewicht auf den Fuss getreten ist oder aber Sie mal einen Schlag von einem beschlagenen Pferd erhalten haben, wisssen Sie, wovon ich spreche.

     

  10. Nicht unwichtig – besonders im Winter – sind auch die verminderten Kosten von Barhufpflege im Vergleich zu (winterfestem) Beschlag. Wenn man sich dazu entschieden hat, sein Pferd barhuf laufen zu lassen, sollte man auf jeden Fall einen spezialisierten Barhuf-Pfleger an „seine Hufe lassen“. Barhufspezialisten sind zwar meist etwas teurer als „normale“ Schmiede, aber für die speziellen Bedürfnisse der Barhufe ausgebildet. Sehr wichtig ist es aber für einen Barhuf-Pferdebesitzer, möglichst viel Wissen über Hufe und Hufgesundheit sich anzueignen.  Im Seminar „Pferdegesundheit von Kopf bis Huf erfahren Sie viele Aspekte, wie sie Ihr Pferd von A bis Z, von Huf bis Zahn gesund erhalten können. Schließlich ist vorbeugen besesr als rehabilitieren, oder?!

Viele Leute sagen, dass ihr Pferd nicht barhuf gehen kann. Ich habe dies sehr, sehr selten festgestellt, wenn die Hufe ordentlich bearbeitet und gepflegt werden, das Pferd gutes Futter erhält und ausreichend Bewegung ohne Reiter machen kann. Aber um ehrlich zu sein, ist es tatsächlich mit etwas Aufwand verbunden – und das ist wohl der einzige echte Nachteil von Barhufpflege. Denn Barhufe haben spezielle Bedürfnisse. Lesen Sie deshalb weiter – wie Barhufe gepflegt werden wollen.

Wenn Pferde über lange Jahre beschlagen waren, sind die Schädigungen im Huf häufig sehr groß, sodass eine völlige Rehabilitation in manchen Fällen nicht möglich ist. Damit meine ich nicht die Stellung, aber beispielsweise die „Fühligkeit“  von Pferden auf steinigem Gelände. Ich persönlich finde hier die Möglichkeit, Hufschuhe einzusetzen einen sehr guten Kompromiss zum Hufbeschlag. So kann das Pferd 23 Stunden am Tag die gesunden Vorteile des Barhuf-Daseins genießen und der Reiter hat mit einem gut angepassten Hufschuh die Möglichkeit, ein unempfindliches Pferd auf jedem Untergrund zu reiten.

Hufschuhe sind heute meist eine „Investition fürs Leben“ und werden auch bei Schlamm und Nässe nicht locker, wenn sie richtig für das Pferd angepasst wurden. Lesen Sie mehr zu Hufschuhen auf der folgenden Seite.