Ganzheitliche Pferde-Expertin aus Leidenschaft:
Wie alles begann…

Im chinesischen Tierkreiszeichen des Pferdes als Nachkomme einer tschechischen Raubritterfamilie geboren, war mein „Pferdeschicksal“ sozusagen von Geburt an besiegelt. Bereits mein zweites Wort war „Pub“, (übersetzt: Pferd), und noch bevor ich laufen konnte, wollte ich immer reiten. So kam es dann auch, dass ich seit meinem 6. Lebensjahr regelmäßig im Sattel saß und mein erstes Pferd mit neun Jahren bekam. Viele Pferde haben mich im Laufe meines Lebens begleitet und gelehrt. Denn meine besten Lehrer waren und sind die Pferde selbst, egal ob beim Reiten oder bei den Pferdebehandlungen. An dieser Stelle möchte ich meine mich prägensten vierbeinigen Begleiter kurz vorstellen, bedanke mich aber bei allen meinen vier- und zweibeinigen Trainern für die lehrreichen Stunden, die waren und noch kommen mögen.

Heidrùn – mein erstes Islandpferd

tierliebeMit neun Jahren bekam ich mein erstes, langersehntes, eigenes Pferd, die Islandstute Heidrùn, genannt Heidi (geboren 1981). Heidi ist ein ziemlich stures Exemplar ihrer Gattung, welches meine Sattelfestigkeit durch wilde Bocksprünge vor lauter Lebensfreude bedeutend verbessert hat. Sie ist aber an Gutmütigkeit und Herzlichkeit kaum zu übertreffen und ich verdanke ihr sehr viel. Mit ihr begann auch unsere kleine Islandpferdezucht in Rauris – Salzburger  Land (www.islandpferde-salzburg.at).

Heidi bekam im Alter von 18 Jahren große gesundheitliche Probleme aufgrund von Hufbeschlag trotz etlicher Korrektur-Beschlagsversuchen und orthopädischem Kunstbeschlägen. Ich sah, dass ihr niemand mit einer „konventionellen Hufbearbeitungsmethode“ helfen konnte und stellte sie (und alle anderen Pferde) in meiner Verzweiflung auf barhuf um.

Nachdem ich alle Schmiede in meinem Umkreis ausprobiert hatte, und keiner helfen konnte, absolvierte ich die Ausbildung zum Hufpfleger, um mehr über das „Mysterium Huf“ zu erfahren und selber Hand anlegen zu können. Heute im Alter von 34 Jahren erfreut sich Heidi bester Gesundheit und Lauffreude und wird noch regelmäßig von meinen Nichten bewegt.

Styggur – mein erstes Jungpferd

islandpferdStyggur war der erste Sohn von Heidi und damit unser erster Zuchterfolg unseres Isländergestüts Feueregg (Gewinner der Isänder-Jungpferdebeurteilung, aber vor allem im übertragenen Sinne). Obwohl bei der Geburt nicht wirklich hübsch, hat er sich vom hässlichen Entlein zu einem „echten Schwan“ gemausert.

Styggur ist hochgradig sensibel und intelligent und lässt sich nur von mir reiten. Mit ihm habe ich mein erstes Jungpferdetraining als Autodidakt absolviert, und alle die ihn kennen, wissen, dass es ganz gut geklappt hat :O)

Lesen Sie auf der nächsten Seite weiter, wie ich zur Pferdetherapie und Hundeosteopathie kam, wie ich die klassische Dressur mit meinem Lusitano neu entdeckt habe und warum ich Pferdedentistin wurde.

Bangsi – Auslöser für die Auseinandersetzung mit Pferdetherapie

islandpferde turnierBangsi bekam ich als sechsjähriges, leicht angerittenes, potenzielles Turnierpferd. Ich war damals 14 und hatte am Anfang meine Mühe, mit diesem sehr starken und dominanten Wallach zurecht zu kommen. Mit der Zeit wurde wir aber zu einem echten Team. Mit ihm konnte ich erfolgreich Turnierluft schnuppern (was uns beiden aber trotz sehr guter Erfolge auf Dauer keinen Spaß machte).

Außerdem haben wir gemeinsam diverse Prüfungen wie zB meinen Trainerschein als Beste abgelegtsowie das Handpferde reiten und Sulky fahren entdeckt. Er war auch mein erstes Pferd, mit dem ich klassische Dressurkurse bei Marjorie Armstrong besuchte. Aber nicht nur die klassische Reitlehre entdeckte ich mit ihm, auch die Idee, Pferdetherapeutin zu werden, entstand in seinem Beisein.

