Sandra Fencl

Ganzheitliches Pferdewissen aus Leidenschaft!

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Arbeitest Du Dein Pferd noch oder hilfst Du ihm schon?

Immer wieder wird mir eine Frage von Kunden und Kursteilnehmern gestellt: “Wenn ich auf die Weide komme, dann kommt mein Pferd nicht freiwillig zu mir her. Warum nicht?

Die Frage ist einfach zu beantworten, aber doch etwas beschwerlich zu “verdauen”. Es sieht scheinbar keinen “Mehrwert” für sich mit Dir gemeinsam Zeit zu verbringen. Es ist lieber für sich auf der Weide, beim Grasen und Spielen mit den Pferdekumpels. Das ist sehr schade, denn das muss nicht so sein!

 

Das Geheimnis für eine bessere Pferd-Mensch-Beziehung

Im Endeffekt ist es wie bei uns:
Wenn wir mit jemandem Spaß haben, oder derjenige uns interessante Geschichten oder Wissen vermittelt, oder wir einfach seine Gesellschaft schätzen und seine Nähe uns einfach gut tut, dann kommen wir doch gern zu demjenigen und verbringen Zeit mit ihm. Bei Pferden ist das genauso. Wenn Pferde unsere Gegenwart aber als “anstrengende und sinnlose Arbeit” empfinden, oder sich sogar (und das ist leider SEHR oft so) nicht verstanden oder gestresst fühlen im Beisein ihres Zweibeiners, dann wollen sie lieber fernab von uns in Ruhe auf ihrer Wiese bleiben.

Damit wir aber Pferde “für uns” gewinnen, ist es sehr wichtig, sein Pferd zu verstehen und bei jedem Training dem Gedanken zu folgen: “Wie kann ich dir helfen -und das auf körperlicher, seelischer und emotionaler Ebene“?

Nur wenn sich ein Pferd mit uns wirklich wohl und sicher fühlt, wird es beispielsweise in fremder Umgebung uns vollkommen vertrauen und sich - wie hier zB - sogar flach neben uns hinlegen...

Nur wenn sich ein Pferd mit uns wirklich wohl und sicher fühlt, wird es uns vollkommen vertrauen und sich – wie hier beispielsweise in sogar völlig fremder Umgebung – freiwillig neben uns hinlegen…

 

Keine Angst vor “Fehlern”

Eines gleich vorweg: Pferde nehmen es uns nicht “übel”, wenn wir mit “bestem Wissen, Gefühl und Liebe” Fehler begehen. Ich meine damit, dass wir uns vorab bemüht haben, alles richtig zu machen, aber einfach noch “botschert” (österreichisch für “ungeschickt”) sind oder einfach Dinge noch nicht wissen. Pferde sind sehr großzügige und gleichzeitig sensible Wesen. Oft sehe ich, wie sie liebevoll mit ungeschickten Kindern und großmütig mit total unausbalancierten Anfängern umgehen. Wenn jedoch jemand anfängt, Pferde “mechanisch” zu reiten, sie unfair behandelt werden oder sie zu Dingen gezwungen werden, zu denen sie entweder körperlich oder geistig nicht fähig sind, dann geht die Motivation ganz schnell in den Keller. Auch widersprüchliche Hilfengebung, wie “vorne festhalten und hinten Schenkel quetschen” ist etwas, was Pferden langfristig die Zusammenarbeit mit uns schnell verdrießen kann.

Wenn ich mit Pferden trainiere (oder sie mich), dann habe ich immer den Gedanken “wie kann ich dir helfen?” im Kopf. Dazu gehört die Optimierung des körperlichen Zustands genauso, wie das mentale Wohlbefinden. Wenn ein Pferd beispielsweise sehr schief ist, helfe ich ihm, eine bessere Balance zu finden. Das macht das Flucht- und Beutetier deutlich sicherer, selbstbewusster und es fühlt sich wohler. Pferde sind sehr dankbar, wenn wir ihnen helfen, in ihrem Körper besser zu werden. Und so gehört eine kleine Massage- oder Stretching- oder Mobilisationseinheit zu fast jeder Bodenarbeitseinheit bei meinen Pferden und auch in meinen Seminaren zum (Pflicht-)Programm. Schau mal, wie die Isländer bei meinem Bodenarbeitskurs in Varmalid im Norden von Island diesen Teil des “Trainings” genießen :) (Nicht lachen, aber ich habe mein Englisch dem dortigen Akzent angepasst, hihi…):

Wenn man regelmäßig solche sinnvollen Lockerungs- und Massagegriffe anwendet, sehen Pferde den Menschen ganz schnell als “Gesundheitstrainer” und jemanden, der ihnen einfach gut tut und zu mehr Wohlbefinden verhilft. Abgesehen davon können Pferde in solchen “Kuschelmomenten” auch wunderbar entspannen und dies wiederum erhöht die Lernfähigkeit des Pferdes!

Denn Training ist für mich vor allem, sein Pferd zu verstehen und zu analysieren, in welchem Bereich ich ihm noch helfen soll und darf und dann an der entsprechenden “Schraube” zu mehr Balance, Wohlbefinden und körperlicher Fitness zu drehen…

Ich hoffe, ich konnte Dich mit diesen Zeilen etwas zum Nachdenken anregen :)
Vielleicht magst Du ja auch in einem meiner sehr ganzheitlichen Bodengesundheitskursen vorbei schauen, alle Termine unter:

http://www.sandrafencl.com/events/

Pferdetherapie und Gesundheit Sandra FenclFalls kein Kurs in Deiner Nähe stattfindet, kann ich auch sehr mein sehr ganzheitliches und umfassendes Online-Schiefenseminar empfehlen:

http://www.sandrafencl.com/SchiefenkorrekturPferd/

Bis bald!

Eure Sandra

PS: Am besten auch gleich  meinen Youtube-Kanal kostenlos abonnieren und so keine wertvollen Tipps mehr verpassen :)

https://www.youtube.com/sandrafencl1001

 

 

Quick-Tipp! Freiarbeit: So ist die Freiarbeit gymnastisch wertvoll!

Heute gibt es mal einen Quick-tipp zum Thema Freiarbeit für Dich!

Wenn sich Pferde während der Freiarbeit leicht nach innen zu dir drehen, gehen sie langfristig normalerweise im “Schultervor” und damit in einer gymnastisch wertvollen Biegung ! So kann Freiarbeit zum einen Spiel und gleichzeitig sinnvolle Gymnastik sein. :-)

Wenn Du mehr über mein Konzept der Pferdeausbildung erfahren möchtest, dann bist du hier genau richtig:
http://www.sandrafencl.com/SchiefenkorrekturPferd/

Viel Spaß mit deinem Pferd beim Training!
Deine Sandra

Pferdeverständnis fördert die Motivation

Pferde, die sich verstanden fühlen, sind meist auch motiviert! Das ist zumindest meine Erfahrung. Und wenn Dein Pferd das Gefühl hat, dass Du es verstehst, auf seine ggf. körperlichen Schwächen eingehst, seine mentale Verfassung verstehst und es wirklich gern hast, dann lässt sich damit seine Motivation stets hoch halten!

Denn Pferde schätzen es sehr, wenn sie Menschen haben, die sie jeden Tag
+ gesünder
+ geschickter (gerade auch für ein Beutetier sehr wichtig!)
+ stolzer
+ schöner machen! :-)

Lieb, wie Rufino immer von allein zur Aufstieghilfe geht, oder?

