Sandra Fencl

Ganzheitliches Pferdewissen aus Leidenschaft!

Category: Uncategorised

Be the teacher! Oder was Pferdetrainer ausmacht

Letztes Wochenende hatte ich ein sehr schönes, amüsantes und lehrreiches Seminarwochenende bei Bent Branderup. Nachdem mein Lusitano sich kurzfristig auf der Koppel “zerstört” hatte (keine Angst, er läuft schon wieder), bin ich mit meinem ziemlich untrainierten Ersatzpferd Bangsi, 28 Jahre und kein bisschen alt, erschienen…

Im Training bei Bent Branderup

Im Training bei Bent Branderup

Es waren wirklich tolle zwei Tage, und Bangsi und ich haben uns sehr amüsiert und er hat seine Sache wirklich gut gemacht :) Aber was ich als Thema mal aus diesem Wochenende rausnehmen möchte, ist, eine Theorieeinheit, die Bent vorgetragen hat. Dabei ging es unter andere um die richtige Lernpsychologie und Didaktik im Pferdetraining. Womit Herr Branderup sicherlich Recht hat, sind die Grundvorrausetzungen oder Kerneigenschaften eines Pferdetrainers.

1. Sympathie: Der Trainer muss Sympathie ausstrahlen, nur so werden seine Schüler gern und mit Freude lernen. (Auch) Pferde reagieren extrem auf Schwingungen, und damit auch auf eine positive Ausstrahlung und “echte Freude” beim Lernen. Wenn man ein Tier nicht mag, ist es sehr schwierig, ihm was beizubringen und es “von Herzen” zu loben bei einer Sache, die gelingt.

2. Respekt: Ohne Respekt kein Vertrauen, denn nur wenn man jemanden respektiert, wird man ihm in schwierigen Situationen (Fluchtmomenten) vertrauen und seine Entscheidungen akzeptieren. Ich denke, das ist der “Knackpunkt” bei ganz vielen Pferd-Mensch-Beziehungen. Viele Pferde mögen ihre Menschen, aber “wenn es darauf ankommt”, entscheiden sie selbst, ob sie zB flüchten.

Respekt kommt aber nicht von Gewalt oder übertriebender Dominanz. Respekt hat man vielmehr vor jemandem, der “weise” ist, erfahren, intelligent und souverän agiert. Wir sehen auch zu Menschen auf, die viel wissen und/oder viel können und drücken durch Respekt unsere Anerkennung aus und lernen GERNE von solchen “Professoren”. Pferden geht es genauso. Für sie als Fluchttiere ist es aber umso wichtiger, genau zu selektionieren, wem sie vertrauen können und damit ihr Leben in diese vertrauensvolle Person (bzw. Leitstute) legen…

Pferdetraining Sandra Fencl

Nur ein Pferd, das uns als Lehrer annimmt und vertraut, kann sich psychisch und physisch “völlig loslassen”.

Hand aufs Herz, überlege mal, ob Du im Pferdetraining immer “der Lehrer” bist, der seinem Pferdeschüler etwas souverän beibringen kann… Oder hast Du auch manchmal Zweifel und Dein Pferd merkt das? Nur wenn wir selbst ein sympathischer Lehrer sind und genau wissen, was der nächste Schritt ist, wird uns unser Pferd auch als solchen sehen, respektieren und mit Freuden lernen WOLLEN.

Denn das ist es, was wichtig wäre… Ein Lernklima zu schaffen, wo Pferde WIRKLICH lernen können und wollen. Erst wenn sie eine Lektion ausgeführt haben und dann uns freudig entgegenstrahlen mit der Frage: “War das richtig, hab ich das gut gemacht?” – dann sind wir auf dem richtigen Weg zu gemeinsamen, erfolgreichen und durch Freude und Begeisterung geprägtem Lernen…

In diesem Sinne – eine schöne erste Adventwoche und vielen Dank noch mal an Bent Branderup für ein sehr interessantes und amüsantes Wochenende,

Eure Sandra

Pferdetherapie-Indikationen

Pferdegesundheit: Prävention ist besser als Heilung!

Eine alte Volksweisheit besagt, Vorbeugen ist besser als Heilen. Dieser Meinung muss ich vollends zustimmen. Viele schwerwiegende Krankheiten und Lahmheiten (und damit ein häufig langer, schmerzhafter und teurer Rekonvaleszenzprozess) ließen sich vermeiden, wenn man sein Pferd entsprechend seiner genetisch festgelegten Bedürfnisse hält, pflegt und bewegt und außerdem einen halbjährlichen, präventiven „Gesundheits-Check“ von einem guten Pferde-Energetiker durchführen lässt.

Häufig können „unauffällige Zwischenfälle“, wie beispielsweise eine Rauferei auf der Koppel, ein ordentlicher Ruck am Strick oder ein „gröberer Stolperer“ langfristig zu Krankheiten oder einer Schonhaltung und in Folge zu Lahmheiten führen. Krankheiten entstehen fast immer langsam und schleichend. Manche Pferderassen wie Isländer, Friesen oder Kaltblüter sind extrem zäh und zeigen echte Probleme häufig erst an, wenn es fast schon zu spät ist…

Präventive, omnipathische Behandlungen sind vor allem auch beim im Wachstum befindlichen Pferd, sowie vor und während des Jungpferde-Trainings ratsam. Auch Dressurkoryphäe Dr. Reiner Klimke teilt die Auffassung, dass eine gründliche Gesundheitsanalyse beim jungen Pferd von großer Bedeutung ist: „…bevor ich anfange, muß ich wissen, daß das Tier physisch und psychisch in Ordnung ist.

