Sandra Fencl

Ganzheitliches Pferdewissen aus Leidenschaft!

Kategorie: Ergänzende Therapien (Seite 1 von 4)

 Hinfallen, aufstehen, Krone richten und weiter reiten!

Oder: Warum Du im Pferdesport nie aufgeben solltest!

Ich glaube, jeder von uns Reitern kennt das. Man übt, man reitet, geht motiviert zu einem Reitkurs und kommt unerwartet niedergeschmettert von Selbigem zurück. Weil der Trainer einen entweder mehr oder weniger zur Schnecke gemacht hat oder weil man selber festgestellt hat, dass in der Vergangenheit so einige Fehler passiert sind.

Das kann SEHR, SEHR frustrierend sein und es kann einen als Pferdebesitzer auch zornig machen. Schließlich hat man auch vorher schon in „Profis“ investiert, um jetzt festzustellen, dass man (oder frau) das Geld auch hätte in der Toilette runter spülen können. Tja. Was soll ich sagen. Ich gebe Euch hierfür folgenden Rat: Aufstehen, „Krone richten“ und weiter machen!

Es hilft nichts! Jeder, der schon länger im Reitsport ist, wird irgendwann sich mal in einer „Sackgasse“ befunden haben. Und das sehr häufig, OBWOHL man (ggf. sogar namhafte) Pferdeprofis an seiner Seite hatte. Ich selbst kenne das all zu gut. Ich weiß aus Erfahrung, wie enttäuscht, ratlos und oft verzweifelt zugleich man ist. Aber ich sage Dir eines: Jeder Mensch bekommt das Pferd, mit dem er weiterlernen soll (oder sogar MUSS)! Ich selbst bin ja Hufpflegerin und Pferdedentistin aus Verzweiflung geworden. Denn auch ich hatte die angeblich besten Profis an unseren Pferden und TROTZDEM kamen gesundheitliche Probleme auf.

Ich weiß, wie es ist, wenn man sich total allein (gelassen) fühlt und verzweifelt ist, weil man gerade gar nicht weiter weiß. ABER: Es gibt IMMER einen Weg! Und wenn ich heute auf meinen (oft sehr steinigen) Weg zurückblicke, so muss ich sagen: Jeder dieser Steine auf meinem Weg war sehr lehrreich und ich bin heute froh, dass es so viele waren! Denn all diese Steine haben zu meinem heutigen Wissen über Pferde geführt. Mein Wissen ist dadurch, wie ich glaube, sehr ganzheitlich geworden und trotzdem weiß ich, dass es noch viele weitere Mosaiksteinchen in meinem Pferdekosmos-Puzzle geben wird, und das eine oder andere mich auch ggf. etwas Nerven kosten wird. ABER: Selbst wenn ich manchmal das Gefühl hatte, vor einem „steinernen Meer“ zu stehen: Ich habe NIE aufgegeben. Und das war auch gut so.

Und warum ich genau heute diese Zeilen schreibe ist aus zweierlei Gründen:

1. Weil ich gerade vorgestern das Gefühl hatte, der unfähigste Reiter auf Erden zu sein (das hab ich ca. 1 x pro Jahr, aber die Leidenschaft fürs Reiten ist größer als die Depression und die Überlegung, aufzugeben… bis jetzt zumindest 😁 ).

2. Weil ich einer lieben Kundin erklären musste, dass sie ein „echtes Gesundheitsproblem“ bei ihrem Pferd hat und alle anderen „Profis“ rundherum das Problem „negieren“, sie aber erstaunlicherweise MIR glaubt, obwohl wir uns noch nicht lange kennen. Aber ich weiß, wie schwer es für sie gerade sein muss…. Wenn man auf einmal weiß, dass WIRKLICH Handlungsbedarf besteht und es einige Zeit im Pferde- und Menschenleben jetzt auf „holprigen Schotterstraßen“ weiter gehen wird. Aber es WIRD weitergehen und das ist wichtig zu sehen!

Und genau DESHALB schreibe ich heute diese Zeilen. Weil ich jedem, der diese Zeilen liest, Hoffnung machen möchte! Selbst wenn manche Wege unpassierbar wirken, wenn wir sie angehen und uns „anschnallen“, dann können wir es schaffen! Und unser Pferd auch! Denn Pferde geben uns nicht nur die Flügel, die wir nicht haben. Sondern sie „zwingen“ uns zum Wachsen und zum „Mutig sein“. 

