Sandra Fencl

Ganzheitliches Pferdewissen aus Leidenschaft!

Kategorie: Gesundheitstipps (Seite 1 von 3)

Warum sich Pferde kratzen…

Heute habe ich mal wieder eine Frage in meiner geschlossenen Verlasspferde-Online-Ausbildungsgruppe beantwortet und zwar was tun, wenn in dem Fall der Norikerbub auf einmal das „Kratzen“ anfängt? Das kann natürlich 1.000 Ursachen haben und meine Tipps ersetzen natürlich niemals die Konsultation eines Tierarztes bei Problemen! Aber ich möchte hier mal einige mögliche Trigger für auffälliges Jucken/Kratzen beim Pferd aufzählen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit)!

  • Dreck vom Winter – Wenn Pferde nicht auf Schneekoppeln sind, liegen sie im Winter oft vermehrt im Matsch oder auch teilweise mal im Mist. Deshalb wasche ich bei warmen Temperaturen meine Pferde im Frühjahr einmal komplett mit handgemachtem Bio-Shampoo. Oft juckt es dann nämlich schon nicht mehr, weil der Dreck raus ist!
  • Der Fellwechsel kann natürlich eine Ursache für intensives Schubbern sein. Denn totes Fell juckt! Hier hilft putzen und eine hochwertige Vitalstoffversorgung. Diese ist bei mir Stoffwechselbooster von der www.katharinen-apotheke.de, welcher Zink, Magnesium, Biohanf und Biobrennessel in Pharmaqualität enthält.
  • Häufig geht mit dem Fellwechsel auch trockene Haut oder Schuppen einher, was meiner Erfahrung nach ein häufiges Symptom von Zinkunterversorgung ist (siehe oben).
  • Parasiten – eine weitere mögliche Ursache für das intensive Kratzbedürfnis von Pferden können auch Parasiten, wie Gras-/Milben, Haarlinge, oder ganz klassisch auch „normale Würmer“ sein. Der Fellwechsel schwächt viele Pferde und somit arbeitet das Immunsystem gerade im Frühjahr nicht immer ganz rund. Wenn Du einen Verdacht auf Parasiten bei Deinem Pferd hast, frage diesbezüglich bitte unbedingt Deinen Tierarzt. Auch Pilze können eine mögliche Ursache für schubbernde Pferde sein.
  • Schweiß, sowie Insekten – gerade jetzt, wenn viele Pferde ihr Fell noch nicht ganz verloren haben, können sie bei den aktuellen sommerlichen Temperaturen intensiv, auch bei leichter Arbeit, schwitzen und wenn man die Pferde dann nach dem Reiten nicht abduscht, bleibt der Schweiß im Fell. Dies zieht wiederum Insekten wie Mücken und Fliegen an und diese fördern wiederum den Juckreiz des Pferdes.
  • Stoffwechselprobleme – nicht selten können auch Stoffwechselprobleme zu einem Juckreiz führen. Beispielsweise kurzes Gras mit hohem Fruktan- und Stärkegehalt, aber auch sehr hoch dosiertes Eiweiß oder ein Mangel an Zink kann meiner Erfahrung nach Hautirritationen und Juckreiz begünstigen. Deshalb solltest Du gerade im Frühjahr aufpassen mit kurzem Gras, besonders bei „Robustrassen“ und Kaltblütern, aber auch Iberern! Auch ein kritischer Blick auf die Darmflora kann helfen, Pferde wieder in bessere körperliche Balance zu bringen. Sehr gern schicke ich Dir kostenlos das Video zur Darmsanierung zu Schick mir einfach eine Email an info@sandrafencl.com !
  • Stress – dies kann beispielsweise eine Herdenveränderung oder ein Umzug sein, ein geänderter Tagesablauf, eine geänderte Fütterung, zu viel Kraftfutter oder schlecht verdauliches Futter. Auch „stressiges Training“, ein Turnier, ein Kursstart sind mögliche Ursachen für Stress. Nicht zu vernachlässigen sind auch körperliche Stresskomponenten, wie schlecht gepflegte Hufe, aber auch physischer Stress nach Koppelunfällen oder ähnlichem. Stress hat viele Gesichter und wird meiner Meinung nach häufig zu wenig bemerkt und korrigiert! Leider….