In jedem Fall sollten Sie professionelle Hilfe ein Anspruch nehmen, wenn Ihr Pferd eines oder mehrere der folgenden Verhalten zeigt (beispielhafte Aufzählung).

  • Deutliche gesundheitliche Probleme aller Art (akuter und chronischer Natur)

  • Bewegungseinschränkungen aller Art

  • Bewegungsauffälligkeiten wie Lahmheit

  • anhaltende Taktprobleme

  • schleppende Hinterhand

  • Fehlstellungen

  • Unrittigkeit

  • Steifheit

  • Gleichgewichtsprobleme

  • Temperamentsprobleme wie Durchgehen oder große Faulheit

  • Schiefhalten des Schweifes oder unruhiger Schweif

  • Buckeln oder Steigen

  • Verletzungen, Narben

  • Aggressivität, auch Gurt- oder Sattelzwang

  • Verhaltensauffälligkeiten wie Koppen oder Head shaking

  • Fertilitätsprobleme

Rechtlicher Hinweis für Österreich: Das Untersuchen und die Behandlung von Tieren ist laut Paragraph 12 Tierärztegesetz den Tierärzten vorbehalten. Jedoch kann mittels cranio-sacraler Omnipahie und Pferdemassage das Pferd energetisch in Einklang gebracht werden. Gerade bei langandauernden Lahmheiten müssen beispielsweise tiefe Verspannungen bzw. Schonhaltungen im Bewegungsapparat des Pferdes unbedingt aufgelöst werden, um eine langfristige Leistungsfähigkeit und Gesundheit des Pferdes zu garantieren.

Pferde sind von Natur aus sehr freundliche, leistungswillige Tiere. Wenn Sie das Gefühl haben, Ihr Pferd ist lustlos oder zeigt psychische Auffälligkeiten, dann sollten Sie professionelle Hilfe zu Rate ziehen. Fragen Sie den Pferde-Energetiker, Tierarzt bzw. allgemein gesprochen den “Pferdebehandler” Ihrer Wahl ruhig konkret nach Ausbildung und Erfahrung. Es gibt leider auch einige schlecht ausgebildete “Pferdebehandler”, die ggf. Ihrem Pferd sogar Schaden zufügen könnten!

Therapie-Konzept

Mein Pferde-Gesundheits-Konzept

pferdetherapie_konzeptIn meiner Tätigkeit als Pferde-Omnipathin und Pferdetrainerin habe ich das Schicksal von unzähligen Pferden miterlebt. Einige meiner Kundenpferde standen bereits auf der Liste des Schlachters, weil sie misshandelt oder körperlich völlig am Ende waren oder aber einfach mißverstanden wurden.


Solche Extremfälle aber auch bei Pferden mit scheinbar relativ unauffälligen Problemen sind meiner Meinung nach langfristige Leistungsfähigkeit und Gesunderhaltung des Pferdes nur dann möglich, wenn man einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt. Dieser “360-Grad-Rundumblick” involviert folgende Punkte und ggf. die Zusammenarbeit mit anderen Experten wie Tierärzten, Sattlern, Pferdetrainern, dem Stallbesitzer, Hufbearbeitern usw.:
 

  1. Wiederherstellung der physiologischen Funktion und Statik des gesamten Organismus, im Besonderen von Wirbeln und Gelenken, Muskeln und Faszien, Organen, Hufen und Kaumechanik
  2. Optimierung von Haltung und Fütterung des Pferdes
  3. Kontrolle der Ausrüstung
  4. Überprüfung der Trainingsphilosophie
  5. Auflösung eines etwaigen psychisch-sozialen Ungleichgewichts

Es müssen in jedem Fall die Ursachen für körperliche oder seelische Probleme des Pferdes gesucht, gefunden und beseitigt werden. Ein wichtige Aufgabe in der Gesunderhaltung seines Tieres hat der Pferdebesitzer inne.

Als Pferde-(Physio-) Therapeutin (Equinus – unter ursprünglicher Leitung von Frau Schindlmaister – www.equinus.de), cranio sacral  Omnipathin für Pferde (Zentrum Eichthal, Ute Pfersmann – www.omnipathie.at), zertifizierte Pferde-Dentistin (Louis Pequin – www.pequinox.de), ausgebildete Hufpflegerin (Hufklinik Linz und Tübingen), Reittrainerin (Centered Riding Instructor, Islandpferdetrainer, Anhängerin der klassischen Reitlehre) und langjährige Pferdetrainerin und Züchterin (unter anderem Islandpferdegestüt Feueregg – http://www.islandpferde-salzburg.at/) ist es mir möglich, Pferde ganzheitlich anzusehen.

Auch wenn ich in Österreich nicht alle erlernten Fähigkeiten aus rechtlichen Gründen anwenden darf – wie beispielsweise die Dentalpflege beim Pferd – so kann ich kompetente, umfassende Tipps zur Gesunderhaltung von Pferden geben. Die feinstoffliche Pferdetherapie (Pegasus Bachblütenexpertin 2011) ist mir in der ganzheitlichen Gesunderhaltung von Tieren ebenso wichtig, wie einen Einblick in den Trainings- und Haltungsalltag des Pferdes zu erhalten… Denn Psyche und Physis dürfen niemals isoliert voneinander betrachtet (und behandelt) werden.

