Wirkungsweise von Osteopathie beim Pferd

Rechtlicher Hinweis: In Österreich bleiben osteopathische Behandlungen am Pferd den Tierärzten vorbehalten. Nicht-Veterinärmediziner dürfen jedoch omnipathisch, cranio-sacral und energetisch Pferde harmonisieren. Nichts desto trotz möchte ich neutral alle meine Kunden aufklären, was Osteopathie am Pferd ist, wie sie wirkt und wo die Osteopathie beim Pferd herkommt.

Osteopathie regt die Selbstheilungskräfte des Pferdes an. Ein Pferde-Osteopath hebt Bewegungseinschränkungen auf und setzt somit die Basis für die Gesundung des Tieres. In der Pferde-Osteopathie werden mithilfe feiner Bewegungen, leichtem Druck oder Ziehen die Muskeln und Faszien des Pferdes gelockert, sowie blockierte Gelenke gelöst.

Der Grundgedanke dieser manuellen Therapie basiert auf der These, dass der Körper im Gleichgewicht sein muss, um schädigende Einflüsse abzuwehren. Die Pferde-Osteopathie behandelt daher nicht nur einzelne Symptome, sondern geht den Ursachen von Beschwerden auf den Grund. Der Körper wird aus einer “Sichtweise der Gesundheit” als Gesamtheit gesehen.

Leben bedeutet Bewegung – wenn der Bewegungsfluss durch Blockaden gestört ist, sind nicht mehr alle Funktionen des Körpers aufeinander abgestimmt. Es entsteht jedoch nicht sofort Krankheit beim Pferd, sondern ein Kompensationszustand. Der Körper versucht zuerst, die gestörte Funktion auszugleichen.

Irgendwann werden aber Körperteile durch den Kompensationszustand so überlastet, dass Krankheit entsteht. Ein Pferde-Osteopath wird dann nach den eigentlichen Ursachen suchen, warum die Krankheit oder Lahmheit beim Pferd ausgebrochen ist und die Ursachen osteopathisch therapieren. Nur so kann eine langfristige Heilung des Pferdes stattfinden.