Neben der optimalen Pflege, Haltung und Ernährung habe ich persönlich gute Erfahrungen mit Tiroler Steinöl gegen Mücken und Insekten allgemein gemacht. Dieses Steinöl stinkt und färbt zwar ziemlich extrem, aber hilft meiner Erfahrung nach auch sehr gut gegen lästige Plagegeister und beruhigt die Haut. Und wie gesagt: Alle möglichen Stressfaktoren sollten natürlich auch angesehen werden. Als kleiner Frühjahrs-Energie-Boost kann zusätzlich eine ganzheitliche Pferdetherapie ebenfalls helfen, etwaige Dysbalancen oder “Energiestaus” zu korrigieren und das Pferd unterstützen, um wieder in Balance zu kommen.

 

Ganz liebe Grüße und einen guten Fellwechsel!

Deine Sandra

 

P.S. Mehr kostenlose Pferdegesundheitstipps bekommst du HIER! 🌷 Gleich anmelden und auf den nächsten Infoletter “Gesundes Pferd” freuen.

Jin Shin Jyutsu für Pferde – altes Gesundheitswissen neu entdeckt!

Jin Shin Jyutsu (sprich „Dschin Schin Dschutsu“) ist eine über 4.000 Jahre alte Kunst, den Fluss der Energie im Körper anzuregen und zu harmonisieren. Diese in den Alltag leicht integrierbare Methode ist äußerst sanft und wirkungsvoll zugleich. Die Pferde LIEBEN es, geströmt zu werden und man kann mittels „Energie schicken“ durch die eigenen Hände den Pferden (und natürlich sich selbst) ganz schnell und unkompliziert etwas Gutes tun 🙂

 

Jin Shin Jyutsu am Pferd

Pferde lieben „das Strömen“ sehr und entspannen sich oft schon innerhalb weniger Augenblicke tief und „fühlen in ihren Körper rein“.

Ganzheitliche Wirkung auf Körper, Geist und Seele!

Viele Menschen und Pferde leiden gleichermaßen unter Stress, Anspannung, psychischen Disharmonien, Ängsten, aber auch körperlichen Blockaden und Verspannungen. Jin Shin Jyutsu (abgekürzt JSJ) ist eine sehr einfache, aber überaus wirkungsvolle Methode, um Körper, Psyche und Seele von Mensch und Tier zu harmonisieren. Mittels der „Harmonisierung“ des Energieflusses zwischen den sogenannten Sicherheitsenergieschlössern kann man SELBST seinem Pferd oder seinem eigenen Befinden unkompliziert etwas Gutes tun.  So kann man bereits vor dem Reiten sein Pferd effektiv lösen und „in seine Mitte“ bringen. Oder auch während der anstrengenden Fellwechselzeit kann man als Pferdebesitzer seinen Vierbeiner positiv unterstützen. Aber auch auf psychisch-mentaler Ebene kann man sein Pferd bei Stallwechsel, Verlust eines Pferdefreundes oder auch in „stressigen Kurssituationen“ selbst zu mehr Entspannung verhelfen.

 

Pferdekurs jin shin jyutsu münchen

Vorbeugen ist besser als heilen! Jin Jin Jyutsu ist eine tolle Energetik-Technik, die auch von Pferdebesitzern leicht erlernt werden kann!

 

Ich mag diese „Gesundheitstechnik“ sehr gern, denn sie ist sehr leicht zu erlernen und dabei überaus wirkungsvoll. In der asiatischen Kultur ist das Thema „vorbeugen ist besser als heilen“ viel stärker verankert als in unserer westlichen Lebensphilosophie. Eine kurze Strömsitzung in der Woche wäre meiner Meinung nach sooo sinnvoll, um Krankheiten oder Bewegungseinschränkungen vermeiden zu helfen und den Energiefluss Deines Pferdes ganzheitlich zu stärken. Denn nur in einem gesunden Körper kann ein gesunder Geist wohnen 😉

Jin Shin Jyutsukurs Pferd

Die meisten Pferde reagieren sehr schnell mit Schütteln, Gähnen oder Kauen auf diese äußerst wirkungsvolle, gesundheitsfördernde „Technik“.

 

Die Pferde nehmen das Strömen so gern und dankbar an und entspannen sich oft schon nach wenigen Sekunden tief. Weil ich diese tolle, gesundheitsaktivierende „Technik“ selbst als überaus effektiv und hilfreich für Pferdebesitzer einstufe, veranstalte ich jährlich einen Strömkurs für Menschen und Pferde mit meiner geschätzten Pferdetherapie-Kollegin Isabella Habsburg. Isabella ist zertifizierte Jin Shin Jyutsudozentin und unterrichtet das Strömen seit vielen Jahren mit Leidenschaft. Man lernt in diesem sehr umfassenden Seminar, sowohl sich selbst zu strömen, als auch Pferde. Auf Wunsch der Teilnehmer geht Isabella noch auf das Strömen von Hunden, Katzen oder Rindern ein 🙂 Die Pferde LIEBEN diesen Kurs und diese feine, aber wirkungsvolle Technik ungemein!

