Sandra Fencl

Ganzheitliches Pferdewissen aus Leidenschaft!

Category: Physiotherapie

Mittwochs-Gesundheitstipp: Was uns die Augen von Pferden über sich und ihre Umwelt verraten!

Mittwochs-Gesundheitstipp: Was uns die Augen von Pferden über Trainer, Therapeuten und den Zustand von Pferden sagen!

Ich hatte neulich eine tolle Therapietour von Krefeld nach München und einen super Bodenarbeits-/Zirzensikkurs in Essen… Eine der Teilnehmerinnen sagte am Ende des Kurstages zu mir:

“Sandra, das ist wirklich erstaunlich, wie anders die Teilnehmerpferde jetzt aussehen. Gerade auch in den Augen!”

Ich war erstaunt, dass sie das bemerkt hatte. Aber sie war selbst ein sehr offener, feinfühliger und gebildeter (Pferde-)Mensch, das hab ich gleich gemerkt.

Angeregt durch diese Konversation habe ich gestern während meiner Therapierunde mal Augenbilder gemacht. Unten stehend seht Ihr ein Kundenpferd von gestern VOR der Behandlung, drunter seht Ihr das gleiche Pferd NACH der Behandlung.

Die Fotos sind zwar im Halbdunklen aufgenommen und nur mit dem Handy (und natürlich völlig unbearbeitet), aber die Stute hatte sofort viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel mehr Lebensenergie, Glanz und Ausstrahlung und sah viel fröhlicher, jünger und “heller” aus! Die kleine Maus hat es nicht immer ganz einfach gehabt im Leben und kämpft seit vielen Jahren mit wiederkehrenden Hufrehe- und Stoffwechselproblemen. Aber ich finde auf diesen primitiven Handyfotos kann man gut erkennen, wie sehr sich ein Pferd mit nur einem einzigen Termin verändern kann! Zumindest waren die Besitzerin und ich vor Ort beide sehr entzückt über ihre Fortschritte (schon beim ersten Behandlungstermin ging es ihr sofort VIEL besser). Ich freu mich, dass wir auf einem guten, gemeinsamen Weg sind (und ich glaube, sie sich auch SEHR).

Das Auge eines Therapiepferdes - VOR der Behandlung

Das Auge eines Therapiepferdes – VOR der Behandlung

Das Auge des selben Therapiepferdes - NACH der Behandlung

Das Auge des selben Therapiepferdes – NACH der Behandlung

 

Was will ich Euch jetzt sagen mit diesem Gesundheitstipp:

1. Schaut Euren Pferden (oder Tieren oder Mitmenschen, hihi) regelmäßig intensiv in die Augen. Die Augen sind das “Tor zur Seele”. Sie widerspiegeln unsere Psyche, unsere Emotionen, unseren Gemütszustand…

Die Augen sind aber auch in der chinesischen Lehre das Sinnesorgan der Leber – und so können sie viel über Stoffwechsel, Lebensenergie, Gesundheit & Co verraten… Bei diesen Bildern sieht man auch, wie die Lymphschwellung ums Auge deutlich weniger geworden ist und der Glanz des Auges sich deutlich verbessern konnte. Die Augen wirken klarer, frischer, “jünger” 

2. Was ich Euch damit noch sagen möchte ist, wenn Ihr mit einem Trainer arbeitet oder einen Therapeuten zu Eurem Pferd ruft, schaut Eurem Pferd vor, während und nach dem Termin genau in die Augen… Was sagen Euch die Augen? Sind sie nach dem Termin energiegeladener, klarer, schöner? Sind sie vielleicht entspannter, zufriedener? Vielleicht sind sie auch stolzer? Vielleicht sind sie aber gestresst, panisch oder erschöpft….

 

Augen werden Euch in Zukunft viel verraten – über den Gesundheits- und Gemütszustand Eures Pferdes, aber auch über die Qualität eines Trainers oder Therapeuten.