 

Wenn Du mehr zum Thema empathische und biomechanisch korrekte Pferdeausbildung lernen magst, dann ist mein Videoseminar “Die natürliche Schiefe des Pferdes verstehen und ganzheitlich korrigieren” genau richtig für dich. Alle Informationen findest du hier: http://www.sandrafencl.com/SchiefenkorrekturPferd/

Viel Spaß mit Deinem Pferd!

Deine Sandra

Warum Flexibilität im Pferdesport so wichtig ist PLUS wichtige Tipps zum Lernverhalten Deines Pferdes

Immer wieder stelle ich im Reitsport fest, dass eine Tugend häufig fehlt: Flexibilität! So oft sehe ich Reiter, die eisern eine Lektion “durchdrücken” wollen. Auf biegen und brechen den (gefühlt) 100. Galoppwechsel verlangen, weil er noch etwas höher gesprungen sein könnte, oder das tausendste Mal ein Kaltblut angaloppieren lassen, das eh schon gar nicht mehr kann, bis das Ergebnis völlige Dienstverweigerung des Vierbeiners ist.

Sehr Schade! Denn mit dieser Herangehensweise lernt ein Pferd ständig überfordert zu werden und versteht, dass ihm als “Exit-Strategie” aus der Misere nur Ungehorsam bleibt. Und dieser Ungehorsam ist im Endeffekt einer völligen Überforderung geschuldet und hat meist auch noch den tollen Nebeneffekt von Muskelkater oder Muskelschmerzen… Beides Dinge, die sich nicht gerade positiv auf die langfristige Motivation auswirken.

Wie macht man es aber richtig? Was bedeutet denn “Flexibilität” im Reitsport?

Allein über diese (etwas philosophische) Frage könnte ich ein Buch füllen, aber ich versuche, mich kurz zu halten: Flexibilität im Pferdesport bedeutet für mich, PRO Pferd zu entscheiden, und das mit einer ordentlichen Portion Gefühl, Verständnis von Trainingslehre (Didaktik), Biomechanik und Pferdepsychologie-Hintergrund. Und das jeden Tag und im Endeffekt jeden Moment!

Flexibilität bedeutet beispielsweise, wenn man merkt, dass das Pferd müde ist, vom Fellwechsel oder aufgrund der starken Temperaturschwankungen, die wir momentan haben, dann ggf. das geplante Reitprogramm ausfallen zu lassen und stattdessen einfach ein bisschen Bodenarbeit, Wellness oder einen schönen Spaziergang in die Natur zu machen.

Fellwechsel beim Pferd

Der Fellwechsel und die starken Temperaturschwankungen machen vielen Pferden aktuell zu schaffen…

Es bedeutet aber auch, das körperliche Befinden wahrzunehmen. Wenn ein Pferd beispielsweise an einem Tag von sich aus mehr Spannung hat, dann bringt es nichts, noch an z.B. fliegendem Galoppwechsel oder neuen Lektionen zu arbeiten, die das Pferd “aufregen” könnten. Da ist eine kurze, lockere Vorwärts-Abwärtseinheit deutlich sinnvoller, auch wenn man sich ursprünglich etwas anderes vorgenommen hatte…

In anderen Worten, sollte man sich immer folgende Fragen stellen, wenn man mit seinem Pferd arbeitet:

1. KANN mein Pferd diese Lektion in diesem Moment körperlich überhaupt leisten (oder habe ich es ggf. – zumindest im Moment – überfordert)?

Ein Beispiel: Als ich meinem Lusitano das Kompliment beigebracht habe, war es für ihn eine geistig wie körperlich schwere Übung. Er musste sich sehr konzentrieren, seine Beine und (Gleich-)Gewicht richtig zu sortieren, um sich zu verbeugen. Kräftemäßig war seine Hinterhand sehr gefordert, was einer “Maximalkraftübung” – wie schwere Hanteln im Fitness-Studio stemmen – gleich kommt.

Eines Tages bin ich mit ihm sehr harmonisch geritten und habe gedacht, “jetzt ist er gut aufgewärmt, jetzt mach ich nach dem Reiten noch ein kleines Kompliment”. Gesagt, getan. Ich stieg ab und gab ihm das Signal fürs Verbeugen. Rufino aber zierte sich… Ich habe mit etwas mehr Nachdruck  die Übung “verlangt”. Das Ergebnis war, dass er sich praktisch hinfallen lies. Warum? Weil er MÜDE war. Aber ich habe es damals NICHT verstanden, dass diese Übung noch so schwer für ihn ist, dass er sie nach dem Reiten eigentlich nicht wirklich ausführen kann… Ich habe mich bei ihm sofort entschuldigt und mich eine Woche geschämt.

Ich hätte wissen müssen, als er zögerte, dass er müde ist. Er versucht immer, mir zu gefallen… Aber da war wohl mein Ego grösser als mein Verstand :( Du siehst, auch Profis machen Fehler (diesen Fehler hab ich jedoch seitdem glaub ich nie wieder bei KEINEM Pferd gemacht. Ich analysiere seitdem viel, viel genauer ALLE Zeichen für etwaige Müdigkeit oder Überforderung, aber gut… ist trotzdem passiert.).

 

2. VERSTEHT das Pferd die Übung überhaupt?

Auch das kann ein Problem sein, warum etwas nicht klappt. Das Pferd versteht die Übung schlichtweg nicht. Wenn ein Pferd eine Übung NICHT versteht, dann müssen wir es ihm entweder anders erklären oder aber ggf. in Teilschritte zerlegen.

Ein Beispiel: Wenn ein Pferd das Stellen im Stand schlecht ausführt, wird es beim Stellen in der Bewegung mit Garantie Probleme haben. Wenn ein Pferd beim Kompliment eine schlechte Balance hat, dann sollten wir es ggf. vorher besser aufstellen (das heißt, die Vorderbeine von den Hinterbeinen weiter entfernen und die Hinterbeine breit auseinanderstellen), sodass die Balance besser ist. Auch die Halsdehn-Vorübungen können die Flexibilität VOR dem Kompliment enorm verbessern.

Generell gilt: Wenn ein Pferd eine Übung nicht versteht, dann ist es UNSER Fehler. Schließlich sind WIR der Trainer und haben es unserem vierbeinigen Schüler schlecht erklärt…

 

3. Bist DU das Problem?

Tja, ich sage oft im Unterricht: “Das Problem sitzt oben drauf”. Und auch ich kann ein Problem für meine Pferde sein… Wenn ich unkonzentriert bin, wenn ich müde bin, wenn ich zu lange am Bürotisch gesessen habe und steif aufs Pferd klettere (was ich eigentlich jedoch nur noch sehr, sehr, sehr selten tue).

Deshalb, bevor man sich über sein “unfähiges” Pferd ärgert, oder es gar ungerecht straft, sollte man immer überlegen: “Bin ICH in meiner Mitte? Bin ich optimal flexibel und losgelassen? Helfe ich meinem Pferd, oder bin ich eher Ballast? Und ist der “Fehler” meines Pferdes eher das Resultat meiner eigenen Fehler als das Verschulden meines Pferdes”? Hier geht’s übrigens zu meinem sehr beliebten Blogbeitrag: “7 Tipps für bessere Hilfengebung“.