Rufino hat sich während eines gemeinsamen Jin Shin Jyutsukurses mit Isabella während einer Praxiseinheit mal einfach auf den Reitplatz „plumpsen“ lassen. Das war sooooo niedlich! Die zwei Teilnehmerinnen, die an ihm „geübt“ hatten, haben mich entsetzt gefragt: „Sandra, haben wir etwas falsch gemacht?“ Und ich habe lächelnd geantwortet: „Nein, sondern besonders gut.“

Strömen für Pferde Bayern

An diesem Jin Shin Jyutsu-Kurstag hatte sich Rufino vor lauter Entspannung und Wohlbefinden einfach „hinplumpsen“ lassen.

 

Das nächste und einzige Jin Shin Jyutsuseminar mit Isabella Habsburg für Mensch und Tier in Bayern in diesem Jahr findet schon kommendes Wochenende, den 6. und 7. April 2019 in 84437 Ramsau statt. Wenn Du noch den letzten Platz ergattern möchtest, bitte am besten gleich Email an mich – also info@sandrafencl.com – senden. Ich kann Dir garantieren, dieses Seminar wird nicht nur die Beziehung mit Deinem Pferd, sondern Dein eigenes Leben maßgeblich verändern 😉

 

Wenn auch Du die Kunst des Strömens für Dich und Dein Pferd erlernen möchtest, bist Du bei meiner Pferdetherapiekollegin Isabella bestens aufgehoben! Sehr gern sende ich Dir alle Infos zum Jin Shin Jyutsukurs unverbindlich zu! Schreib mir einfach eine Email an info@sandrafencl.com 🙂

Knackende Gelenke beim Pferd: Wichtige Gesundheitstipps!

Immer wieder werde ich gefragt, warum bei manchen Pferde die Gelenke Geräusche beim Gehen produzieren. In diesem Video – welches natürlich NICHT die Konsultation eines Tierarztes bei Problemen ersetzt – erkläre ich, welche Erfahrungen ich mit dem Thema gemacht habe und wie man die (Gelenks-)Gesundheit Deines Pferdes ggf. unterstützen kann. 😊

Wenn Du regelmäßig TIPPS zum Thema PFERDEGESUNDHEIT erhalten möchtest, melde Dich unbedingt auch kostenfrei zu meinem Newsletter „Gesundes Pferd“ an. 🐴 Hier der Direktlink: http://www.sandrafencl.com/category/newsletter-110/

Herzliche Grüsse!
Deine Sandra

Happy Frühling oder warum SCHRITT aktuell meine Lieblingsgangart ist!

Heute war ich eine schöne Runde mit meinen beiden Süßen im Wald spazieren…. und das im Schritt. Ich trainiere generell viel und gern im Schritt, weil es einfach die Gangart ist, die auf alle anderen Gangarten im positiven Sinne „einzahlt“ UND weil man da am meisten Zeit und Möglichkeit hat zum Fühlen, Spüren, exakt Einwirken und Balancieren…

Aktuell hat meine Schritt-Passion aber einen anderen Hintergrund und somit auch dieser Beitrag: Der FELLWECHSEL und die teilweise SEHR warmen Temperaturen tagsüber und die noch immer kalten Nächte nachts belasten so manches (Fell-)Pony…

Meine Isimaus Fjola beispielsweise steht noch in voller Minus-20-Grad-Antarktismontur da. Sie ist ja wie ich geborene Bergösterreicherin und da, wo wir beide herkommen, aus dem schönen Raurisertal im Salzburger Land, wird es traditionell im April noch mal richtig kalt und und ungemütlich. Deshalb wirft sie ihren Winterpelz meist auch erst später ab – auch wenn wir schon längere Zeit in Bayern beheimatet sind und es tagsüber schon sehr warm ist…

Und deshalb arbeite ich sie im besonderen bei so warmen Temperaturen in erster Linie im SCHRITT. Ich möchte mit diesem kurzen Beitrag einfach ein BEWUSSTSEIN schaffen, weil ich immer wieder Menschen sehe, die sogar ältere oder offensichtlich nicht so fitte Pferde bei warmen Temperaturen und Winterpelz fleißig durch die Halle galoppieren, bis die Pferde wirklich schweißnass und pumpend da stehen.