Ein guter Pferde-Experte kann sich in ein Pferd “einfühlen” und wird Diskrepanzen zur Erhaltung der Pferdegesundheit erkennen, bevor es zu offensichtlichen, schwerwiegenden Problemen kommt. Ich würde mich freuen, auch Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen zu dürfen, damit Ihr Pferd und Sie lange gesund und munter Freude miteinander haben.

Rechtlicher Hinweis für Österreich: Ein Pferde-Energetiker darf keine Untersuchung und Behandlung von Tieren praktizieren, jedoch ist der energetische Ausgleich mittels Omnipathie, Pferdemassage etc. jederzeit zur Gesunderhaltung und Leistungssteigerung des Pferdes möglich. Auch physiotherapeutische Maßnahmen dürfen in Absprache mit einem Tierarzt durchgeführt werden.

Trotz meiner umfassenden Ausbildung besuche ich regelmäßig Fortbildungen im reiterlichen als auch im energetischen Bereich, um immer am neuestens Stand der Wissenschaft zu bleiben. Anhand der umfassenden Analyse wird eine für das Pferd individuell abgestimmtes Gesundheitskonzept entwickeln. Nähere Details zu meiner Ausbildung als ganzheitliche Pferde-Expertin finden Sie auch in der Rubrik „Über mich“.

Shop – Pferdeausrüstung

Pferde-Shop – qualitativ hochwertige Ausrüstung für Sie und Ihr Pferd

Hier finden Sie qualitativ hochwertige Ausrüstung für Sie und Ihr Pferd. Die angegebenen Preise sind Bruttopreise, auf die noch eine Versandkostenpauschale von 5 bis 8 Euro erhoben wird. Bei Fragen stehe ich jederzeit gern für Sie zur Verfügung.  Die angeführten Pferde-Produkte können Sie am besten bei mir per Email bestellen.

Folgende Pferde-Produkte finden Sie hier unter Pferdeausrüstung:

 

Kappzäume

Kappzäume verwende ich schon seit Jahren in der (klassischen) Bodenarbeit, aber auch zum Maulschonenden Longieren und Gymnastizieren des Pferdes. Ich persönlich finde, dass man speziell Jungpferde auf jeden Fall mit Kappzaum trainieren sollte, um das Pferd nicht bereits vor dem Anreiten im Maul abzustumpfen.

Die hier angeführten Kappzäume habe ich selbst seit langem in Gebrauch. Die Kappzäume sind aus bestem Leder und sehr sorgfältig per Hand gefertigt. Sie erhalten bei mir Kappzäume auch für nicht handelsübliche Größen wie Pony oder Kaltblüter.

Kappzaum für PferdeCaveson mit 3 Ringen oder mit 1 Ring:

Dieser Kappzaum ist aus sehr hochwertigem Leder von Lopez (Spanien) gefertigt und hat eine lederummantelte, biegsame Gliederkette, welche sich dem Nasenprofil des Pferdes perfekt anpasst. Ich empfehle den Kappzaum für alle “feinen und sensiblen” Pferde.

Man kann sehr dosiert aufs Pferd einwirken. Der verstellbare Backenriemen verhindert ein Verrutschen zum Pferde-Auge. Dank der 3 Ringe ist eine individuelle Einstellung und auch ein Reiten mit Kappzaum optimal möglich.

Der Kappzaum kostet in der Größe “Cob” (zB für Kleinpferde, Lusitanos und kleine Warmblüter geeignet) € 84,00 zuzüglich Versandkosten.

In der Größe “Full” (große Warmblüter und Kaltblüter) oder in der Größe Pony (Sonderanfertigung) kostet der Kappzaum 89,00 Euro zuzüglich Versandkosten.

In der Größe “Kaltblut” kostet der Kappzaum 94,00 Euro zuzüglich Versandkosten.

Der Kappzaum ist auch mit nur 1 Ring erhältlich, dann reduzieren sich obige Preise um jeweils 3,00 Euro. 


 

Kappzaum mit flachem Stahlteil ohne Zähne:

Pferde KappzaumDieser traditionelle Kappzaum von Lopez hat ein mit Leder abgepolstertes, flaches Stahlteil ohne Zähne im Nasenriemen integriert. Diesen Kappzaum verwende ich für Pferde, die eher dominant und manchmal etwas “büffelig” sein können.

Der Kappzaum eignet sich sehr gut dazu, dem Pferd klar und präzise zu kommunizieren, was es soll (und was nicht), ohne das Pferd zu verletzen. Der Kappzaum ist mit 3 Ringen oder 1 Ring erhältlich. Bei dem Modell mit nur 1 Ring am Nasenteil reduzieren sich untenstehende Preise um jeweils 3,00 Euro.

Der Kappzaum kostet in der Größe “Cob” (zB für Kleinpferde, Lusitanos und kleine Warmblüter geeignet) 89,00 Euro zuzüglich Versandkosten.

In der Größe “Full” (große Warmblüter) oder “Pony” (Sonderanfertigung) kostet der Kappzaum jeweils 93,00 Euro, und in der Größe “Kaltblut” kostet dieser Kappzaum 99,00 Euro, immer zuzüglich Versandkosten.  


 

Portugiesischer Kappzaum mit 3 Ringen

Kappzaum Dieser portugiesische Kappzaum hat einen Ring, an dem der Nasenriemen eingeschnallt ist. Hierdurch passt sich der Kappzaum besonders gut der Topographie des Pferdekopfes an.