Ich weiß, es ist immer leichter, dem Pferd die “Schuld” zu geben. Aber ein guter Reiter und Pferdetrainer wird immer erst mal an sich selbst zweifeln, bevor an seinem vierbeinigen Schüler zweifelt. Wie ich zu meinen zweibeinigen Schülern immer zu sagen pflege: “Unsere Pferde haben die Reitlehre und Biomechanikbücher nicht gelesen. Es liegt an uns, aus ihnen gesunde, motivierte, vierbeinige Reit- oder Fahrpferde zu machen. Wenn etwas nicht klappt, dann haben wir unseren Schülern etwas schlecht vermittelt.” Nicht mehr, und nicht weniger.

Sandra Fencl Kompliment PferdUnd vielleicht, wenn Du das nächste Mal auf Deinem Pferd sitzt, und kurz davor bist “mechanisch zu reiten” oder sogar die Nerven zu verlieren, dann erinnerst Du Dich vielleicht an die Geschichte von Rufino und mir, und steigst als Konsequenz ab, bevor es “unschön” wird… Dann habe ich mit meinem Blogbeitrag viel erreicht und Rufino mit seiner Dozententätigkeit Gutes bewirkt.

Ich danke Dir für das Lesen dieser Zeilen und wünsche Dir und Deinem Pferd viel Freude und Flexibilität beim Training :)
Deine Sandra, Rufino und Fjola

PS: Rufino hat übrigens keinen “Schaden” genommen wegen meines einmaligen Faux Pas mit dem Kompliment… Er beherrscht es mittlerweile auch frei in Perfektion :)

PPS: Wenn Du mehr zum Thema faires und biomechanisch wertvolles Pferdetraining erfahren möchtest, dann könnten folgende Termine für Dich interessant sein:

+ Abendseminar zur Gymnastizierung und Schiefe des Pferdes in Tuntenhausen (Bayern) am Freitag, 07. April 2017

+ Gymnastisches Allover-Bodenarbeitsseminar in Tuntenhausen (Bayern) am 08. und 09. April 2017 (bei Interesse bitte einfach eine Email an info@sandrafencl.com senden)

+ Gymnastisches Allover-Bodenarbeitsseminar mit Schwerpunkt Zirzensik am 21. und 22. Mai 2017 in Hveragerdi, Island

+ Gymnastisches Bodenarbeitsseminar mit Schwerpunkt Zirzensik am 15. Juni 2017 in 85386 Günzenhausen/Eching

+ Gymnastisches Bodenarbeitsseminar mit Schwerpunkt Zirzensik am 15. August  2017 in 85386 Günzenhausen/Eching

+ Gymnastisches Overall-Bodenarbeitsseminar am 26. und 27. Oktober 2017 in Kleinstelzendorf, Niederösterreich

+ Meine sehr beliebte, zweiteilige LIVE-Webinarreihe zur ganzheitlichen Korrektur der Schiefe des Pferdes (mit Videoaufzeichnung, und somit orts- und zeitunabhängig). Alle Infos hier: https://www.edudip.com/w/238762

Hier geht’s zum Erklärungsvideo:

Der losgelassene Reitersitz – ELEMENTAR für ein gesundes Pferd!

Kennst Du das auch?

  • Dein Pferd läuft nicht ausreichend losgelassen beim Reiten
  • Die Anlehnung ist nicht konstant
  • Es geht nicht schwungvoll vorwärts oder rennt Dir unterm Sattel davon
  • Du kannst es schlecht aussitzen und es wirft den Kopf hoch
  • Der Takt ist gerade in Wendungen unregelmäßig
  • Dein Pferd leidet regelmäßig unter Verspannungen und Blockaden, obwohl Du Sattel, Haltung etc. optimiert hast?

 

Dann könnte es vielleicht daran liegen, dass Du selbst manchmal nicht losgelassen bist. Bereits langes Sitzen im Büro, zu wenig Ausgleichssport, ein Sturz oder banale Dinge wie eine schlechte Matratze oder Stress in der Arbeit führen bei vielen Reitern zu eingeschränkter Beweglichkeit.

Häufig sucht man oder frau aber erst einmal die „Schuld“ beim Pferd und nicht bei sich selbst. Hand aufs Herz – wann hast Du zum letzten Mal etwas für DEINE Beweglichkeit und Losgelassenheit getan? Wie locker und elastisch würdest Du Dich einschätzen? Locker genug um ein verspanntes Pferd zu lösen? Oder ist es eventuell möglich, dass Deine eigenen Verkrampfungen und Schiefe das Pferd stören und in seiner freien Bewegung ggf. behindern.

Wirklich erfolgreiche Reiter (und damit sind nicht nur Sportreiter und Profireiter sondern auch „ambitionierte, gewissenhafte Amateure gemeint), machen regelmäßigen Ausgleichssport und einfach ein paar Lockerungsübungen jede Woche, damit sie fit sind für ihren Sportpartner Pferd – denn Dein Pferd sollte es Dir Wert sein :)

 

Hier findest du ein paar kostenlose Lockerungs- und Mobilisationsübungen für DICH! Viel Spaß! Deine Sandra

 

 

 

 

Du hast Interesse an einem Reitkurs oder einer Sitzschulung? Alle Seminare findest du hier: http://www.sandrafencl.com/events/ oder nimm unverbindlich Kontakt mit mir auf über E-Mail an info@sandrafencl.com! Ich freue mich :)

Häufiges Gähnen des Pferdes im Training: Was bedeutet das?

Du wunderst dich, warum dein Pferd im Training oft gähnen muss und weißt nicht, wie du dieses Verhalten interpretieren sollst? Dann bist du nicht allein! Sehr viele Reiter (sogar erfahrene!) wissen dieses Zeichnen nämlich nicht richtig zu deuten.

Heute decke ich das Mysterium mal ganz verständlich für euch auf und stelle obendrein einige Ideen zur Lösung des Problems vor.

Aber Achtung: Gähnen muss nicht zwangsläufig negativ behaftet sein! Hast du zum Beispiel gewusst, dass Pferde dadurch auch einfach Verspannungen lockern können?

Klick dich jetzt rein und erfahre alles zum Phänomen Gähnen beim Training: VIEL SPASS! Deine Sandra

 

10 Tipps zur Produktion und Lagerung von Pferdeheu und wie du hochwertiges Pferdeheu erkennst

Heu ist nicht gleich Heu!!

Struktur, Feuchtigkeit und Eiweißgehalt spielen eine große Rolle und variieren von Schnitt zu Schnitt.

Aber gerade für die Gesunderhaltung Deines Vierbeiners ist es essentiell ein hochwertiges Pferdeheu zu füttern. Denn nur so kann Dein Pferd WIRKLICH Leistung erbringen.

 

Den meisten Pferdebesitzern ist es völlig klar, dass gutes Raufutter das Allerwichtigste in der Pferdefütterung ist. Gutes Heu herzustellen ist aber – neben etwas Wetterglück – auch eine Handwerk, das man beherrschen muss und bei dem man einige Faktoren beachten sollte.

Auch die richtige Heulagerung ist essentiell, damit gutes Futter auch gesund, hochwertig und schimmelfrei bleibt! Erfahre in diesem Video wichtige Tipps zum Thema Herstellung des Grundfuttermittels Heu und dessen richtigen Lagerung.