Ein sehr guter Dozent von mir. Dr. vet. med. Christina Gaudron hat einmal zu gesagt:

“Wenn ein Kundenpferd nach der Behandlung nicht viel schönere Augen als VOR der Behandlung hat, dann darf man für die Sitzung kein Geld nehmen.”

Recht hat er!

 

Wenn Ihr einmal mit “Augen Lesen” begonnen habt, werdet Ihr staunen, wie viel Ihr davon lernen werdet!

Denn “Scheine und Ausbildungen” sind das eine, echtes (Mit-)Gefühl und Liebe zum Tier und damit verbunden Wissen, das von Herzen kommt, etwas ganz anderes…

 

Eure Sandra – Pferdemensch aus Leidenschaft !

Physiotherapie Willkommen

Physiotherapie für Pferde

Die Physiotherapie für Pferde umfasst verschiedene Therapiearten wie klassische Pferde-Massage, Mobilisations- und Dehnungsübungen fürs Pferd, Gerätetherapie und ein speziell aufgebautes Bewegungsprogramm, die Aktivgymnastik fürs Pferd.

Ziel der Physiotherapie ist es, dem Pferd sein ursprüngliches bzw. physiologisches Bewegungsverhalten und Leistungsfähigkeit wieder zu geben. Die Gesundheit des Pferdes steht dabei im Vordergrund, aber ein nicht unwesentlicher Aspekt ist auch die Leistungssteigerung.

Primär wird das Tier in der Pferde-Physiotherapie manuell behandelt. Mittels Gerätetherapie kann aber die Effizienz der Pferdebehandlungen gesteigert werden. Sehr wichtig ist aber auch, dass das Pferd sein neu bzw. wieder gewonnenes Bewegungsspektrum nutzen lernt. Hier ist die Aktivgymnastik sehr wichtig. Wenn nämlich keine Neuprogrammierung der Rezeptoren der Bewegungsnerven stattfindet, und damit das Pferd kein neues Bewegungs- und Körpergefühl erhält, wird man keine sichtbare Verbesserung im Laufverhalten des Pferdes feststellen können.

Rechtlicher Hinweis für Österreich: Physiotherapie für Pferde darf in Österreich nur in Zusammenarbeit mit einem Tierarzt ausgeführt werden. Die Pferdemassage ist jedoch ein freies Gewerbe und kann daher selbständig von einem Pferde-Experten ausgeführt werden.

Mobilisation und Stretching fürs Pferd

Mobilisationsübungen und Stretching fürs Pferd

In der Pferde-Physiotherapie kann der Pferdetherapeut mittels Mobilisationsübungen und Stretching-Techniken die Beweglichkeit und damit die Leistungsfähigkeit des Pferdes verbessern. Konkret haben Mobilisations-Übungen auf Pferde folgende Wirkung:

  • Mobilisationsübungen beim Pferd regen die Durchblutung der Muskulatur und fördern somit den Abbau von Schlackstoffen und Giftstoffen.
  • Pferde-Mobilisationsmaßnahmen ferd können Blockaden lösen und damit den gesamten Energiefluss des Pferdes ins Gleichgewicht zu bringen.
  • Dehnungstechniken fördern die Entspannungsfähigkeit des Pferdes und machen das Tier ruhiger und ausgeglichener.
  • Mobilisationsübungen beim Pferd helfen, Verletzungen mittels verbesserter Elastizität der Weichteile, erhöhter Beweglichkeit von Gelenken, verbesserter Koordination und Gleichgewichtsempfinden vorzubeugen.

Rechtlicher Hinweis für Österreich: Physiotherapie für Pferde darf in Österreich nur in Zusammenarbeit mit einem Tierarzt ausgeführt werden. Die Pferdemassage ist jedoch ein freies Gewerbe und kann daher selbständig von einem Pferde-Experten ausgeführt werden.

Bitte wenden Sie selbst keine Mobilisationstechniken oder Dehnungsübungen beim Pferd ohne qualifizierte Unterweisung an! Falsche Durchführung von Mobilisationsübungen am Pferd kann echten Schaden am Bewegungsapparates des Pferdes verursachen!!