Von den Pferden habe ich gelernt:

Fokussiere auf die LÖSUNG und nicht auf das Problem!

Und Pferde sind so starke, zähe Tiere, egal in welchem Zustand sie sind, sie können sich oft unglaublich verbessern und „wieder aufstehen“! Als Therapeutin habe ich soooo viele Pferde wieder voll beweglich und sogar reitbar gemacht, die eigentlich dem Tod geweiht waren (und manchmal haben sie mich mit dem Ergebnis auch völlig überrascht)! Aber ich habe an SIE geglaubt – und auch an mich, dass ich ihnen helfen kann. Deshalb glaube an DEINE EIGENE Kraft und auch an die Kraft Deines Pferdes, besser zu werden! Egal auf welcher Ebene, körperlich, oder emotional oder in der Ausbildungsskala. Wir können sooooo unendlich viel schaffen, wenn wir nur daran glauben!

Ich bin und war wohl immer schon ein relativ mutiger Mensch. Selbst als Kind bin ich immer „wild“ mit Pferden ohne Sattel und Zaumzeug rumgeritten. Weil sie mir beigebracht haben, wenn man mutig ist, und auf sich selbst vertraut, dann geht vieles (fast) von allein… 😊

In diesem Sinne wünsche ich allen, die das Gefühl haben, in einer Pferde-Sackgasse zu stehen, etwas Mut und Energie, die Steine auf ihrem Pferde-Weg anzugreifen und aus dem Weg zu räumen (oder sich drauf zu stellen, wie Fjola das gern macht)… Denn es gibt IMMER eine Lösung, wenn man mutig ist! Ich freue mich, wenn ich Dir dabei helfen und unterstützen darf.

Alles Liebe!
Deine Sandra ❤

Gedanken zum Sonntag: Was unserer Beziehung zu unseren Vierbeinern im Weg steht…

Immer wieder stelle ich mit Schrecken fest, wie oft es Kommunikationsprobleme und in weiterer Folge manchmal auch Gewalt im täglichen Beisammensein mit unseren Vierbeinern gibt.

Ein Beispiel: Ein Pferd nähert sich seinem Menschen. Der Mensch möchte aber nicht, dass das Pferd (zu) nahe kommt und zieht deshalb – um seinen eigenen, persönlichen Individualabstand zu wahren – instinktiv und OHNE ES ZU MERKEN den Oberkörper zurück oder macht ggf. sogar einen Schritt rückwärts. Das Pferd als Herdentier lernt: „Ich bewege diesen Zweibeiner“. Es fühlt sich im Rang somit höher und überlegen. In weiterer Folge wird es immer deutlicher den „Raum“ und Platz des Menschen für sich beanspruchen, „drückt“ also immer (oft erst mal unterschwellig) mehr in den Sicherheitsbereich des Menschen und würde im „Notfall“ auch den Menschen überrennen (dieser hat ja auszuweichen).

So, irgendwann merkt der Mensch dann, dass ihm sein Pferd zu sehr „auf die Pelle rückt“ und schubst es zurück. Das Pferd hat aber ggf. schon 20 x den Menschen „verdrängt“, ohne das es dieser gemerkt hatte… Deshalb ist das Pferd sich seines Ranges dem Menschen gegenüber nun sehr sicher und ist deshalb dementsprechend „konsequent“ in der Inanspruchnahme seiner freien „Platzwahl“. Der Mensch wird irgendwann böse und reagiert mit Aggression und ggf. auch Gewalt, also schlägt dem Pferd mit der Hand oder Gerte vielleicht sogar in Richtung Gesicht – aus Angst und Selbstschutz und „um sich zu behaupten“.

Diese Reaktion wäre aber niemals nötig gewesen, wenn der Mensch von Anfang an seinen eigenen Raum „verteidigt“ und dem Pferd bei den ersten „Annäherungsversuchen“ eine klare Grenze gezeigt hätte. Je öfter man seinem Pferd nämlich so etwas durchgehen lässt bzw. sich verdrängen lässt, desto vehementer wird das Pferd seine höhere Position verteidigen.