Die Lederqualität ist sehr gut und der Kappzaum hat 3 Ringe für individuelle Einschnallmöglichkeiten und zum Reiten mit Kappzaum.

Der Nasenteil besteht aus einer  biegsamen, lederummantelten Gliederkette. Die Schnallen sind Silber.

Der portugiesische Kappzaum kostet in der Größe “Cob” (Kleinpferd bis “normal große” Warmblüter) 89,00 Euro zzgl. Versandkosten.  


 

Therapeutische Pferdeausrüstung aus Keramikstoffen

Die Produkte für Mensch und Tier mit Keramikfasern (ehemals Back on Track) wirken sich sehr positiv auf die Funktion, Rehabilitation und Gesunderhaltung der Muskulatur des Organismus aus. Durch die Keramikfasern in der Textilie wird die eigene Körperstrahlung reflektiert. Die so entstehende Infrarot-Wärme hat eine entspannende, durchblutungsfördernde und damit auch heilende Wirkung auf den Körper.

Die Ceratex-Textilie wurde auf Schadstoffe, allergieauslösende Substanzen und vor allem auf ihre Wirksamkeit hin im Labor überprüft. Die Ergebnisse waren sehr positiv und somit haben die Ceratex-Artikel die Zulassung als medizinisches Produkt erhalten.

Therapeutischer Genickschoner

Genickschoner für Pferdezaumzeug Nicht selten haben Pferde im Genick-Bereich arthrotische Veränderungen. Der Genickschoner mit Kermikfaser-Textil hilft Verspannungen und Genickbeulen zu vermeiden. Er polstert das Genickstück gut ab und wirkt durch die Kermikfasern entstehende Tiefenwärme entspannend auf die Mukulatur des Pferdes.

Denn wenn Genick und Hals des Pferdes nicht locker ist, ist es das gesamte Pferd nicht! Die spezielle Wabenstruktur verhindert aber einen “Hitzestau” und übermäßiges Schwitzen des Pferdes im Genickbereich.

Durch den Klettverschluss ist der Genickschoner sehr leicht an jedem Pferde-Zaumzeug, Halfter oder Kappzaum zu montieren. Der Preis beträgt 35,00 euro zuzüglich Versandkosten und ist Einheitsgröße (Universal Cob, Full, Kaltblut).


 

Sattelpad mit Korrekturtaschen und Korrekturpads

Sattelpad für entspannte Rückenmuskulatur beim PferdDieses anatomisch geformte Sattelpad paßt sich perfekt an den Pferderücken an. Durch den 70%igen Anteil an Keramikstoff der Unterseite wirkt entspannend und durchblutungsfördernd auf die Rückenmuskulatur des Pferdes.

Die Unterseite des Sattelpads besteht zu weiteren 30 Prozent aus Baumwolle, welche Schweiß aufsaugend wirkt und durch die leicht rauhe Unterseite ein Verrutschen verhindert.

Durch die praktischen Korrekturtaschen und Korrekturpads können Sie das Pad (und damit die Sattellage Ihres Pferdes) auf Veränderungen der Muskulatur problemlos und schnell jederzeit anpassen. Im Test konnte durch die Verwendung der vorderen Pads sogar völlig auf einen zusätzlichen Vorgurt bei schlechter Sattellage verzichtet werden!

Das Sattel-Pad kostet inklusive Korrekturpads 69,00 Euro.


 

 

Hufpflegebedarf

Das richtige Werkzeug ist für handwerkliche Arbeiten unerlässlich. Ich verwende zur Hufpflege ausschließlich die in Deutschland gefertigten Dick Hufraspeln und Hufmesser. Diese sind zwar etwas teurer, aber in der Qualität einfach unschlagbar. Und das merkt der Profi genauso wie der “Amateur”, denn schließlich soll Hufpflege Spass machen.

Dick HufraspelDick-Hufraspel Turf:

Die wohl schärfste Hufraspel weltweit (und das ist nicht übertrieben). Damit raspeln Sie auch harte Hufe locker aus dem Handgelenk, € 24,50 zuzüglich Versandkosten.  

 


Hufmesser von Dick

 

 

Dick-Hufmesser Ascot rechts oder links:

  Bitte geben Sie an, ob Sie ein rechtes Hufmesser (für Rechtshänder) oder ein linkes Hufmesser (für Linkshänder geeignet, oder aber auch für Rechtshänder, die etwas Kraft sparen wollen und auch mit ihrer linken Hand Hufe schneiden wollen) haben möchten.

Der Preis beträgt € 24,00 zuzüglich Versandkosten.  


 

Hufschuhe:

Easyboot HufschuhHufschuhe können in der Umstellungszeit von Hufbeschlag auf Barhuf wirklich ausgezeichnete Dienste leisten. Auch bei stark geschädigten Hufen oder sehr empfindlichen Pferden sind sie eine gesunde Alternative zu Hufbeschlag. Gern können Sie über mich Hufschuhe beziehen.

Ich persönlich finde das Preis-Leistungsverhältnis der Easy Boot Hufschuhe (Easyboot Basic, Easyboot Glove oder Easyboot Epic) unschlagbar. Natürlich kann ich Ihnen aber auch andere Hufschuhe, die individuell auf “Ihre” Hufe abgestimmt sind, anpassen. Die Kosten für die Hufschuhe variieren je nach Modell.


