Sandra Fencl

Ganzheitliches Pferdewissen aus Leidenschaft!

Kategorie: Ergänzende Therapien (Seite 1 von 4)

Gedanken zum Sonntag: Was unserer Beziehung zu unseren Vierbeinern im Weg steht…

Immer wieder stelle ich mit Schrecken fest, wie oft es Kommunikationsprobleme und in weiterer Folge manchmal auch Gewalt im täglichen Beisammensein mit unseren Vierbeinern gibt.

Ein Beispiel: Ein Pferd nähert sich seinem Menschen. Der Mensch möchte aber nicht, dass das Pferd (zu) nahe kommt und zieht deshalb – um seinen eigenen, persönlichen Individualabstand zu wahren – instinktiv und OHNE ES ZU MERKEN den Oberkörper zurück oder macht ggf. sogar einen Schritt rückwärts. Das Pferd als Herdentier lernt: „Ich bewege diesen Zweibeiner“. Es fühlt sich im Rang somit höher und überlegen. In weiterer Folge wird es immer deutlicher den „Raum“ und Platz des Menschen für sich beanspruchen, „drückt“ also immer (oft erst mal unterschwellig) mehr in den Sicherheitsbereich des Menschen und würde im „Notfall“ auch den Menschen überrennen (dieser hat ja auszuweichen).

So, irgendwann merkt der Mensch dann, dass ihm sein Pferd zu sehr „auf die Pelle rückt“ und schubst es zurück. Das Pferd hat aber ggf. schon 20 x den Menschen „verdrängt“, ohne das es dieser gemerkt hatte… Deshalb ist das Pferd sich seines Ranges dem Menschen gegenüber nun sehr sicher und ist deshalb dementsprechend „konsequent“ in der Inanspruchnahme seiner freien „Platzwahl“. Der Mensch wird irgendwann böse und reagiert mit Aggression und ggf. auch Gewalt, also schlägt dem Pferd mit der Hand oder Gerte vielleicht sogar in Richtung Gesicht – aus Angst und Selbstschutz und „um sich zu behaupten“.

Diese Reaktion wäre aber niemals nötig gewesen, wenn der Mensch von Anfang an seinen eigenen Raum „verteidigt“ und dem Pferd bei den ersten „Annäherungsversuchen“ eine klare Grenze gezeigt hätte. Je öfter man seinem Pferd nämlich so etwas durchgehen lässt bzw. sich verdrängen lässt, desto vehementer wird das Pferd seine höhere Position verteidigen.

Tja, und dann ist es insgesamt nicht sehr schön für eine feine, gerechte und auch konsequente und vertrauensvolle Beziehung zwischen Mensch und Pferd. Denn das Pferd wird die überschießende Reaktion des Menschen als „nicht planbar“ einstufen. Und Pferde als Beute- und (größtenteils) Fluchttiere mögen keine unplanbaren „Dinge“. Wie bei Zweibeiner-Beziehungen ist ein „planbares Verhalten“ und ehrliche, faire Umgangsformen (die launenunabhängig sind) das A & O einer soliden und sicheren Pferd-Mensch-Gemeinschaft. Das heißt nicht, dass man Pferde nicht korrigieren soll oder darf, sondern es möglichst immer GLEICH tun sollte und im entsprechend korrektem (feinen) Ausmaß.

Vielleicht „beobachtest“ Du Dich auch mal und erwischt Dich dabei, wie du ungewollt und auch unbewusst einen Schritt rückwärts machst oder deinem Pferd mit dem Oberkörper ausweichst... Dann ist es auch kein Wunder, wenn Dein Pferd sonst etwas „frech und rüpelhaft“ mit Dir umgeht. Schließlich ist das Grundprinzip eines Herdentieres „Wer bewegt wen“ und wenn das Pferd gelernt hat, dass es DICH bewegt, dann wird es auch sonst nur ungern zuhören, was der „Rangniedrigere“ zu sagen hat…

Wer hat von Euch die gleichen oder auch andere Erfahrungen gemacht? Ich bin SEHR gespannt, auf Euer Feedback zu diesen Zeilen und wünsche Euch einen schönen Sonntag!