 

Wie Du hochwertiges Pferdeheu produzierst und vor allem optimal lagerst, erkläre ich dir in meinem ERSTEN FILM ZUM THEMA PFERDEHEU! Viel Spaß damit!

 

 

Der zweite Teil meiner Videoreihe zum Thema „Pferdeheu“ beschäftigt sich mit dem Thema “Wie erkenne ich QUALITÄTSHEU eigentlich?”

Ich wünsche Dir auch mit diesem Video viel Spaß!

Deine Sandra

 

P.S. Damit Du zukünftig keine interessanten Inhalte und Onlineseminare rund ums Thema Pferd und dessen Gesunderhaltung mehr verpasst, melde dich rechts in der Infobox zu meinem kostenlosen Newsletter “Gesundes Pferd” ein und abonniere auch meinen YouTube-Kanal an!

9 wichtige Tipps für mehr Sicherheit, Kontrolle & gegenseitiges Vertrauen beim Reiten

Immer wieder werde ich gefragt, warum meine eigenen, aber auch meine Trainingspferde so zuverlässig sind, sich kaum mal erschrecken, und wenn sie sich erschrecken, nie davon laufen. Die Antwort ist einfach: Sie konzentrieren sich zu 100% auf mich UND sie vertrauen mir. In diesem Blogbeitrag möchte ich kurz erklären, wie auch Du mit Deinem Pferd mehr Sicherheit erlangst :)

Gerade letzte Woche habe ich einer jungen Reiterin Unterricht gegeben. Das Pferd wollte partout nicht an der Zusehertribüne der Reithalle vorbei gehen. Immer wieder hat es sich erschreckt und wurde deutlich schneller. Mir war aber sofort klar, dass das Pferd “Teenagerverhalten” zeigte. Das heißt, es hat getestet, was seine Reiterin macht, wenn es selbst Blödsinn macht…

Als Herdentiere testen Pferde regelmäßig die Kompetenz ihrer Reiter. Dies ist ein völlig natürliches Verhalten. Auch wenn es uns nervt, dass das Pferd zum 100. Mal anfragt, ob wir wirklich Führungsqualitäten besitzen, bzw. ob diese Ecke wirklich durchritten werden kann, soll oder muss…

Wenn Du diese Situation kennst, dass Dein Pferd zB in einer gewissen Ecke abkürzt bzw. an einer Bande nicht vorbeireiten möchte bzw. auch Angst vor zB einem Regenschirm hat oder manchmal einfach “stur ist”, dann würde ich (zumeist) wie folgt vorgehen:

Sich selber sammeln und Körperkontrolle bewahren
Nur wenn Du selbst entspannt “im” und nicht “auf” dem Pferd sitzt, kannst Du Deinem Pferd Sicherheit vermittelt. Das bedeutet wiederum, dass Deine Gesäßmuskulatur entspannt ist und Du so tief im Sattel sitzt. Auch Deine Beine müssen locker und beweglich den Rumpfbewegungen des Pferdes folgen, ein “Zusammenpressen der Knie” oder Klammern mit den Unterschenkeln ist völlig fehl am Platz. Ganz wichtig ist hierbei auch die tiefe, gleichmäßige Bauchatmung, an die man sich in solchen (Stress-)Situationen erinnern sollte. Denn nur so kann unser Pferd sich entspannen und selbst tief atmen.

Pferde synchronisieren sich sehr schnell mit der Atmung, aber auch der Spannung des Reiters und spiegeln diese. Deshalb ist es in jeder Situation so wichtig, als Reiter die absolute Körperkontrolle und Kontrolle der (Bauch-)Atmung aufrecht zu erhalten. Weiters ist es von größter Bedeutung, NICHT am Zügel zu ziehen (entgegen unserem natürlichen Reflex). Zug bedeutet immer Gegenzug, und deshalb solltest Du unbedingt auf ein Festmachen der Hand verzichten. Auch wenn es schwer fällt, sind kleine, weiche Paraden der einzige Weg, um die Kontrolle des Pferdes zu erhalten bzw. (wieder-) zu erlangen. Denn wenn Du Dich fest machst, wird auch Dein Pferd sich fest machen und somit mehr in den Fluchtmodus kommen…

Mental starke Pferde haben immer mental starke Reiter - und das gibt Sicherheit!

Mental starke Pferde haben immer mental starke Reiter – und das gibt Sicherheit!

Deshalb hier noch mal die wichtigsten Punkte (ggf. als Checkliste zum Ausdrucken fürs Reiterstüberl? ) für mehr Kontrolle, Sicherheit und Harmonie mit Deinem Pferd zusammengefasst:

1. Entspanne Dein Gesäß und Deine Beine! Die natürliche Angst- oder Stress-Reaktion wäre nämlich genau das Gegenteil, nämlich die Psoas-Muskulatur (Beckenmuskulatur)  reflexartig anzuspannen. Dies erhöht den Schwerpunkt des Reiters und man sitzt nicht mehr “im” sondern “auf bzw. über” dem Pferd, kann nicht mehr gut in der Bewegung mitschwingen und fällt bei ungeplanten Reaktionen des Pferdes viel leichter runter!

2. Atme bewusst tief, ruhig und gleichmäßig und ggf. sogar mit “Atemgeräusch” ein und aus… Ich habe mal gehört, dass das “laute” Ausatmen von Reitern den Pferden deshalb hilft, sich zu entspannen, weil es wohl dem Atemgeräusch entspricht, welches bereits Pferde-Embryos im Mutterleib wahrnehmen… Keine Ahnung, ob das wirklich stimmt. Fakt ist jedoch, es entspannt Pferde sehr schnell, auch ein kleines “Abschnauben” des Reiters signalisiert dem Pferd: “Alles ok!” Mein eigener Lusitano kann – wenn er gerade nervös zu werden droht – mit einem lauten Ausatemgeräusch meinerseits sofort entspannen. Erstaunlich, aber wahr. Tipp: Rede in schwierigen Situationen mit Deinem Pferd. Denn wenn Du redest, musst Du atmen…

3. Kontrolliere, ob Du noch immer aufrecht und “schwer” sitzt, oder ob Du ggf. eine nach vorn gelehnte Defensivhaltung eingenommen hast. Denn die Hinterbeine bewusst zu belasten und die Balance Deines Pferdes möglichst hinten zu behalten, ist in diesem Momenten  (und generell) wichtig. Lasse Dein Steißbein nach hinten-unten wie einen Anker auf die Hinterbeine des Pferdes “fallen”. Dies ist ein lustiges, inneres Bild, aber dieses hat wirklich schon vielen Reitern geholfen, sich auf dem Pferd “zu erden” und somit entspannt und tief “im Pferd” zu sitzen. Mit dem versehentlichen Vorbringen des Oberkörpers in Stress-Situationen machen wir unser Pferd nicht nur automatisch vorhandlastiger und damit IMMER schwerer zu kontrollieren, wir bestätigen es ggf. sogar in seiner Idee, schneller zu werden bzw. zu wegrennen!

4. Entspanne Deine Handgelenke und Finger und gib die richtigen, feinen Zügelhilfen, die Dein Pferd lösen helfen. Behalte unbedingt Deine Hand vorn und wirke niemals “rückwärts” ein. Ich denke in solchen Situationen immer an flinke Pianisten- oder Harfenspieler-Hände. Sie sind ständig in Bewegung und so kann niemals ein langanhaltender “Zug” entstehen, worauf das Pferd mit einer Festigkeit im Maul und Steifheit im Hals bzw. mit Gegenzug reagieren wird.