Immer wieder komme ich zu Pferdetherapie-Kunden, die unaufgewärmt oder einfach falsch Dehnungsübungen bei Ihren Pferden durchführen. Bitte tun Sie das nicht! Wenn ich es für einen effizienten Therapie-Verlauf sinnvoll erachte, zeige ich Ihnen Dehnungstechniken, die Sie mit Ihrem Pferd durchführen können. Aber aus Büchern oder nur durch Zusehen kann man die Richtigkeit der Ausführung der Mobilisationsübungen am Pferd nicht sicher stellen und Sie könnten Ihrem Pferd echte Schmerzen und Schäden verursachen!

Gerätetherapie

Gerätetherapie

Obwohl meine Hände mein wichtigstes „Gesunheitsmittel“ sind, verwende ich in der energetischen Pferdetherapie bei Bedarf Stimulations- bzw. Massagegeräte. Der Hintergrund ist, dass Pferde eine sehr dicke oberflächliche Muskelschicht haben. Über die Faszienketten werden Verspannungen der oberflächlichen Muskulatur an die tiefe Muskulatur weiter gegeben. Manuell kann man beim Pferd aufgrund der Dicke der oberflächlichen Muskelschicht nur eingeschränkt mittels Klopfungen und Schüttelungen erreichen. Deshalb kann der gezielte Einsatz von Therapie-Geräten die Effektivität von Pferdetherapie-Behandlungen steigern.

Deshalb verwende ich häufig bei Pferden das Neurostim-Gerät, welches mittels Schwingungen/Vibrationen auch die tiefe Muskelschicht bearbeitet. Wie der Name „neuromuskuläre Stimulationstherapie“ schon vermuten lässt, wird nicht nur die Muskulatur sondern auch die Nerven stimuliert. Hintergrund ist, dass jede Zelle im gesunden Zustand eine gewisse, physiologische Schwingung hat (8-12 Hz).

Ist die Zelle (zB die Muskel- oder Organzelle) gestört bzw. krank, schwingt sie entweder zu schnell (akutes Problem) oder zu langsam (chronische Erkrankung), was sich beides negativ auf die Funktionalität und im Endeffekt auch auf die Lebenserwartung der Zelle und weiterführend des Muskels oder Organs auswirkt. Mittels der Vibrationen des Neurostim-Gerätes kann man helfen, Zellen und ganze Muskeln des Pferdes „neu einzuschwingen“. Dies hilft langfristig eine physiologische Muskelspannung und Muskel- oder Organfunktion zu harmonisieren.

Weitere Anwendungsgebiete des Neurostim-Gerätes bei Pferden sind das Lösen von starken Vernarbungen oder Verklebungen der Muskulatur, Behandlung von Ödemen oder Stauungen (beispielsweise an Pferdebeinen), Behandlung von Koordinationsproblemen mittels Stimulation der Nervenrezeptoren oder Lockerung der Zwischenrippenmuskulatur bei Husten. Bei Pferdehusten, Asthma oder Dampfigkeit wird durch die Schwingungen festsitzender Schleim in der Lunge des Pferdes gelockert. Dadurch kann das Pferd den Schleim abhusten und danach besser und freier durchatmen.

Primär zum Muskelaufbau bzw. zur Verhinderung von Muskelabbau zB bei Sportpferden mit akuten Verletzungen kommt das TENS-Gerät in Einsatz. Dieses Gerät überträgt mittels Reizstrom-Impulse an die Muskulatur des Pferdes, womit ein An- bzw. Abspannen des entsprechenden Muskels erreicht wird. Mit dem TENS-Gerät lassen sich desweiteren gute Erfolge bei gelähmten oder sehr schwachen Muskeln erreichen. Auch sehr stark verspannte Muskeln können durch die Stromimpulse „lernen“, wieder los zu lassen.