Eure Sandra

Gedanken zum Sonntag: Warum Du mit Deinem Pferd freundlich umgehen solltest

Letztens bin ich über einen Artikel auf Facebook gestoßen, der aussagt, dass Pferde sich erinnern, ob man das letzte Mal das Pferd angelächelt hat oder „böse geschaut“ hat.

Ich bin ja immer etwas amüsiert, wenn bahnbrechende, wissenschaftliche Studien veröffentlicht werden, von Dingen, die mir seit meiner Kindheit einfach intuitiv klar sind. Aber viele Menschen vertrauen solchen „Untersuchungen“ leider mehr als ihrem Bauchgefühl. Tja, Intuition wird leider sehr häufig im Erwachsenenalter verlernt…

Zurück zum Thema: Mir ist schon seit LANGEM klar, dass Pferde sehr wohl unsere Gesichter, Stimmungen und häufig auch Gedanken „lesen“ können. Sie verfügen über unglaublich feine Antennen und spätestens seit dem Besitz meines Wildpferde-Lusitano-Prinzenbubis weiß ich, WIE FEIN diese Antennen sind. Er kommt normalerweise immer freudig – auch von der Wiese – an, aber wenn ich Stress habe, dann kommt er angehoppelt und dreht ca. 50 Meter vor Ankunft bei mir wieder ab und sagt damit ganz klar: „Frauchen, Du hast Stress, bring Dich erst mal in Deine Mitte, und komm dann wieder.“

Klares Pferd, klare Ansage.

 

Deshalb meine Bitte an Euch: Wenn Ihr merkt, dass mal im Pferdetraining gar nichts klappt, wenn Ihr merkt, dass Ihr nicht gut drauf seid oder wenn Euer Pferd grundsätzlich nicht gern von der Weide zu Euch kommt oder ein „Trainingsmotivationstief“ hat, dann überlegt mal bitte: „Wie wirke ich auf mein Pferd?“

– Bin ich ständig schlecht gelaunt?
– Schau ich immer böse drein?
– Bin ich ungerecht mit meinem Pferd?
– Erwarte ich zu viel von meinem Pferd (bei der Hitze)?

Wenn Du nur eine der obigen Fragen mit „Ja“ beantworten kannst, dann ist es kein Wunder, wenn Dich Dein Pferd nicht als „Sonnenschein seines Lebens“ sieht…

Hier noch der Artikel – auch wenn ich das alles immer „gefühlt“ habe, für die, die es etwas „wissenschaftlicher“ möchten, hier steht es schwarz auf weiß: Pferde „lesen und verstehen“ uns tiefer, als es den meisten Menschen bewusst ist:

https://www.newscientist.com/article/2167423-horses-remember-if-you-smiled-or-frowned-when-they-last-saw-you/

In diesem Sinne wünsche ich Dir und Deinem Pferd einen schönen, entspannten Tag!

Deine Sandra

Quick-Tipp: Verschwitztes Pferd nach dem Training – so vermeidest Du Erkältungen!

Heute möchte ich mal eine Frage aus meiner Online-Verlasspferdeausbildungsgruppe beantworten, nämlich:

„Was tun, wenn das Pferd nach dem Training geschwitzt hat? Abschwitzdecke und Box, ja oder nein? „

 

Mein neuer Verlasspferde-Ausbildungskurs startet übrigens im Herbst 2018!!! Wenn auch Du informiert werden möchtest, sobald der Kurs wieder buchbar und online ist, sende mir unverbindlich eine Email an info@sandrafencl.com 🙂

Deine Sandra

Verhaltensauffälliges Pferd: Was tun?

Heute möchte ich mal eine Frage beantworten zum Thema: Verhaltensauffälliges Pferd, was tue ich jetzt?

Egal ob Dein Pferd aggressiv, apathisch oder traumatisiert ist: Hier erfährst Du, welche Unterstützung meiner Meinung nach wichtig ist!

Viel Spaß beim Ansehen dieses wichtigen Videos! 🙂

Deine Sandra

 

PS: Am besten gleich meinen Youtubekanal abonnieren! So versäumst Du keine wichtigen Tipps und Infos mehr 🙂

Kleiner Reitplatz: Ist das ein Problem beim Pferdetraining?