Wenn Du die richtigen Zügelhilfen gibst, wird Dein Pferd mit einer Zungenbewegung reagieren und somit Zungenbein, Kiefergelenk, Genick und damit verbunden ca. 60 % der GESAMTMUSKULATUR mobilisieren und entspannen… Menschen und Pferde beißen gleichermaßen in Stress-Situationen die Zähne zusammen… Eine Entspannung der Kiefer(gelenke) und der Zunge wirkt Wunder! Dies kann jedoch nur über eine feine, ebenfalls entspannte Hand des Reiters funktionieren…

5. Und dieser Punkt ist SEHR wichtig: Korrigiere Dein Pferd freundlich, aber sehr konsequent und lobe es SOFORT für das (kleinste) Annehmen Deiner Hilfen. Wenn Dein Pferd beispielsweise nach innen auf die Schulter fällt, weil es nicht außen an der Bande oder in die Ecke gehen mag, verlange eine Innenstellung mittels feinem Abspielen am Innenzügel und mittels freundlichem und beweglichem (= atmendem) Innenschenkel (und ohne zu klemmen). Ein gut erzogenes und rittiges Pferd wird auch in Extremsituationen die Hilfen seines Reiters willig annehmen – und das macht reiten dann WIRKLICH sicher.

6. Behalte immer ein positives, inneres Bild von der auszuführenden Übung, zB ein korrektes durch die Ecke oder an der Zusehertribühne vorbeireiten solltest Du im Kopf exakt visualisieren. Was tust du? Wie sieht Dein Pferd aus? Vielleicht stellst Dir auch noch vor, wie es zufrieden abschnaubt? Es ist sehr wichtig, sich genau vorzustellen, wie das Pferd korrekt, gut gerade gerichtet und fein am Schenkel und Sitz diese Aufgabe entspannt meistert… Viele Reitlehrer meinen, Pferde können mentale Bilder lesen… Ich bin einer davon :)

7. Wenn das Pferd Deine Hilfen (ansatzweise) in einer schwierigen Situation annimmt bzw. seine Aufgabe tatsächlich gut ausführt, lobe es sofort beispielsweise mittels Stimmhilfen oder mittels kurzem Berühren mit den Fingerkuppen der inneren Hand am Pferdehals. So merkt das Pferd, dass eine positive Reaktion und Gehorsam auf die Hilfen anerkannt wird und entspannt sich meist dadurch noch mehr. Durch den kurzen Fingerkontakt bzw. die Stimmhilfe behältst Du aber weiterhin die volle Kontrolle über Dein Pferd.

8. Lächle! Ich weiß, in Stress-Situationen zu lächeln, ist schon ein sehr hoher Anspruch an Körperkontrolle, aber: ES HILFT SEHR!! Denn wenn wir lächeln strahlen wir nicht nur eine positive Energie und Sicherheit aus, sondern entspannen unsere Kiefergelenke und damit verbunden unsere gesamte Wirbelsäule und setzen sogar Glückshormone frei… wenn das kein cooler Nebeneffekt ist :)

9. Sei sturer als Dein Pferd! Ich sage immer, eine wichtige Trainer-/Reiterqualität ist es, sturer zu sein, als sein (eigenes) Pferd. Pferde können unglaublich beharrlich sein, wenn es darum geht, Dinge durchzusetzen. Je öfter sie den Reiter – manchmal auch ungemerkt – austricksen, desto grösser ist ihr Ego und desto beharrlicher sind sie, es wieder zu tun…

Das hat (auch) etwas damit zu tun, dass sie den Respekt vor der Kompetenz des Reiters verlieren. Natürlich ist das (fast) ein eigenes Thema für sich. Aber nur so viel: Wenn Dein Pferd merkt, dass Du bei kleinen Stress-Situationen sofort die Nerven verlierst bzw. Dich nicht mehr durchsetzt, dann wird es – wenn es ihm gefällt – solche Situationen als “Ausreden” nutzen. Denn Pferde sind sehr gute Psychologen, vergiss das nie!

Wenn Dein Pferd aber lernt, dass Du IMMER die Kontrolle behältst (auch über Deinen eigenen Körper!), Nerven wie Stahlseile hast, immer souverän und ruhig auch in “schwierigen Situationen” agierst und Du Dein Pferd immer in seiner Balance (und zwar inneren/geistigen wie äußeren/körperlichen) verbesserst, dann wird es mit Respekt und Freude mit Dir arbeiten… und zwar immer….

Denn es kann sich verlassen, dass Ihr beiden gemeinsam jede schwierigen Situation sicher und gesund übersteht… Das hat einen unschlagbaren Mehrwert für das Flucht- und Opfertier Pferd… Für mich ist das die Basis einer sicheren, respektvollen aber auch freudigen Zusammenarbeit zwischen Menschen und Vierbeinern :)

Hinlegen Pferd

Mein Lusitano Rufino legt sich für mich ohne Zwang überall hin… Für mich ein ECHTES Zeichen von grenzenlosem Vertrauen…

Ich hoffe, ich konnte Dir ein paar Anregungen geben, worauf Du beim Pferdetraining (oder auch: Arbeit an dir selbst) achten kannst :)
Wer sich intensiver mit dem Thema Pferdepsychologie und Trainings-Didaktik beschäftigen möchte, ist in meinem Online-Seminaren/Webinaren und Bodenarbeitskursen genau richtig!

Trag Dich für die nächsten Termine und weitere kostenlose Tipps am besten gleich in meinen Newsletter ein (rechts), abonniere meine NEUE Facebookseite https://www.facebook.com/sandra.fencl, bzw. abonniere meinen neuen Youtube-Kanalhttps://www.youtube.com/c/SandraFencl1001

Du möchtest ebenso konzentriert gemeinsam MIT deinem Pferd arbeiten? Dann komm in mein ganzheitliches Schiefenwebinar und lerne den Körper deines Pferdes noch besser kennen und verstehen! Alle Infos findest du hier: https://www.edudip.com/w/238762

Eine Übersicht aller aktuellen Webinartermine findest du auch hier: https://www.edudip.com/academy/sandra.fencl2

Knackende Gelenke beim Pferd: Wo kommt’s her?

Immer wieder werde ich von Kunden/Kundinnen gefragt: Wo kommen knackende Gelenke beim Pferd her? Ich möchte hier meine Erfahrungen mit Euch teilen, die jedoch tatsächlich auf (schon weitreichende) ERFAHRUNG basieren, jedoch keine wissenschaftliche Untersuchung darstellen (und sowieso keine Tierarztkonsultation bei Problemen ersetzen).

Meiner Erfahrung nach, können knackende Gelenke folgende Ursachen haben:

1. Eine noch unzureichend korrigierte, natürliche Schiefe des Pferdes:
Pferde sind von Natur aus schief. Genau wie wir Menschen sind sie entweder Rechtshänder oder Linkshänder bezogen auf die Vorderbeine. Zusätzlich “arbeiten” die Hinterbeine unterschiedlich: Ein Hinterbein ist “talentierter” für die Lastaufnahme (Tragkraftbein), ein Hinterbein schiebt besser und schwingt weiter durch (Schwungkraftbein). Durch diese Schiefe werden die Beine, und somit auch Gelenke unterschiedlich belastet. Sowohl im Vergleich von rechtem zum linken Vorderbein, als auch innerhalb EINES Gelenks. Knackende Gelenke KÖNNEN (müssen aber nicht) von der (unzureichend korrigierten) Schiefe des Pferdes kommen.