 


Reitbekleidung/Textilien für Pferdefreunde

Hier finden Sie eine kleine Auswahl an Textilien mit meinem Logo. Die (Reit-) Bekleidung ist aus bester Qualität, schadstoff geprüft und funktionell – und nebenbei einfach “stylisch”. Gern berate ich Sie in Punkto Größe und Sie können die Bekleidung risikofrei anprobieren und bei Bedarf umtauschen und zurück geben.

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Newsletter

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Ausrüstungskontrolle

Die richtige Pferdeausrüstung
– ohne gehts nicht!

 schlecht sitzender SattelIn der ganzheitlichen Pferdetherapie ist im Sinne einer Ursachenfindung von gesundheitlichen Problemen beim Pferd die Ausrüstungskontrolle ein wichtiger Bereich. Eine der Hauptursachen von Rückenverspannungen beim Pferd sind meiner Erfahrung nach schlecht sitzende Sättel.

Nicht immer wehren sich Pferde durch buckeln oder steigen gegen schlecht sitzende Sättel. Manchmal verhalten sie sich – gehen also nicht vorwärts und treten nicht mit aktiver Hinternhand unter den Schwerpunkt. Viele Pferde mit “überschäumendem Temperament” bzw. Pferde, die häufig durchgehen, tun dies aus Schmerzreaktionnicht selten verursacht durch einen schlecht angepaßten Sattel oder falsche Ausrüstung des Pferdes.

Ausrüstungskontrolle beim PferdWenn die Ausrüstung des Pferdes fehlerhaft angepaßt wird bzw. schlicht weg falsche Pferde-Ausrüstung (zB diverse Hilfszügel) verwendet wird, sind Blockaden, atrophierte Muskulatur (= Muskelschwund, siehe Bild), Muskelverspannungen beim Pferd sowie “Problempferde-Verhalten” und schlechte Leistungsbereitschaft im Endeffekt vorprogrammiert.

Sehr häufig sind Sättel zu lang (besonders Westernsättel) und führen zu Reizungen am Schulterblattknorpel oder drücken in die empfindliche Nierenregion und verhindern so auch, dass sich das Pferd richtig biegen kann. Auch ist der Schwerpunkt des Sattels oftmals zu weit hinten und die Druckbelastung zu punktuell.

In manchen Fällen ist auch das Kopfeisen bzw. die Kammer des Sattels zu eng gewählt. Dies verhindert trotz Trainings einen Muskelzuwachs und “quetscht” die Muskulatur des Pferdes. Darüber hinaus findet man auch nicht selten Sättel die “kippeln” oder in den Lendenwirbelbereich “klappen”. Eine solche Eigendymanik des Sattels verursacht immer starke Rückenschmerzen und einen festgehaltenen Rücken beim Pferd

Ich weiß, dass es schwierig ist, einen gut sitzenden Sattel zu finden. Aber lassen Sie sich am besten von mehreren Fachleuten beraten und  hören Sie auch auf Ihr Bauch- und Sitzgefühl! Wichtig ist außerdem, den Sattel regelmäßig kontrollieren zu lassen, denn Pferde und Sättel verändern sich – und das viel schneller, als die meisten Leute denken. Gerade bei Jungpferden sollte man mindestens alle drei Monate prüfenden Blick und die ehrliche Meinung eines guten Sattelexperten einholen.

Bei der Zaumzeug-Anpassung muss man vor allem darauf achten, dass das Gebiss richtig eingeschnallt wird. Ein zu fest sitzendes Gebiss verhindert die Lockerheit des Maules und der Zunge (mangelnde Kession). Eine grobe Faustregel ist, dass noch zwei Finger gut unter dem Genickstück Platz finden sollten. Außerdem muss man darauf achten, dass der Stirnriemen locker sitzt (aber den braucht man eigentlich sowieso nicht) und das Zaumzeug nicht gegen die Pferdeohren drückt – sonst kann es zum “Headshaking-Syndrom” kommen.

KappzaumWenn man mit Nasenriemen reiten möchte, empfehle ich, auf keinen Fall einen Sperr-Riemen zu verwenden. Diese sitzen in der Regel auf der “weichen Nase” und behindern somit stark die Atmung des Pferdes. Außerdem schränken sie die Beweglichkeit des Maules ein und führen daher zu einem wenig losgelassenen Pferdemaul.

Auf dem Bild sieht man einen viel zu tief und zu eng verschnalltes englisch-kombiniertes Reithalfter beim Schimmel und einen korrekt verschnallten englischen Nasenriemen beim Friesen.

Wenn das Maul nicht locker ist, wird auch das Kiefergelenk blockiert. Über die Muskeln, die über das Kiefergelenk verlaufen führt das wiederum zu einer weniger losgelassenen Hals- und Rückenmuskulatur des Pferdes. Ein zu fest verschnallter Nasenriemen ist somit immer “kontraproduktiv”.

Denn Leute, die ihre Pferdemäuler zuschnüren, werden nie ein wirklich lockeres Pferd haben – und ich denke, dass sollte ein wichtiges Ziel im Reitsport sein! Mal abgesehen davon, dass es tierschutzrechtlich und ethisch nicht vertretbar ist, Pferden die Luft abzuschnüren!


