Sandra Fencl

Ganzheitliches Pferdewissen aus Leidenschaft!

Kategorie: Reitunterricht (Seite 2 von 2)

Ganzheitliche Pferdeausbildung aus Leidenschaft

Auswahl des richtigen Jungpferdetrainers

Am besten ist es, dem potentiellen Pferde-Trainer mal unangemeldet (und ggf. aus der Ferne) über die Schulter zu sehen. Besonders erkenntnisreich sind die Mimik und der Augenausdruck von den im Training befindlichen Remonten und auch die Reaktion der Pferde, wenn der Trainer sich ihnen nähert (kommen sie freudig auf ihn zu oder weichen sie eher zurück und reißen die erschrocken Augen auf). Ein gutes Zeichen ist außerdem, wenn Profi-Reiter lange Jahre mit ihren Sportpferden erfolgreich verbringen. Wenn ein Pferdesportler alle zwei Jahre ein neues Pferd hat, ist das häufig ein Hinweis auf frühen Verschleiß bzw. „Verheizen“ des Pferdes.

Sollten Sie sich dann entschieden haben, Ihr Pferd bei einem Trainer in Beritt zu geben, ist es ratsam, es immer wieder zu besuchen und auf seine Trainings-Fortschritte, aber auch seine physische uns psychische Gesundheit hin zu untersuchen.

Damit nicht nur ich mit den mir anvertrauten Pferden zurecht komme, sondern auch die Besitzer, versuche ich die späteren Reiter des Pferdes so früh wie möglich ins Pferdetraining einzubeziehen. Häufig müssen nämlich auch die Besitzer eine Menge lernen, wenn sie sich ein junges Pferd kaufen. Wenn Sie einen Trainer „im Auge“ haben, fragen Sie deshalb auch gezielt nach, ob Sie auch gemeinsam mit Ihrem Pferd bei dem Ausbilder trainiert werden. Schließlich ist es IHR Pferd, und sie sollen schließlich viel Freude daran haben.

Ein Jungpferdetrainer braucht neben fachlicher Kompetenz auch ein hohes Maß an Pferdeverständnis, Geduld, innerer Ausgeglichenheit, Konzentrationsfähigkeit, Reaktionsschnelligkeit, sowie profunde Kenntnisse der Trainingslehre und Biomechanik des Pferdes.

 

Ganzheitliche Pferdeausbildung und Pferdetraining aus Leidenschaft!

Ganzheitliches Pferdetraining aus Leidenschaft!

Pferdeausbildung und Pferdetraining ist eine „Kunst“, und gehört immer in die Hände von qualifizierten, einfühlsamen Fachleuten. Wobei man sich auch Profi-Reiter genauestens ansehen sollte. Denn auch wenn der Pferdeausbilder viele Turniersiege errungen hat, ist das noch lange kein Garant für pferdegerechtes und schonendes Anreiten von Jungpferden.

Meine Art, Pferde auszubilden

Ich bilde Pferde seit meinem 15. Lebensjahr aus, und es macht mir noch immer sehr viel Spaß, die „Kleinen“ dabei zu beobachten, wie sie eifrig lernen und körperlich als auch geistig sich entwickeln und reifen. Ich arbeite hauptsächlich nach der klassisch-iberischen Methode mit Natural Horsemanship-Elementen. Ich beginne mit klassischer Bodenarbeit, Freilaufen, Handpferdearbeit, Spaziergängen im Gelände, Verlässlichkeitstraining und Verladetraining. Ich nehme mir für jeden Schritt die Zeit, die das junge Pferd braucht, um in der Aufgabe sicher zu sein, denn ich bilde echte Verlasspferde aus.

Klassische Bodenarbeit

Wenn die Pferde in Bodenarbeit und Freilauf-Training routiniert sind, beginne ich mit dem einfachen Longieren am Kappzaum, gefolgt von Fahren vom Boden aus und Doppellongieren. Zwischendurch gewöhne ich das Pferd sanft an Trense und Sattel. Mit dieser Vorgehensweise ist das erste Aufsitzen und das anschließende Reiten für das Pferd ein natürlicher, stressfreier Vorgang (vorausgesetzt, es hat nicht bei anderen Leuten bereits negative Erfahrungen gesammelt).