 

2. Übersäuerung/schlechter Stoffwechsel beim Pferd:
Auch Übersäuerung und somit ein schlechter Stoffwechsel können knackende Gelenke fördern. Säurekristalle lagern sich gern in Gelenken ab (auch beim Menschen) und verursachen eine schlechtere Beweglichkeit und können langfristig Arthrose fördern. Deshalb ist eine gesunde (ggf. auch regelmäßig entsäuernde und entgiftende) Ernährung sehr wichtig für Pferde (und Menschen ebenso). ->> Dazu mehr in meinem nächsten Blogbeitrag!

 

 

3. Zu wenig Bewegung oder zu wenig Aufwärmen:

Gelenke werden nur “geschmiert”, wenn sich Pferde (und Menschen) bewegen. Durch die Bewegung der Gelenke wird über die Gelenkszotten (Synovialzotten) Synovia = Gelenksschmiere produziert und in den Gelenkspalt freigegeben. Diese Gelenksschmiere ernährt einerseits den Knorpel und macht ihn so widerstandsfähig gegen Belastung. Andererseits quillt der (ansonsten trockene, harte) Knorpel auf und wird weich, elastisch und “pufferfähig”.

 

Damit Pferde optimal in ihren Gelenken federn können, ist Schrittarbeit von 25 (!!!) Minuten nötig, wenn sie “kalt” aus der Box kommen. Reduziert man die Schritt-Aufwärmzeit, so läuft man Gefahr, dass das Pferd leicht kleine Risse im noch trockenen Knorpel erhält und der Weg für Arthrose geebnet ist…Im Winter ist auch Bodenarbeit (vor dem Reiten) besonders sinnvoll, hier ein kleines Video dazu von mir:

 

 

4. Schiefe Hufe

Schiefe Hufe sind ein großes Problem! Häufig sind sie mitverursacht von einer recht ausgeprägten natürlichen Schiefe. Wenn sie dann als Jungpferd zu wenig korrigiert werden, werden die Hufe im Laufe eines Pferdelebens meist immer schiefer. Wie intensiv man Pferdehufe korrigiert, hängt von vielen Faktoren ab, wie zB:-> dem Alter des Pferdes
-> dem Gesundheitszustand (zB bereits vorhandene Arthrose?)
-> der “Gesamtelastizität” des Pferdes (wie locker ist es, sind alle Gelenke frei beweglich oder gibt es Verspannungen/Blockaden)

-> der Stellung der Gelenke uvm.

Schiefe Hufe zu korrigieren, ist eine heikle Angelegenheit… Aber ich bin der Meinung: So lange ein Pferd lebt, sollte man versuchen es in seinem Körper zu verbessern. Und dazu gehört sinnvolle (geraderichtende) Gymnastik, eine optimale, individuelle Hufpflege, viel Bewegung, eine angepasste Fütterung und individuell optimierte Haltung…

 

 

5. Blockaden/starke Muskelverspannungen
Auch Blockaden oder starke Muskelverspannungen können meiner Meinung nach zu knackenden Gelenken beim Pferd führen. Genauso wie bei der zu wenig korrigierten, natürlichen Schiefe sind Blockaden, Verspannungen und Narben Störfelder, die den Bewegungsfluss im Pferd negativ beeinträchtigen. Eine optimale, symmetrische Bewegung (und Beweglichkeit) ist nicht mehr gegeben und die Gelenke des Pferdes werden unphysiologisch belastet…

 

Ich hoffe, dieser Beitrag konnte ein paar Ideen geben, warum Pferde Geräusche in den Gelenken verursachen.

Für mehr Tipps rund ums gesunde Pferde kannst du gern kostenlos:1. meinen Newsletter Gesundes Pferd abonnieren (gleich rechts im Kasten)

2. meinen Youtubekanal abonnieren https://www.youtube.com/user/PferdeInsider
3. meine Facebookseite www.facebook.com/sandra.fencl abonnieren

 

Bis bald!

Deine Sandra

11 Tipps für mehr Harmonie mit Deinem Pferd im Neuen Jahr

Jetzt ist es schon wieder rum, das Jahr 2016. Viele wundervolle Momente durfte ich mit meinen eigenen Pferden und auch 2- und 4beinigen Schülern verbringen – vielen lieben Dank an dieser Stelle an alle meine lieben 2- und 4beinigen Kunden! Und weil es doch jedes Jahr eine Tradition ist, neue, gute Vorsätze fürs nächste Jahr zu schmieden, hab ich mir gedacht, ich setze mich an meinen kleinen Laptop und tippe ein paar Zeilen für Euch als kleine Anregung.

Mögen diese wenigstens ein paar Pferdebesitzer wachrütteln und sie vielleicht für den einen oder anderen “Vorsatz” für 2017 erwärmen lassen, zum Wohle ihres Pferdes und für mehr echtes Pferdeverständnis und Empathie für ihren lieben Vierbeiner (siehe Punkt 4).

Pferdebehandlung Sandra Fencl

Denn es ist NIE zu spät, etwas besser zu machen… NIE!!!

Viel Spaß beim Lesen!
Deine Sandra

Also hier sind sie, meine 11 Tipps für mehr Harmonie mit Deinem Pferd 2017:

#Tipp 11: Klingt erst mal komisch, hilft aber: Trau Dich, auch mal einen Tag NICHT zum Pferd zu fahren.
Pferdetraining Sandra FenzlDenn jeder von uns hat mal einen schlechten Tag, fühlt sich gestresst, ist irgendwie steif aus dem Bett rausgerollt oder hat sich in der Arbeit oder in seiner Partnerschaft geärgert… Diese Tage – und ich spreche da aus Erfahrung – sind in den allerseltensten Fällen die Tage, an denen Du und Dein Pferd große Fortschritte machen werdet.

Meist sind es eher die Tage, an denen man Rückschritte im Training macht, das Pferd unnötig ärgert, stresst oder vielleicht sogar ungerecht behandelt… Tage eben, wo man sich nach dem Training denkt: “Das hätte ich mir (oder besser: uns) sparen können. Wäre ich doch lieber daheim geblieben.” EBEN an solchen “schwarzen” Tagen ist es besser daheim zu bleiben und sich ggf. mit etwas Ausgleichssport einen freien Kopf zu verschaffen :)

 

#Tipp 10: Achtung, ab hier wirds schon anstrengend: Mache Ausgleichssport oder Aufwärmtraining vor bzw. beim Reiten

Foto Silvia Stoib

Foto Silvia Stoib


Klingt hart und anstregend, ist es auch!
Aber das Schöne ist: Hat man mal den inneren Schweinehund überwunden, macht Sport (fast) süchtig! Man fühlt sich besser, man bewegt sich geschmeidiger, man sieht automatisch besser aus (und das garantiert!)…. Auch Bodenarbeit oder die Arbeit am langen Zügel wärmen gut auf vor dem Reiten und können Deine Kondition toll verbessern!