Tja, und dann ist es insgesamt nicht sehr schön für eine feine, gerechte und auch konsequente und vertrauensvolle Beziehung zwischen Mensch und Pferd. Denn das Pferd wird die überschießende Reaktion des Menschen als „nicht planbar“ einstufen. Und Pferde als Beute- und (größtenteils) Fluchttiere mögen keine unplanbaren „Dinge“. Wie bei Zweibeiner-Beziehungen ist ein „planbares Verhalten“ und ehrliche, faire Umgangsformen (die launenunabhängig sind) das A & O einer soliden und sicheren Pferd-Mensch-Gemeinschaft. Das heißt nicht, dass man Pferde nicht korrigieren soll oder darf, sondern es möglichst immer GLEICH tun sollte und im entsprechend korrektem (feinen) Ausmaß.

Vielleicht „beobachtest“ Du Dich auch mal und erwischt Dich dabei, wie du ungewollt und auch unbewusst einen Schritt rückwärts machst oder deinem Pferd mit dem Oberkörper ausweichst... Dann ist es auch kein Wunder, wenn Dein Pferd sonst etwas „frech und rüpelhaft“ mit Dir umgeht. Schließlich ist das Grundprinzip eines Herdentieres „Wer bewegt wen“ und wenn das Pferd gelernt hat, dass es DICH bewegt, dann wird es auch sonst nur ungern zuhören, was der „Rangniedrigere“ zu sagen hat…

Wer hat von Euch die gleichen oder auch andere Erfahrungen gemacht? Ich bin SEHR gespannt, auf Euer Feedback zu diesen Zeilen und wünsche Euch einen schönen Sonntag!

Eure Sandra

Gedanken zum Sonntag: Warum Du mit Deinem Pferd freundlich umgehen solltest

Letztens bin ich über einen Artikel auf Facebook gestoßen, der aussagt, dass Pferde sich erinnern, ob man das letzte Mal das Pferd angelächelt hat oder „böse geschaut“ hat.

Ich bin ja immer etwas amüsiert, wenn bahnbrechende, wissenschaftliche Studien veröffentlicht werden, von Dingen, die mir seit meiner Kindheit einfach intuitiv klar sind. Aber viele Menschen vertrauen solchen „Untersuchungen“ leider mehr als ihrem Bauchgefühl. Tja, Intuition wird leider sehr häufig im Erwachsenenalter verlernt…

Zurück zum Thema: Mir ist schon seit LANGEM klar, dass Pferde sehr wohl unsere Gesichter, Stimmungen und häufig auch Gedanken „lesen“ können. Sie verfügen über unglaublich feine Antennen und spätestens seit dem Besitz meines Wildpferde-Lusitano-Prinzenbubis weiß ich, WIE FEIN diese Antennen sind. Er kommt normalerweise immer freudig – auch von der Wiese – an, aber wenn ich Stress habe, dann kommt er angehoppelt und dreht ca. 50 Meter vor Ankunft bei mir wieder ab und sagt damit ganz klar: „Frauchen, Du hast Stress, bring Dich erst mal in Deine Mitte, und komm dann wieder.“

Klares Pferd, klare Ansage.

 

Deshalb meine Bitte an Euch: Wenn Ihr merkt, dass mal im Pferdetraining gar nichts klappt, wenn Ihr merkt, dass Ihr nicht gut drauf seid oder wenn Euer Pferd grundsätzlich nicht gern von der Weide zu Euch kommt oder ein „Trainingsmotivationstief“ hat, dann überlegt mal bitte: „Wie wirke ich auf mein Pferd?“

– Bin ich ständig schlecht gelaunt?
– Schau ich immer böse drein?
– Bin ich ungerecht mit meinem Pferd?
– Erwarte ich zu viel von meinem Pferd (bei der Hitze)?

Wenn Du nur eine der obigen Fragen mit „Ja“ beantworten kannst, dann ist es kein Wunder, wenn Dich Dein Pferd nicht als „Sonnenschein seines Lebens“ sieht…

Hier noch der Artikel – auch wenn ich das alles immer „gefühlt“ habe, für die, die es etwas „wissenschaftlicher“ möchten, hier steht es schwarz auf weiß: Pferde „lesen und verstehen“ uns tiefer, als es den meisten Menschen bewusst ist:

https://www.newscientist.com/article/2167423-horses-remember-if-you-smiled-or-frowned-when-they-last-saw-you/

In diesem Sinne wünsche ich Dir und Deinem Pferd einen schönen, entspannten Tag!

Deine Sandra

Quick-Tipp: Verschwitztes Pferd nach dem Training – so vermeidest Du Erkältungen!