Ich trainiere meine Jungpferde maximal 4-5 Tage pro Woche und achte darauf, dass der Anspruch eines Trainingseffektes erfüllt ist, aber die Pferde auf keinen Fall körperlich oder geistig überfordert werden. Abwechslungsreiche Arbeit, sehr viel Lob und Geduld und die Möglichkeit, dass sich das Jungpferd ausgiebig nach dem Training erholen kann, sind wichtige Faktoren in der erfolgreichen Jungpferdearbeit. Speziell die Möglichkeit des ausreichenden Koppelganges mit anderen (möglichst gleichaltrigen) Pferden wird häufig unterschätzt.

Als Ergänzung behandle ich die mir anvertrauten Jungpferde osteopathisch, physiotherapeutisch, und bei Bedarf zahntherapeutisch und mit Bachblüten, damit sie sich von Anfang an in einem körperlichen und seelischen Gleichgewicht befinden. Denn nur in einem gesunden Körper kann ein gesunder (und ausgeglichener) Geist wohnen.

Fehler am Anfang der Ausbildung eines Jungpferdes sind sehr schwer zu korrigieren. Gerade bei sehr talentierten Pferden machen viele Trainer den Fehler, sie zu überfordern, sodass das Pferd den Spass an der Zusammenarbeit mit dem Menschen ggf. für immer verliert. Besonders bei professionellen Züchtern und Trainern ist die „time is money-Philospophie“ leider weit verbreitet (aber Ausnahmen bestätigen die Regel!). Daher möchte ich auf der nächsten Seite ein paar Worte zur Auswahl eines guten Pferdetrainers verlieren (für diejenigen, die ihre Jungpferde nicht im Raum München oder im Pinzgau in Salzburg stehen haben).



Auswahl des richtigen Jungpferdetrainers

 Am besten ist es, dem potentiellen Pferde-Trainer mal unangemeldet (und ggf. aus der Ferne) über die Schulter zu sehen. Besonders erkenntnisreich sind die Mimik und der Augenausdruck von den im Training befindlichen Remonten und auch die Reaktion der Pferde, wenn der Trainer sich ihnen nähert (kommen sie freudig auf ihn zu oder weichen sie eher zurück und reißen die erschrocken Augen auf). Ein gutes Zeichen ist außerdem, wenn Profi-Reiter lange Jahre mit ihren Sportpferden erfolgreich verbringen. Wenn ein Pferdesportler alle zwei Jahre ein neues Pferd hat, ist das häufig ein Hinweis auf frühen Verschleiß bzw. „Verheizen“ des Pferdes.

Sollten Sie sich dann entschieden haben, Ihr Pferd bei einem Trainer in Beritt zu geben, ist es ratsam, es immer wieder zu besuchen und auf seine Trainings-Fortschritte, aber auch seine physische uns psychische Gesundheit hin zu untersuchen.

Damit nicht nur ich mit den mir anvertrauten Pferden zurecht komme, sondern auch die Besitzer, versuche ich die späteren Reiter des Pferdes so früh wie möglich ins Pferdetraining einzubeziehen. Häufig müssen nämlich auch die Besitzer eine Menge lernen, wenn sie sich ein junges Pferd kaufen. Wenn Sie einen Trainer „im Auge“ haben, fragen Sie deshalb auch gezielt nach, ob Sie auch gemeinsam mit Ihrem Pferd bei dem Ausbilder trainiert werden. Schließlich ist es IHR Pferd, und sie sollen schließlich viel Freude daran haben.

Ein Jungpferdetrainer braucht neben fachlicher Kompetenz auch ein hohes Maß an Pferdeverständnis, Geduld, innerer Ausgeglichenheit, Konzentrationsfähigkeit, Reaktionsschnelligkeit, sowie profunde Kenntnisse der Trainingslehre und Biomechanik des Pferdes.