Aber es kommt noch besser: Je sportlicher DU bist, desto gesünder wird DEIN PFERD sein… Das kann so manche Osteopathie-/Tierarzt-/etc.-Rechnung ggf. einsparen :) Denn vorbeugen ist schließlich besser als heilen… Und ein gesunder Reiterkörper ist schon mal der erste, sehr wichtige Schritt in ein gesundes, neues Jahr für Dein Pferd!

Hier ein einfaches Video von mir, wie Du Dich vor dem Reiten schon beim Putzen nebenbei locker machst:

Und hier eine tolle Übung, wie Du Dich AUF dem Pferd mobilisieren kannst:

 

#Tipp 09: Erfreue Dich an den kleinen Fortschritten!

pferd-zirkuslektionen-sandra-fenclWir Reiter finden IMMER etwas auszusetzen. Die Beine sind zu unruhig, die Hand zu fest, beim Aussitzen fühlen wir uns nicht gut, der Außengalopp will nicht klappen… Immer muss alles negativ sein… Muss es? Nein, muss es nicht! Es ist eine Lebenseinstellung, Dinge positiv zu betrachten… Beginn bei Deinem Pferd damit!

Was magst Du an Deinem Pferd, was sind seine Stärken? Was findest Du besonders schön an ihm oder ihr? Überlege Dir nach jedem Training, was besonders gut war. Es gibt glaub ich echt (fast) immer etwas, das erfreulich war in einem Training… hoffe ich doch zumindest…

Erfreue Dich daran und werde zum Reitoptimisten! Ich bin mir sicher, dass Du langfristig auch im “normalen” Leben von dieser Einstellung profitieren kannst :)

 

#Tipp 08: Eng gekoppelt an Tipp 09, hör auf zu lästern!
Zirzensik mit PferdenDie Reiter sind vielleicht das größte Lästervolk überhaupt. Warum das so ist, weiss ich auch nicht… Aber lästern bringt weder Dich noch Dein Pferd weiter. Konzentriere lieber Deine Energien auf positive Dinge!

Ich glaube an Karma. Tue Positives, und das Glück kommt automatisch in Dein Leben. Deshalb spar Dir negative Energien, denn sie bringen niemandem etwas, außer Stress, Ärger und schlechtes Karma…

Wie Mahatma Gandhi einst so schön formuliert hat: “Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünscht für diese Welt.” Hör also auf zu lästern, jetzt…

 

#Tipp 07: Lerne etwas komplett Neues MIT Deinem Pferd!
Schwimmen mit Pferden

Kleine (positive) Abenteuer sind toll für eine Beziehung. Und das gilt für 2-, wie auch für 4-Beiner! Meine Pferde gehen mit mir durchs Feuer… ok, dieses Jahr haben wir erstmal Wasser (schwimmen) fürs Erste probiert, das hat aber schon mal super geklappt :)

Das erste Mal am See sind sie mir ohne Zweifel aber doch mit etwas Aufregung gefolgt… Mein Lusitano hatte tatsächlich schrecklich Angst und hat versucht, sich an meiner Schulter mit der Nase festzuhalten… Zum Schreien!

Aber für mich sind solche Situationen einfach DER Beweis, dass ein bisschen Abenteuer hie und da genau das Richtige ist für meine Pferde und mich :)

Denn jedes Abenteuer macht unsere Bindung stärker, jeder Kurs, jede Prüfung, jede neue, unplanbare Situation, die wir positiv meistern, bringt uns einander näher… Ich kenne und verstehe sie besser, sie wissen, dass sie mit mir “alles überleben”…

Trau dich mal was ganz anderes mit Deinem Pferd zu probieren :) Vielleicht einen Rinderarbeitskurs, einen Trailparcours, einen kleinen Wanderritt, Handpferde Reiten oder vielleicht einen Bodenarbeits- oder Zirkuskurs bei mir, hehe! Ich würd mich freuen  ;)

 

#Tipp 06: “Demander peu, répéter souvent er carresser beaucoup”, oder:  “Fordere wenig, wiederhole oft und lobe viel” (Etienne Beudant).

Pferde richtig loben

Foto: Silvia Stoib

Diesen Leitsatz habe ich immer im Kopf, wenn ich mit Pferden arbeite… Er verhilft dem Pferd das Lernen mit mir als angenehm und positiv zu empfinden…

Denn Pferdetraining sollte immer:

->> erquickend,

->> gymnastisch wertvoll,

->> geraderichtend,

->> abwechslungsreich,

->> individuell,

->> kurzum: pferdegerecht

sein.

 

#Tipp 05: Trainiere mit Deinem Pferd nach dem Grundsatz: “Wie kann ich Dir helfen?”

Spanischer Schritt Sandra Fencl

Foto: Alisa Konrad


Harmonie hat für mich ganz viel mit Verständnis zu tun.
Wenn wir Verständnis zeigen für unser Gegenüber und uns in seine oder ihre Lage versetzen können, dann können Beziehungen (auch zwischen Zweibeinern) harmonisch verlaufen… Man könnte das auch “empathisch” nennen.

Wikipedia übersetzt Empathie so: “Empathie bezeichnet die Fähigkeit und Bereitschaft, Empfindungen, Gedanken, Emotionen, Motive und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person zu erkennen und zu verstehen.” Bei Pferden würde ich gern noch die “körperlichen Gegebenheiten” ergänzen wollen.

Insgesamt heißt das auf Pferde übersetzt: Wir müssen verstehen, wie wir unserem Pferd in innerer (mentaler/psychischer) und äußerer (physischer) Balance helfen können und das jeden Tag, in jeder Situation, bei jeder Lektion, in jedem Moment!

Und hier ist auch die natürliche Schiefe ein ganz wichtiges, aber häufig sehr vernachlässigtes oder sogar verkanntes Thema. Mein Lusitano Rufino hat mir da sehr viel gelehrt: Erst wenn ein Pferd in seiner Schiefe gut korrigiert ist und somit in körperlicher Balance (Gleichgewicht!) gebracht wurde, ist es fähig, auch mental ausgeglichen zu sein und in neuen oder schwierigen Situationen entspannt und nervenstark zu reagieren. Das hat mir Rufino eindrucksvoll bewiesen…

Heute ist er so nervenstark, wie kaum ein anderes Pferd, das ich kenne. Egal ob bei Prüfungen, bei Kursen oder Auftritten, ich kann mich IMMER auf ihn verlassen. Und er war wirklich EXTREM schwierig und hysterisch früher, weil er kein körperliches, und damit verknüpft kein psychisches, Gleichgewicht hatte…

Deshalb meine Empfehlung: “Fühl” Dich immer in Dein Pferd hinein. Wie fühlt sich seine zB rechte (oft steifere) Schulter an, wie tritt es mit den Hinterbeinen… Wie ist der Rücken? Weich und geschmeidig, oder fest und unbeweglich… Wie sind die Kiefergelenke? Angespannt und frei beweglich? Wie fühlt es sich mental? Ist es selbstbewusst und entspannt, oder unsicher und nervös und dabei ganz wichtig: Bist DU stark genug, ihm Sicherheit zu geben???