Als Bangsi zu mir kam, wurde ich als Teenager von schweren Rückenschmerzen aufgrund meiner Skoliose (Wirbelsäulenverdrehung und –verkrümmung) geplagt. Durch meine eigenen Rückenproblematik wurde ich auf die möglichen Rückenprobleme von Pferden sensibilisiert, die ja zusätzlich auch noch das (unnatürliche) Reitergewicht mit sich rumtragen müssen. Bei Bangsi fiel mir auf, dass er eine extrem gerade, eher unbewegliche Wirbelsäule hatte und häufig mit Spannung unter mir lief.

Nachdem ich endlich einen Therapeuten gefunden hatte, der mich von meinen Rückenleiden befreien konnte (er war Halb-Chinese und Halb-Russe und ein echter Wunderheiler), war ich so begeistert von der Fähigkeit, anderen zu helfen, dass ich selber das ganzheitliche Therapieren von Pferden erlernen wollte, allerdings für Pferde.

Da ich aber noch die Tourismusschule und damit meinen Matura-/Abiturabschluss vor mir hatte, musste ich mit der Pferdetherapieausbildung noch einige Zeit warten. Aber der Auslöser, Pferdetherapeutin zu werden, war Bangsi’s (zu) gerader Rücken. Mittlerweile ist Bangsi auch schon über 20, aber noch immer einer meiner beiden Jungpferde-Cotrainer und echtes Verlaßpferd in wirklich jeder Situation.

Rufino – mein „Wilder“

richtige ernaehrung fuer tiereRufino, Lusitano mit hervorragendem Stammbaum, kam durch echten Zufall als 3jähriger Hengst zu mir. Er war damals ein echtes „Wildpferd“, im Sinne von „wild und ohne Menschenkontakt“ auf der Hengstweide aufgewachsen. Man konnte ihn nicht einmal anfassen, geschweige denn hatte er Führen oder Hufe geben als Jungpferd gelernt.

Rufino stellte mich aufgrund seines extremen Temperaments, gepaart mit hoher Sensibilität und Dominanz vor eine wirkliche Herausforderung. Um so mehr freue ich mich, dass wir uns mittlerweile „blind“ verstehen. Ich bilde ihn nach klassischen Grundsätzen aus und es macht uns beiden große Freude, neue Lektionen zu lernen und  zu perfektionieren.

Nachdem Rufino extrem unterernährt zu mir kam, musste ich mich noch intensiver mit der richtigen Ernährung von Pferden und der Behebung von Mangelzuständen auseinander setzen, was mir heute in meiner ganzheitlichen Arbeit als Pferdetherapeutin sehr zu Gute kommt.

Eldstjarni – Auslöser für die Pferdedentisten-Ausbildung

islandpferd-salzburg

Eldstjarni, unser eigener 25jähriger Isländer, war Auslöser für meine Pferde-Dentistenausbildung bei Louis Pequin, nachdem kein Tierarzt oder Zahnbehandler in unserer Gegend bei diesem alten Pferd eine funktionelle Kaumechanik wiederherstellen konnte.

Lesen Sie mehr über die Geschichte von Eldstjarni unter Fallbeispiele – Eldstjarni. 

 

Ricky – Entdeckung der Hunde-Omnipathie

Hunde-OsteopathieUnsere Labrador-Gebirgsjagdhund-Hündin hatte auch hin und wieder Krankheiten und Bewegungsanomalien, die sich kein Tierarzt erklären und effektiv behandeln konnte. So fing ich an, unsere Hündin omnipathisch zu behandeln. Ich lernte auch andere Hunde mit teilweise langjährige, immer wieder kehrende Probleme des Bewegungsapparates, was meinen „Forschungsdrang“ verstärkte.

Zuerst legte ich lediglich mein Wissen der Pferdeosteopathie auf Kleintiere um, dann machte ich einige Fortbildungen im Bereich Hunde-Osteopathie, Omnipathie und Physiotherapie für Kleintiere, sowie eine Ausbildung zur Kleintier-Ernährungsexpertin. Heute lasse ich mit großer Freude und regelmäßig Kleintieren Sitzungen mit Omnipathie, Tiermassage und anderen Techniken zu Gute kommen und möchte mich sehr herzlich bei den zahlreichen Tierärzten bedanken, die meine Arbeit empfehlen und mit denen ich zusammenarbeiten darf. Nähere Details zu meiner Arbeit als Kleintier-Energetikerin und (in Deutschland) Kleintiertherapeutin finden Sie auf meine Kleintier-Therapie-Website: www.kleintier-therapie.com