Beim Longieren und in den meisten Fällen bei der Bodenarbeit empfehle ich klassische Kappzäume in verschiedenen Variationen. Richtig angepaßt verrutscht der Kappzaum nicht, man kann sehr fein auf das Pferd einwirken und hat auch ungestüme Jungpferde gut unter Kontrolle. Aber der wichtigste Aspekt ist, dass das Pferdemaul geschont wird und man das junge Pferd nicht schon beim Anlongieren die Angst vor dem Gebiss eintrichtert. Gute Kappzäume können Sie auch direkt bei mir bestellen. Ich berate Sie gern, welcher Kappzaum für Sie und Ihr Pferd am besten geeignet ist. Einfach mal im Shopbereich für Pferdeausrüstung reinschauen.

Ich persönlich verwende keine Hilfszügel und bin auch kein Freund von Ihnen. In den meisten Fällen führen sie zu Rückenschmerzen beim Pferd und machen das Pferd hart im Maul. Am schlimmsten sind Schlaufzügel – diese zwingen die Pferde in die Rollkur (Hyperflexion) und schädigen damit Wirbelsäule, Bandapparat und die Muskulatur des Pferdes. Wenn Ihr Reitlehrer Ihnen Hilfszügel empfiehlt, ist es meiner Meinung nach Zeit, den Reitlehrer zu wechseln.

 


Stellenwert gesunder Hufe

Barhufpferde leben gesünder! 

Hufe sind mehr als „die Schuhe des Pferdes“. Hufe haben auch wichtige Blutpump-, Stoßdämpfungs-, Stoffwechsel- und Ausscheidungsfunktionen. Damit die Hufe optimal „funktionieren“, ist auf die richtige Hufstellung zu achten. Außerdem ist es für Pferde deutlich gesünder, barhuf zu laufen, damit der Hufmechanismus wie von der Natur gedacht funktioniert.

Vorteile von Barhuf-Bearbeitung im Verhältnis zu Hufbeschlag:

Der Hufmechanismus – also das Spreizen der Hornkapsel und die Möglichkeit dass der Fesselkopf nach unten sinken kann bei Belastung (Stützbeinphase) funktioniert nur optimal, wenn das Pferd nicht beschlagen ist. Hufeisen schränken den Hufmechanismus sehr stark ein was zu folgenden Nachteilen führt:

  1. Durch Hufbeschlag wird der Blutumtrieb des Pferdes eingeschränkt. Denn der Hufmechanismus dient in erster Linie dazu, das Blut aus den Hufen und unteren Gliedmaßen nach oben zu pumpen. Im Gegensatz zu Menschen haben Pferde keine Muskulatur ab Karpal- bzw. Sprunggelenk. Deshalb übernimmt der Hufmechanismus diese Funktion. Eingeschränkter Hufmechanismus führt zu einer Minderversorgung jeder Zelle und kann echte Stoffwechsel- und damit Leistungsprobleme mit sich führen, bzw. die Alterserwartung des Pferdes negativ beeinflussen.

  2. Außerdem wird das Wachstum der Hufe durch den verringerten Blutumtrieb negativ beeinflusst (deshalb haben beschlagene Pferde meist deutlich schlechtere Hornqualität als unbeschlagene Pferde). Im Winter ist der schlechtere Stoffwechsel noch deutlicher zu spüren, da beschlagene Hufe eine bis zu 10 Grad (!!) kältere Grundtemperatur aufweisen als Barhufe. Nachdem Eisen ein guter Wärmeleiter wird, gibt das Hufeisen die Wärme in den Boden ab. Deshalb haben viele Pferde im Winter wirklich eiskalte Füße und manchmal extrem lange Beschlagsperioden.

  3. Darüber hinaus erfüllt der Huf eine wichtige Ausscheidungsfunktion. Abfallstoffe wie Schlack- und Giftstoffe werden über den Huf entsorgt. Ist der Hufmechanismus eingeschränkt und damit auch das Wachstum des Hufes, findet diese Entgiftungsfunktion nur in einem verminderten Rahmen statt. Dadurch müssen mehr Giftstoffe über Leber, Nieren und Haut abgegeben werden, was auf Dauer zu einer Überlastung dieser Organe führt.

  4. Ein eingeschränkter Hufmechanismus führt außerdem zu verminderter Stoßdämpfung. Kann sich die Hornkapsel bei Belastung nicht ausreichend dehnen, führt es zu kleinen Stauchungen, wenn der Fesselkopf nicht nach unten bei Belastung einsinken kann. Dies kann zu Verletzungen und Prellungen der Gelenkkapseln führen und so die Neigung zu Arthrosen begünstigen. Auch die veränderte Auffussungsmechanik führt zu einer vermehrten Belastung von Gelenken, Sehnen und Bändern.

  5. Ein weiterer sehr wichtiger Punkt ist dass Metall die Eigenschaft hat, in Schwingung zu geraten. Jeder von uns kennt eine Stimmgabel. Bei einer Berührung mit einem harten Gegenstand schwingt die Stimmgabel nach. Beim Aufprall des Hufeisens auf zum Beispiel Asphalt gibt es auch eine Schwingung, die in das Pferdebein eindringt. Diese Vibrationen durch das Hufeisen können zu Zerrungen und Reizungen an Sehnen und Bändern führen und wirken sich negativ auf die feinsten Kapillarchen aus (diese ziehen sich mit der Zeit immer mehr zurück und führen zu einer vermehrten Unterversorgung im Huf und Bein des Pferdes). Das ist der Grund, warum man unbedingt nur Schritt auf Asphalt mit beschlagenen Pferden reiten sollte.