Wenn ich meine Pferde “arbeite” (oder sie mich eher), dann versuche ich in jedem Moment zu spüren, wie ich ihnen helfen kann, um sie noch besser zu machen, in ihrer Balance, in der Gangmechanik, wie sie ihre Beine einsetzen, in ihrem Körper, aber auch auf psychischer Ebene: Brauchen sie mehr Selbstvertrauen, mehr Energie, schnellere Reaktionen, oder vielleicht mehr Ruhe und “innere Stille”. Je nachdem, was sie brauchen, lege ich meinen Trainingsablauf und Lektionenauswahl darauf aus…

Denn wenn sie (und ich) in innerer und äußerer Balance sind, geht alles wie von selbst und ist leicht, ruhig und wundervoll harmonisch… Aber Vorsicht: Diese Momente haben Suchtpotenzial!!!

 

#Tipp 04: Lächle, denn lächeln steckt an!

Reitunterricht Sandra Fencl

Foto: Silvia Stoib


Wenn meine Isländerstute Fjola etwas richtig macht und ich am Boden mit ihr arbeite, dann ist es, als würde ein Scheinwerfer angehen, und mich anstrahlen, weil sie sich so freut, dass sie etwas Tolles “geleistet” hat… Das ist sooo schön zu sehen!

Wenn Du auch ein “Scheinwerferpferd” hast, dann bist Du in jedem Fall am richtigen Weg. Denn es zeigt Dir damit, dass sich Dein Pferd für Dich interessiert, dass es versucht, Dir zu gefallen.

Falls das noch nicht so ist, dann solltest DU DICH MEHR FREUEN!:)))  Denn schenkst Du Freude, kommt mit Garantie Freude zurück! Für jeden kleinen Fortschritt, den meine Pferde, aber auch meine Kundenpferde, machen, freue ich mich wie ein kleines Kind – und diese Freude steckt an – mit GARANTIE!

Übrigens, auf körperlicher Ebene verhilft uns “lächeln” zu beweglichen Kiefergelenken und macht somit die gesamte Wirbelsäule frei beweglich. Du wirst erstaunt sein, wie viel leichter Du mit Deinem Pferd mitschwingen kannst (speziell auch in der Mittelpositur), wenn Du diesen Tipp ausprobierst :)

Beherzigst Du diesen Hinweis in Kombination mit Tipp 05, hast du sicherlich das motivierteste Pferdejahr EVER (ok, der Satz ist nicht ganz astreines Deutsch, aber hey, grammatikalisch gutes Deutsch stand auch nicht auf meiner Liste guter Vorsätze für 2016)!

 

#Tipp 03: Mache Mentaltraining – jeden Tag, nur 3 Minuten.
Pferde richtig motivieren

Mentaltraining hilft Spitzensportlern nachweislich zu besseren Leistungen… Aber viel wichtiger als “Leistung” zählt für mich im Reitsport die Harmonie zwischen Pferd und Mensch…

Das “In die gemeinsame Bewegung Kommen”… Das “Eins werden”… Das “Mental wie Körperlich verbunden sein”… Ich möchte ein Zentaur sein mit meinen Pferden. Verschmolzen und somit in vollkommener Harmonie. Das ist mein Ziel, immer… in jedem Ausbildungsstadium… so gut es geht! :)

Wenn Du Dir nur täglich DREI Minuten Zeit nimmst, in aller Stille – zum Beispiel abends im Bett – und für Dich den letzten schönsten Moment mit Deinem Pferd “vor Augen führst”, wie Ihr zum Beispiel geschmeidig im Schulterherein geritten seid, oder in einem wundervoll leisen, weichen Galopp durch die Halle geschwebt seid, oder sich Dein Pferd unter Dir stolz versammelt hat, dann wirst Du sehen, dass diese Momente immer öfter und immer leichter zu reproduzieren sind.

Lasse diese Momente Revue passieren in Deinem Geiste, fühle, wie weich und geschmeidig Du gesessen bist (oder ggf. auch welche Hilfen Du genau gegeben hast), spüre Dein Pferd…. und erfreue Dich daran, immer und immer wieder und “erinnere” Dich daran, wenn Du wieder auf Deinem Pferd sitzt…

Das “klare innere Bild” von jeder Lektion ist sehr, sehr wichtig, und das “gesuchte Gefühl” mindestens genauso: Finde es, spüre es, erinnere Dich daran… jeden Tag… immer und immer wieder… Du wirst sehen, diese Momente werden auf einmal immer mehr!

 

#Tipp 02: Hol Dir Inspiration – so oft wie möglich (aber mindestens einmal pro Woche)!
jean_francois_sandra-fencl_swIch verbringe viel Zeit am PC um mir Videos von WIRKLICH guten Reitern anzusehen. Erstaunlicherweise sind viele dieser Aufnahmen alt, teilweise sehr alt und teilweise in sehr schlechter Videoqualität und manche sogar in schwarz-weiß, wie die tollen Filme auf Youtube mit einem meiner großen Vorbilder Nuno Oliveira.

Schau dir Videos oder noch besser: tolle Reiter LIVE an (wenn Du welche findest). Vergleiche sie, merke Dir, was Dir gefällt und versuche es nachzureiten und nachzuspüren… Auch schöne Bücher und Reitbilder helfen, das innere Bild – und somit inneres Ziel – zu schulen. Denn echte Vorbilder helfen uns, besser zu reiten. 

 

#Tipp 01: Erkenne Dich selbst!

Foto: Alisa Konrad

Foto: Alisa Konrad


Ja, ein bisserl esotherisch darf frau schon werden – wenn’s jetzt zum Jahresende hin geht… Ich habe dieses Jahr vielleicht so viel wie noch nie gelernt. Keine besonderen Techniken, keine neuen Theorien oder biomechanischen Grundlagen… nein, über mich, über mich allein als Person. Und das, in erster Linie durch meine Pferde!

Denn meine lieben Vierbeiner halten mir tagtäglich einen Spiegel vor. Und ich erkenne: Sie sind wie ich und ich bin wie sie… und das kann manchmal auch schwer sein. Aber das Schöne ist, wenn frau das mal (an)erkannt hat, dann geht auf einmal alles leichter…

Denn wie lautet der wunderbare Spruch von Rudolph C. Binding: “Dein Pferd ist dein Spiegel. Es schmeichelt Dir nie. Es spiegelt Dein Temperament. Es spiegelt auch seine Schwankungen. Ärgere Dich nie über Dein Pferd; du könntest Dich genauso gut über Dein Spiegelbild ärgern.”

Tja, in diesem Sinne wünsche ich Dir bzw. Euch ein frohes, neues, gesundes, glückliches und vor allem harmonisches Jahr! Denn die Harmonie mit unserem Pferd bringt uns zu uns selbst. Das kann ich Euch aus eigener Erfahrung garantieren :)

Fencl

Alles Liebe!
Deine Sandra, Fjola und Rufino

PS: Hier findest Du mein persönliches Lieblingsvideo 2016 :)

PPS: Wenn Du noch mit neuem Wissen ins Neue Jahr starten möchtest, auf meiner Pferdewissensplattform www.pferdeinsider.com gibt es aktuell noch minus 50 % AUF ALLES! Also schnell noch zugreifen :)

 

PPPS: Tipps, wie Dein Pferd Silvester unbeschadet übersteht, hab ich hier für Dich zusammengetragen:

http://www.sandrafencl.com/aktuelles-114-133/aktuelles-132/10-tipps-fuer-ein-entspanntes-pferd-an-silvester/

 

 

 

 

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