Heute möchte ich mal die Frage beantworten, ob ein kleiner Reitplatz ein Problem für die korrekte Ausbildung eines Pferdes darstellt und warum Vorhandlastigkeit unbedingt im Pferdetraining korrigiert werden sollte! 🙂

Viel Spaß beim Ansehen des Videos! 🙂
Deine Sandra

PS: Am besten gleich meinen Youtubekanal abonnieren! So versäumst Du keine wichtigen Tipps und Infos mehr 🙂

DIY: Selbstgemachtes Mash für kalte Wintertage!

Nachdem es im Winter immer wieder fast arktische Kälte in ganz Deutschland hat, möchte ich Euch hier ein „Rezept“ für selbstgemachtes,  super gesundes und von innen wärmendes Mash für Dein Pferd vorschlagen. Die Pferde fressen es sehr gern und durch die wertvollen Zutaten unterstützt Du das Immunsystem und die Gesundheit Deines Pferdes aktiv!

(Bitte jedoch bei kranken oder trächtigen Pferden immer den Tierarzt bei der Verfütterung von Kräutern vorab konsultieren).

Lasst es Euch schmecken! 🙂
Deine Sandra

Pferdepsychologie: Warum eine typgerechte Ausbildung für Pferde so wichtig ist!

In diesem kostenlosen Einblick in meinen Online-Verlasspferdekurs möchte ich Dir zeigen, warum es so wichtig ist, Pferde typgerecht zu trainieren.

Ein Haflinger oder Huzule reagiert anders im täglichen Pferdetraining als ein Araber oder Vollblüter. Damit man Pferde wirklich pferdegerecht trainieren kann, ist es wichtig, diese Unterschiede zu verstehen und darauf ein zu gehen 🙂

Du möchtest mehr über meinen großen Online-Verlasspferdekurs erfahren? 

Dann sende mir einfach eine EMail an info@sandrafencl.com 🙂 Ich schicke Dir dann alle Infos unverbindlich zu!
Deine Sandra

 

 

Schreckhaftes Pferd? So gewöhnst Du Dein Pferd an Wasser, Plane, Hänger & Co!

Du hast ein schreckhaftes Pferd und weißt nicht so recht, wie Du damit umgehen sollst?

In diesem Video gebe ich Dir einen kurzen Einblick in meinen Online-Verlasspferdekurs und gebe Dir einige wirkungsvolle Tipps an die Hand, wie Du mit einem nervösen und schreckhaften Pferd umgehst.
Viel Spaß beim Ansehen! 🙂

Wenn Du unverbindlich weitere Infos zum Online-Verlasspferdekurs erhalten möchtest, dann sende mir am besten gleich eine Email an info@sandrafencl.com 🙂

Ich freu mich auf Dich! Deine Sandra

Ist Elektrosmog schädlich für Pferde?

Eine Frage, die vielleicht dem Einen oder Anderen etwas ungewöhnlich vorkommen mag, hat mir die liebe Verena gestellt. Sie wollte wissen: „Können Hochspannungsleitungen negative Auswirkung auf die Gesundheit meines Pferdes haben?“

Diese Frage beantworte ich Euch in diesem Video:


Hast Du auch Erfahrungen mit dem Thema „Elektrosmog“? Dann hinterlass mir ein Kommentar – ich bin gespannt!

Bis bald!
Deine Sandra

Wie viel Fitness braucht man als Reiter – oder was bedeutet eigentlich gelebter Tierschutz?

Gedanken zum Sonntag:
Wie viel Fitness braucht man als Reiter – oder was bedeutet eigentlich gelebter Tierschutz?

 

Gestern durfte ich wieder tolle Leute in Bayern bei meinem ganzheitlichen Bodenarbeits- und Dressurkurs unterrichten. Dabei gab es auch mittags eine gemeinsame Reiterfitness-Stunde am Sitzball. Es hat uns allen Spaß und Freude gemacht, unsere Beweglichkeit, Koordination und Fitness zu verbessern und ich war SEHR zufrieden mit den (Reit-)Ergebnissen am Nachmittag.