Heute möchte ich mal eine Frage aus meiner Online-Verlasspferdeausbildungsgruppe beantworten, nämlich:

„Was tun, wenn das Pferd nach dem Training geschwitzt hat? Abschwitzdecke und Box, ja oder nein? „

 

Mein neuer Verlasspferde-Ausbildungskurs startet übrigens im Herbst 2018!!! Wenn auch Du informiert werden möchtest, sobald der Kurs wieder buchbar und online ist, sende mir unverbindlich eine Email an info@sandrafencl.com 🙂

Deine Sandra

Verhaltensauffälliges Pferd: Was tun?

Heute möchte ich mal eine Frage beantworten zum Thema: Verhaltensauffälliges Pferd, was tue ich jetzt?

Egal ob Dein Pferd aggressiv, apathisch oder traumatisiert ist: Hier erfährst Du, welche Unterstützung meiner Meinung nach wichtig ist!

Viel Spaß beim Ansehen dieses wichtigen Videos! 🙂

Deine Sandra

 

PS: Am besten gleich meinen Youtubekanal abonnieren! So versäumst Du keine wichtigen Tipps und Infos mehr 🙂

Kleiner Reitplatz: Ist das ein Problem beim Pferdetraining?

Heute möchte ich mal die Frage beantworten, ob ein kleiner Reitplatz ein Problem für die korrekte Ausbildung eines Pferdes darstellt und warum Vorhandlastigkeit unbedingt im Pferdetraining korrigiert werden sollte! 🙂

Viel Spaß beim Ansehen des Videos! 🙂
Deine Sandra

PS: Am besten gleich meinen Youtubekanal abonnieren! So versäumst Du keine wichtigen Tipps und Infos mehr 🙂

DIY: Selbstgemachtes Mash für kalte Wintertage!

Nachdem es im Winter immer wieder fast arktische Kälte in ganz Deutschland hat, möchte ich Euch hier ein „Rezept“ für selbstgemachtes,  super gesundes und von innen wärmendes Mash für Dein Pferd vorschlagen. Die Pferde fressen es sehr gern und durch die wertvollen Zutaten unterstützt Du das Immunsystem und die Gesundheit Deines Pferdes aktiv!

(Bitte jedoch bei kranken oder trächtigen Pferden immer den Tierarzt bei der Verfütterung von Kräutern vorab konsultieren).

Lasst es Euch schmecken! 🙂
Deine Sandra

Pferdepsychologie: Warum eine typgerechte Ausbildung für Pferde so wichtig ist!

In diesem kostenlosen Einblick in meinen Online-Verlasspferdekurs möchte ich Dir zeigen, warum es so wichtig ist, Pferde typgerecht zu trainieren.

Ein Haflinger oder Huzule reagiert anders im täglichen Pferdetraining als ein Araber oder Vollblüter. Damit man Pferde wirklich pferdegerecht trainieren kann, ist es wichtig, diese Unterschiede zu verstehen und darauf ein zu gehen 🙂

Du möchtest mehr über meinen großen Online-Verlasspferdekurs erfahren? 

Dann sende mir einfach eine EMail an info@sandrafencl.com 🙂 Ich schicke Dir dann alle Infos unverbindlich zu!
Deine Sandra

 

 

Schreckhaftes Pferd? So gewöhnst Du Dein Pferd an Wasser, Plane, Hänger & Co!

Du hast ein schreckhaftes Pferd und weißt nicht so recht, wie Du damit umgehen sollst?

In diesem Video gebe ich Dir einen kurzen Einblick in meinen Online-Verlasspferdekurs und gebe Dir einige wirkungsvolle Tipps an die Hand, wie Du mit einem nervösen und schreckhaften Pferd umgehst.
Viel Spaß beim Ansehen! 🙂

Wenn Du unverbindlich weitere Infos zum Online-Verlasspferdekurs erhalten möchtest, dann sende mir am besten gleich eine Email an info@sandrafencl.com 🙂

Ich freu mich auf Dich! Deine Sandra

Ist Elektrosmog schädlich für Pferde?

Eine Frage, die vielleicht dem Einen oder Anderen etwas ungewöhnlich vorkommen mag, hat mir die liebe Verena gestellt. Sie wollte wissen: „Können Hochspannungsleitungen negative Auswirkung auf die Gesundheit meines Pferdes haben?“

Diese Frage beantworte ich Euch in diesem Video:


Hast Du auch Erfahrungen mit dem Thema „Elektrosmog“? Dann hinterlass mir ein Kommentar – ich bin gespannt!

Bis bald!
Deine Sandra

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