 

Reitunterricht aus Leidenschaft

Ganzheitlicher Reitunterricht aus Leidenschaft!

Bereits im Teenager-Alter begann ich Reitunterricht zu erteilen. Mit 19 Jahren absolvierte ich den Trainer C – Kurs für Islandpferde (in Österreich „Übungsleiter„) als Kursbeste. Mein Unterricht ist methodisch korrekt aufgebaut, und meine Stärke ist, sehr genau auf individuelle körperliche und persönliche Eigenheiten und Schwächen der Reiter einzugehen. Nicht jeder Mensch lernt gleich und somit kann auch guter Reitunterricht nicht nach Schema F ablaufen.

klassischer Reitunterricht

Ein gutes, theoretisches Wissen ist mir weiters wichtig. Denn schon Kurt Albrecht, langjähriger Bereiter und Leiter der spanischen Hofreitschule, sagte: „Der denkende Reiter wird dem nicht denkenden Reiter immer überlegen sein!“ Denn nur ein Reiter, der über die Anatomie, Biomechanik und Physiologie des Pferdes Bescheid weiß, kann es trainieren ohne sich oder dem Pferd schaden zuzufügen.

Als ausgebildete Gesundheitstrainerin war mir seit jeher anatomisch korrektes, losgelassenes und damit gesundes Reiten für Mensch und Pferd sehr wichtig. Auf der Suche nach einer Reitlehre, die das harmonische und lockere Zusammenspiel von Pferd und Reiter als Grundvorraussetzung für erfolgreiches Reiten sieht, stieß ich auf die Prinzipien von Centered Riding von Sally Swift.

Diese Reitlehre verbindet eine sehr feine Art zu reiten mit Übungen aus der Feldenkrais- und Alexandertechnik. Ich absolvierte den Centered Riding Instructor Kurs (level I) im Jahre 2002 und integriere in meinem Unterricht seitdem gymnastische Elemente und „bewußtseinserweiternde und koordinationsfördernde“ Übungen auf dem Pferderücken.

Seit meinem ersten klassischen Dressurkurs vor 10 Jahren bei Marjorie Armstrong (Schülerin des berühmten Nuno Olivera) hat die Gymnastizierung des Pferdes mit Hilfe von Seitengängen sowohl vom Boden als auch unter dem Sattel für mich einen noch höheren Stellenwert erhalten. Seitdem nehme ich selbst regelmäßig an klassischen Dressurkursen namhafter Trainer in In- und Ausland teil, zuletzt bei Antje Bandholz und Gonzalo Díaz. Mein Ziel ist es, das „Wissen der alten Reitmeister“ für mich und für meine Reitschüler neu zu entdecken und weiter zu geben.

Ich erteile Reitunterricht und gebe Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene, für Kinder und Erwachsene, in den Disziplinen (klassische) Dressur, Springen, Gelände- und Gangpferdereiten. Ich unterrichte übrigens nicht nur Islandpferdereiter, sondern bin für für alle Rassen offen. Mein Einzugsgebiet für Reitunterricht ist Großraum München und das Salzburger Land, für 2-Tages-Kurse bin ich geographisch relativ flexibel.

Gern können Sie auch Ihre reiterlichen Fähigkeiten auf unserem Islandpferde-Gestüt in Österreich verbessern. Auch wenn Sie einmal das Tölten probieren wollen oder auf gut ausgebildeten, verlässlichen Schulpferden Ausritte in die herrliche Natur des Nationalparks Hohe Tauern erleben wollen, sind Sie bei unserem Islandpferdegestüt Feueregg genau richtig. Nähere Infos hierzu finden sie auf der Website vom Islandpferde-Gestüt Feueregg. Informationen zu meinen wichtigsten 4beinigen Reitlehrern finden Sie auf der Seite „Über mich„. 

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