  6. Darüber hinaus werden gerade Sehnen und Bänder auch noch durch die Hyperextension des Pferdebeines durch das Gewicht des Eisens stark beansprucht, gereizt oder sogar verletzt. Einfacher ausgedrückt wird durch das Gewicht des Eisens der Huf bzw. der untere Bereich des Pferdebeins deutlich mehr „vorgeschleudert“ als ein Barhuf. Es gibt also sowohl eine unnatürliche, verstärkte Vorwärtsbewegung des Hufes (und damit auch Aktion des Pferdes), als auch meist eine Überstreckung im Bereich des Kron- bzw. Hufgelenks, was zu Schädigung an Sehnen und Bändern führen kann.

  7. Gerade im Winter ist auch wichtig zu wissen, dass durch den Druck des Hufeisens von unten die umliegende Sohlenarterie stark gequetscht wird. Das Pferd hat also kein wirkliches „Gefühl“ mehr im Huf, sondern eher „taube Füße“. Das mag grundsätzlich ein Vorteil sein, wenn Pferde ohne Widerreden über spitze Steine laufen. Aber es ist nicht natürlich und die Gefahr, dass Pferde ausrutschen, stolpern und hinfallen ist – gerade in der kalten Jahreszeit – deutlich größer als ohne Hufeisen.

    Meine Pferde waren früher auch beschlagen und ich bin jeden Winter mit ihnen hingefallen. Grund war, dass man im Winter manchmal einfach von oben die Bodenverhältnisse nicht richtig einschätzen kann und trotz Stollen und Stiften bei Eis einfach „machtlos“ ist. Wenn ich heute mit meinen Barhufern die Bodenverhältnisse falsch einschätze, dann bremsen sie sofort von alleine. Denn auch Pferde haben kein Interesse daran, im Winter auf die Nase zu fallen. Abgesehen davon rutschen Barhufe auch ohne Stollen und Stifte aufgrund der natürlichen Rutschbremse – der Eckstrebe – weniger als „winterfest beschlagene“ Pferde. Aber nicht nur im Winter, auch auf sehr unwegsamen Gelände sind „gefühlvolle“ Hufe echtes Gold wert.

  8. Auch besonders in der niederschlagsreichen Zeit interessant ist die Tatsache, dass Pferde ohne Beschlag viel weniger Flurschäden verursachen. Durch das Einsinken des Fesselkopfes und der daraus resultierenden Abflachung des Sohlengewölbes ist die Auflagefläche des Barhufs deutlich größer als die des beschlagenen Hufes. Deshalb wird der Druck besser verteilt und Wege und Grasnarben nehmen weniger Schaden als bei beschlagenen Pferden.

  9. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die verminderte Verletzungsgefahr bei Barhufern im Verhältnis zu beschlagenen Pferden – sowohl gegenüber Artgenossen als auch gegenüber dem Menschen. Wenn Ihnen schon mal ein beschlagenes Pferd mit vollem Gewicht auf den Fuss getreten ist oder aber Sie mal einen Schlag von einem beschlagenen Pferd erhalten haben, wisssen Sie, wovon ich spreche.

  10. Nicht unwichtig – besonders im Winter – sind auch die verminderten Kosten von Barhufpflege im Vergleich zu (winterfestem) Beschlag. Wenn man sich dazu entschieden hat, sein Pferd barhuf laufen zu lassen, sollte man auf jeden Fall einen spezialisierten Barhuf-Pfleger an „seine Hufe lassen“. Barhufspezialisten sind zwar meist etwas teurer als „normale“ Schmiede, aber für die speziellen Bedürfnisse der Barhufe ausgebildet. Sehr wichtig ist es aber für einen Barhuf-Pferdebesitzer, möglichst viel Wissen über Hufe und Hufgesundheit sich anzueignen.  Im Seminar “Pferdegesundheit von Kopf bis Huf erfahren Sie viele Aspekte, wie sie Ihr Pferd von A bis Z, von Huf bis Zahn gesund erhalten können. Schließlich ist vorbeugen besesr als rehabilitieren, oder?!

Viele Leute sagen, dass ihr Pferd nicht barhuf gehen kann. Ich habe dies sehr, sehr selten festgestellt, wenn die Hufe ordentlich bearbeitet und gepflegt werden, das Pferd gutes Futter erhält und ausreichend Bewegung ohne Reiter machen kann. Aber um ehrlich zu sein, ist es tatsächlich mit etwas Aufwand verbunden – und das ist wohl der einzige echte Nachteil von Barhufpflege. Denn Barhufe haben spezielle Bedürfnisse. Lesen Sie deshalb weiter – wie Barhufe gepflegt werden wollen.

Wenn Pferde über lange Jahre beschlagen waren, sind die Schädigungen im Huf häufig sehr groß, sodass eine völlige Rehabilitation in manchen Fällen nicht möglich ist. Damit meine ich nicht die Stellung, aber beispielsweise die „Fühligkeit“  von Pferden auf steinigem Gelände. Ich persönlich finde hier die Möglichkeit, Hufschuhe einzusetzen einen sehr guten Kompromiss zum Hufbeschlag. So kann das Pferd 23 Stunden am Tag die gesunden Vorteile des Barhuf-Daseins genießen und der Reiter hat mit einem gut angepassten Hufschuh die Möglichkeit, ein unempfindliches Pferd auf jedem Untergrund zu reiten.