Des weiteren verwende ich das APM-Stäbchen zur Entstörung von gewissen Narben (manche Narben lassen sich aber besser mittels omnipathischer Techniken entstören). Die Akupunkt-Massage nach Penzel wird beim Pferd häufig angewendet um den Energiestrom der Meridiane wieder ins Gleichgewicht zu bekommen.

 

Wirkungsweise der Pferdemassage

Wirkungsweise von Pferdemassage

  • Anregung der Blut- und Lymphzirkulation und damit des Stoffwechsels des Pferdes
  • Verbesserung der Sauerstoffwerte der Muskeln des Pferdes und damit
    - höhere Leistungsfähigkeit des Pferdes
    - schnellere Rehabilitationsfähigkeit des Pferdes
    - verbesserter Abbau von Schlack- und Giftstoffen
  • Stimulation von Nervenrezeptoren und damit Lösung von Verspannungen
  • Freisetzung von Endorphinen (Glückshormone/Schmerzkiller)
  • Positive Stimulation von Organen
  • Verbesserung des Bewegungsrahmens und der Elastizität der Muskeln des Pferdes und damit
    - eine bessere Aktion
    - geschmeidigere Bewegungen
    - geringere Verletzungsgefahr des Pferdes
  • Physische und psychische Entspannungsförderung und Verbesserung des Wohlbefindens beim Pferd
  • Fluchtreflex wird reduziert
  • Vertrauensbasis des Pferdes gegenüber dem Menschen und Berührungen wird erhöht

Aufgrund der tiefgreifenden Wirkung ist die Pferdemassage ein wichtiger Bestandteil in der ganzheitlichen Pferdetherapie. Die Pferde mögen es meist sehr gern, von geübten Händen massiert zu werden. Generell unterscheidet man zwischen einer eher anregenden Sportmassage und der Entspannungsmassage beim Pferd.

Idealerweise sollte das Pferd direkt nach der Massage bewegt werden.
Der Hintergrund ist, dass durch die Massage die Muskulatur des Pferdes gelockert und besser durchblutet wird und Endorphine freigesetzt werden. Wenn das Pferd im Anschluss an die Massageeinheit dann noch bewegt wird, kann es freier und lockerer laufen und somit können Schlack- und Giftstoffe sofort abtransportiert und die Bewegungsrezeptoren der Nerven neu programmiert werden.

Pferde-Massage

Pferde-Massage

Pferde-Massage ist in den meisten Fällen ein Bestandteil einer Pferdetherapie-Einheit. Die Pferdemassage weckt nicht nur die Selbstheilungskräfte und regt den Energiefluss und Stoffwechsel des Pferdes an, sie stimuliert gleichzeitig die Organe und löst physische und psychische Spannungen. Präventiv hat eine lockere, elastische Muskulatur eine wichtige Funktion zur Vermeidung von Zerrungen der Sehnen oder Dys-Belastungen der Gelenke und allgemein gesprochen vermindet eine dehnfähige Muskulatur die Gefahr von Verletzungen und Traumata.

Die Massage des Pferdes verhilft außerdem dem Pferdetherapeuten wichtige Erkenntnisse über den momentanen Zustand des Pferdes zu gewinnen und den gesamten Körper als auch die Psyche des Pferdes zu analysieren. Nachdem die meisten Pferde Berührungen und Massage als angenehm empfinden, trägt sie zu einer positiven Einstellung des Pferdes zur Therapie bei.

Ich verwende folgende Arten der Pferde-Massage:

  • Klassische Pferdemassage (Entspannungs- und Sportmassage)
  • Behandlungen mittels Neuro-lymphatischer und Neuro-Vaskulärer Reflexpunkte
  • Akupunktmassage bzw. Akupressur
  • Lymphdrainage
  • Spindelzelltechnik
  • Streßpunkt-Therapie nach Jack Meagher

 
Viele Pferde zu denen ich gerufen werde leiden an verspannter Muskulatur, gerade Rückenverspannungen sind beim Reitpferd sehr häufig zu finden. Diese Verspannungen des Pferdes können weitreichende, negative Folgen haben:

  • Muskelverspannungen schränken die Leistungfähigkeit des Pferdes stark ein.
  • Verspannungen verursachen eine unphysiologische (anaeroben) Zellverbrennung und damit große Mengen an Schlackstoffen (was wiederum die Organe des Pferdes überlastet).
  • Durch das Sauerstoff-Defizit werden Muskel, Organe und Zellen chronisch unterversorgt, was zu einer verfrühten Zellalterung und sogar zu Zellsterben und langfristig auch zu einer niedrigeren Lebenserwartung des Pferdes führt.
  • Ein verspannter Muskel neigt zur Atrophie (Muskelabbau anstatt Muskelzuwachs auch bei vollem Training).
  • Verspannte Muskeln wirken sich negativ auf die Statik des Pferdes aus. Dies kann zu Blockaden und Fehlbelastungen der Gelenke und zu einer erhöhten Verletzungsgefahr von Sehnen, Muskeln und Bändern führen.
  • Muskelverspannungen wirken sich negativ auf die Psyche (Aggressivität, Launenhaftigkeit, Bewegungsfreude) und Leistungsfähigkeit des Pferdes aus.

Mittels der Massage des Pferdes können die Muskeln gelockert, der Stoffwechsel angeregt und das natürliche Bewegungspotenzial und die Leistungsfähigkeit des Pferdes wiedererlangt werden. Nichts desto trotz ist die Pferdemassage nur in seltenen Fällen die ausschließliche Behandlungsform des Pferdes. Denn verkürzte bzw. verspannte oder hypotone Muskeln sind meist in Kombination mit Blockaden anzutreffen und damit zu behandeln. Lesen Sie auch genaue Details zur Wirkungsweise von Pferdemassage. Ich biete auch Pferdemassage-Kurse für Laien an – einfach mal unter Seminar-Termine nachsehen, ob einer in Ihrer Nähe statt findet.

Wirkungsweise Osteopathie beim Pferd

Wirkungsweise von Osteopathie beim Pferd

Rechtlicher Hinweis: In Österreich bleiben osteopathische Behandlungen am Pferd den Tierärzten vorbehalten. Nicht-Veterinärmediziner dürfen jedoch omnipathisch, cranio-sacral und energetisch Pferde harmonisieren. Nichts desto trotz möchte ich neutral alle meine Kunden aufklären, was Osteopathie am Pferd ist, wie sie wirkt und wo die Osteopathie beim Pferd herkommt.

Osteopathie regt die Selbstheilungskräfte des Pferdes an. Ein Pferde-Osteopath hebt Bewegungseinschränkungen auf und setzt somit die Basis für die Gesundung des Tieres. In der Pferde-Osteopathie werden mithilfe feiner Bewegungen, leichtem Druck oder Ziehen die Muskeln und Faszien des Pferdes gelockert, sowie blockierte Gelenke gelöst.

Der Grundgedanke dieser manuellen Therapie basiert auf der These, dass der Körper im Gleichgewicht sein muss, um schädigende Einflüsse abzuwehren. Die Pferde-Osteopathie behandelt daher nicht nur einzelne Symptome, sondern geht den Ursachen von Beschwerden auf den Grund. Der Körper wird aus einer “Sichtweise der Gesundheit” als Gesamtheit gesehen.

Leben bedeutet Bewegung – wenn der Bewegungsfluss durch Blockaden gestört ist, sind nicht mehr alle Funktionen des Körpers aufeinander abgestimmt. Es entsteht jedoch nicht sofort Krankheit beim Pferd, sondern ein Kompensationszustand. Der Körper versucht zuerst, die gestörte Funktion auszugleichen.

Irgendwann werden aber Körperteile durch den Kompensationszustand so überlastet, dass Krankheit entsteht. Ein Pferde-Osteopath wird dann nach den eigentlichen Ursachen suchen, warum die Krankheit oder Lahmheit beim Pferd ausgebrochen ist und die Ursachen osteopathisch therapieren. Nur so kann eine langfristige Heilung des Pferdes stattfinden.

© 2017 Sandra Fencl

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