Immer wieder stelle ich jedoch fest, dass Reiter zu wenig für ihre EIGENE Fitness tun. Wir verlangen von unseren Pferden Höchstleistungen. Wir springen mit ihnen, galoppieren durch unebenes Gelände, machen ihnen Schischuhe drauf (Eisen, 8faches Gewicht der unbeschlagenen Hornkapsel) und verlangen komplizierte Seitengänge in allen möglichen Gangarten.

Gut, die Pferde versuchen, zu verstehen, welche Beinakrobatik wir von ihnen verlangen und versuchen, uns zu gefallen… und wir? Wie viel tun wir, dass unser Pferd UNS problemlos tragen kann? Wir erinnern uns: Das Pferd ist GAR NICHT dafür geeignet, einen Menschen zu tragen. Wir könnten genauso gut auf einem Rind, Schwein oder Kinder auf großen Hunden reiten… Klingt skurril, ist es aber nicht….

Zurück zum eigentlichen Thema: In meinen heutigen Sonntagsgedanken möchte ich Euch dazu anregen, GELEBTEN TIERSCHUTZ zu praktizieren. Das bedeutet für mich, dass ich auf MICH SELBST auch achte, zum Wohle meiner Pferde.

Ich mache regelmäßig Ausgleichssport. Hierbei empfehle ich sowohl Ausdauertraining (ideal ist zum Beispiel Buckelpisten-Schifahren, oder Wellenreiten, das macht uns beides schön locker) als auch Beweglichkeitstraining/Gymnastik wie z.B. Pilates oder Yoga. Es ist erstaunlich, wie wenig Beweglichkeit manche Menschen haben, die hauptsächlich im Büro SITZEN.

Die Menschen sind genauso wenig fürs SITZEN gemacht, wie die Pferde fürs Reiten. Ich wünschte mir, jeder Reiter hätte einen Sitzball oder Balimo oder Schwinghocker, damit er bei der Arbeit BEWEGT sitzen kann… das würde Euch und Euren Pferden sehr, sehr viel weiterhelfen…

So, und am Ende: Diejenigen, die viel Stress haben – egal ob im Beruf oder zuhause, denjenigen empfehle ich GANZ STARK auch Meditationsklassen zu besuchen… Weil Reiten hat ganz viel mit innerer Stille zu tun. Und ich kann es manchen Pferden ansehen, dass sie fast am DURCHDREHEN sind, weil das Frauchen oder Herrchen so viele Gedanken im Kopf hat, gestresst ist und als Konsequenz auch öfter mal ungehalten oder ungeduldig dem Hottie gegenüber ist… und das ist nicht fair… und das hat auch kein Pferd verdient…

In diesem Sinne, aufmunternde und hoffentlich aktivierende Gedanken – nicht nur zum Nachdenken, sondern auch zum AKTIV WERDEN. Ich würd mich freuen, wenn sich der eine oder andere aufrafft, denn Sport, gesunde Ernährung und Meditation sind so tolle Beschäftigungen. Ich verspreche Euch, Ihr werdet langfristig dankbar sein für diese Sonntagsgedanken, wenn Ihr sie JETZT anfangt umzusetzen 

Wer übrigens mehr zum Thema Fitness des Reiters lernen möchte, ist in meinem Kurs „Wege zum losgelassenen Sitz“ am 23./24. September 2017 am Schliersee GENAU richtig 

Euch allen einen – hoffentlich aktiven oder meditativen Sonntag!
Euer Drillinspector Sandra

 

So lösen sich verklebte Rückenfaszien.

So lösen sich verklebte Rückenfaszien.

Starker Rücken durch Sitzballgymnastik

PS: Die Übung auf dem Foto ist eine tolle Übung zum Mobilisieren der Wirbelsäule und auch der (Rücken-)Faszie  Einfach auf den gut aufgepumpten Sitzball legen und langsam und vorsichtig vor und zurück rollen. Macht unheimlich Spaß, tut gut und ist auch noch für die Balance und geistige Entspannung gut. 

 

PPS: Wenn Du mehr über Reitergymnastik lernen willst, komm doch in einen meiner nächsten Sitz- oder Dressurkurse! Schreib einfach eine kurze E-Mail an info@sandrafencl.com, dann sende ich dir die aktuelle Seminarübersicht unverbindlich zu.

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