Hufschuhe sind heute meist eine „Investition fürs Leben“ und werden auch bei Schlamm und Nässe nicht locker, wenn sie richtig für das Pferd angepasst wurden. Lesen Sie mehr zu Hufschuhen auf der folgenden Seite.

Indikationen für Zahnpflege beim Pferd

Indikationen für Zahnpflege beim Pferd

Pferdezahnpflege bzw. Kontrolltermine eines guten Pferdedentisten sollten bei Pferden nach dem Zahnwechsel – also ab dem 6. Lebensjahr – in jedem Fall jährlich erfolgen. Bei Pferden im Wachstum und im Zahnwechsel und bei Pferden mit Zahnproblemen sollte eine Kontrolle oder Pferdezahnbehandlung alle sechs Monate durchgeführt werden. Wenn Jungpferde Probleme beim Zahnwechsel haben und diese Zahnprobleme beim Pferd nicht behandelt werden, kann es zu irreparablen Schäden führen.

In jedem Fall sollten Sie die Hilfe eines guten Pferde-Dentisten oder Zahn-Tierarztes in Anspruch nehmen, wenn Ihr Pferd eines oder mehrere der folgenden Verhalten zeigt:

  • Große Mengen an Futter, die beim Fressen herausfallen
  • Entstehung von „Futterröllchen”
  • Ungleichmäßige Kaubewegungen bzw. Kauen auf ausschließlich einer Seite
  • Übertriebener Speichelfluss (“Herumsabbern”)
  • Schlechter Maulgeruch
  • Entzündetes, gerötetes Zahnfleisch
  • Verletzungen an Zunge, Zahnfleisch oder Backenschleimhäuten
  • Schlechter Futterzustand des Pferdes
  • Mangelnder Appetit
  • Kolikanfälligkeit, Blähungen
  • Lange Fasern bzw. viele unverdaute Körner im Kot
  • Rittigkeits- und Anlehnungsprobleme
  • Gleichgewichtsprobleme
  • Leistungsschwäche 
  • Anhaltende, unerklärliche Lahmheiten
  • Asymmetrien im Gesichts- oder Halsbereich, auch Beulen am Unterkiefer (Bumps)  
  • Druckempfindlichkeit besonders am M. Masseter (großer Kaumuskel der Backe) und rund um das Kiefergelenk
  • Depressionen, Aggressivität, Verhaltensveränderung

Lesen Sie auch warum Zahnpflege beim Pferd so wichtig ist. Viele wichtige Tipps und Hinweise zum Thema Dentalpflege beim Pferd können Sie auch in meinem Artikel “Auf den Zahn gefühlt” als PDF downloaden.

Rechtlicher Hinweis: In Österreich ist die Zahnpflege beim Pferd Tierärzten – auch ohne Zusatzausbildung für Pferdezahn-Behandlungen – vorbehalten. Deshalb praktiziere ich in Österreich keine Dentalpflege beim Pferd. Nichts desto trotz möchte ich informieren über die Notwendigkeit einer guten Zahnpflege beim Pferd.

Mobilisation und Stretching fürs Pferd

Mobilisationsübungen und Stretching fürs Pferd

In der Pferde-Physiotherapie kann der Pferdetherapeut mittels Mobilisationsübungen und Stretching-Techniken die Beweglichkeit und damit die Leistungsfähigkeit des Pferdes verbessern. Konkret haben Mobilisations-Übungen auf Pferde folgende Wirkung:

  • Mobilisationsübungen beim Pferd regen die Durchblutung der Muskulatur und fördern somit den Abbau von Schlackstoffen und Giftstoffen.
  • Pferde-Mobilisationsmaßnahmen ferd können Blockaden lösen und damit den gesamten Energiefluss des Pferdes ins Gleichgewicht zu bringen.
  • Dehnungstechniken fördern die Entspannungsfähigkeit des Pferdes und machen das Tier ruhiger und ausgeglichener.
  • Mobilisationsübungen beim Pferd helfen, Verletzungen mittels verbesserter Elastizität der Weichteile, erhöhter Beweglichkeit von Gelenken, verbesserter Koordination und Gleichgewichtsempfinden vorzubeugen.

Rechtlicher Hinweis für Österreich: Physiotherapie für Pferde darf in Österreich nur in Zusammenarbeit mit einem Tierarzt ausgeführt werden. Die Pferdemassage ist jedoch ein freies Gewerbe und kann daher selbständig von einem Pferde-Experten ausgeführt werden.

Bitte wenden Sie selbst keine Mobilisationstechniken oder Dehnungsübungen beim Pferd ohne qualifizierte Unterweisung an! Falsche Durchführung von Mobilisationsübungen am Pferd kann echten Schaden am Bewegungsapparates des Pferdes verursachen!!

Immer wieder komme ich zu Pferdetherapie-Kunden, die unaufgewärmt oder einfach falsch Dehnungsübungen bei Ihren Pferden durchführen. Bitte tun Sie das nicht! Wenn ich es für einen effizienten Therapie-Verlauf sinnvoll erachte, zeige ich Ihnen Dehnungstechniken, die Sie mit Ihrem Pferd durchführen können. Aber aus Büchern oder nur durch Zusehen kann man die Richtigkeit der Ausführung der Mobilisationsübungen am Pferd nicht sicher stellen und Sie könnten Ihrem Pferd echte Schmerzen und Schäden verursachen!

© 2017 Sandra Fencl

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