Ich finde hochwertiges, intensives Training gut, ABER man muss immer auch den Gesamtzustand des Pferdes und die „zusätzlichen Faktoren“ wie eben Wetter, Außentemperatur, Fellwechselzeit etc. berücksichtigen. Oder hast Du schon mal einen Marathon mit Arktis-Overall gemacht? Das kann ganz schön anstrengend sein und den Kreislauf massiv belasten!

Ich weiß noch, als ich vor ein paar Jahren im Februar mal eine Therapierunde durch Niederösterreich gedreht habe, ist ein Pferd auf einem Isländerhof bei warmen Februartemperaturen mitsamt Reiter einfach auf einer Asphaltstraße „umgefallen“. Kreislaufkollaps wegen Überforderung. ZACK! Ich war schockiert! Gott sei dank ist sowohl Reiterin als auch dem Vierbeiner außer einem gehörigen Schrecken final nichts passiert. Aber das hätte auch anders aussehen können…

Deshalb BITTE, macht Euch bewusst, dass für viele Pferde sowohl die warmen Temperaturen als auch der (zu) warme Winterpelz als auch der Fellwechsel sehr, sehr anstrengend sein können und passt bitte dementsprechend Eure Trainingsintensität an! 🙂

Vielen Dank im Namen Eurer Hotties!

Teile diesen Beitrag sehr gerne auch mit Deinen Pferdefreunden, denn nicht alle Pferdebesitzer denken daran, dass die ersten warmen Frühlingstage nicht für alle „erquickend“ sind. Hinterlasse unbedingt auch einen Kommentar, was Du mit Deinem Pferd bei warmen  Frühlingstagen gerne unternimmst! Ich freue mich von Dir zu lesen!

Herzlich
Deine Sandra

PS: Hier noch viele Tipps zum Thema Fellwechsel beim Pferd:

So unterstützt Du Dein Pferd im Fellwechsel

Quick-Tipp: Verschwitztes Pferd nach dem Training – so vermeidest Du Erkältungen!

Heute möchte ich mal eine Frage aus meiner Online-Verlasspferdeausbildungsgruppe beantworten, nämlich:

„Was tun, wenn das Pferd nach dem Training geschwitzt hat? Abschwitzdecke und Box, ja oder nein? „

 

Mein neuer Verlasspferde-Ausbildungskurs startet übrigens im Herbst 2018!!! Wenn auch Du informiert werden möchtest, sobald der Kurs wieder buchbar und online ist, sende mir unverbindlich eine Email an info@sandrafencl.com 🙂

Deine Sandra

DIY: Selbstgemachtes Mash für kalte Wintertage!

Nachdem es im Winter immer wieder fast arktische Kälte in ganz Deutschland hat, möchte ich Euch hier ein „Rezept“ für selbstgemachtes,  super gesundes und von innen wärmendes Mash für Dein Pferd vorschlagen. Die Pferde fressen es sehr gern und durch die wertvollen Zutaten unterstützt Du das Immunsystem und die Gesundheit Deines Pferdes aktiv!

(Bitte jedoch bei kranken oder trächtigen Pferden immer den Tierarzt bei der Verfütterung von Kräutern vorab konsultieren).

Lasst es Euch schmecken! 🙂
Deine Sandra

Kreuzverschlag beim Pferd: Wichtige Hinweise für Dich!

Heute möchte ich mal eine Frage aus meiner Community beantworten. Nämlich:

Welche Tipps gibt es, um Kreuzverschlag beim Pferd zu vermeiden?

Viel Spass mit diesem Video!

Deine Sandra

P.S.: Am besten GLEICH meinen Youtubekanal abonnieren, damit Du keine wichtigen Infos und Tipps mehr verpasst!

 

Ist Elektrosmog schädlich für Pferde?

Eine Frage, die vielleicht dem Einen oder Anderen etwas ungewöhnlich vorkommen mag, hat mir die liebe Verena gestellt. Sie wollte wissen: „Können Hochspannungsleitungen negative Auswirkung auf die Gesundheit meines Pferdes haben?“

Diese Frage beantworte ich Euch in diesem Video:


Hast Du auch Erfahrungen mit dem Thema „Elektrosmog“? Dann hinterlass mir ein Kommentar – ich bin gespannt!

Bis bald!
Deine Sandra

Wie viel Fitness braucht man als Reiter – oder was bedeutet eigentlich gelebter Tierschutz?

Gedanken zum Sonntag:
Wie viel Fitness braucht man als Reiter – oder was bedeutet eigentlich gelebter Tierschutz?

 

Gestern durfte ich wieder tolle Leute in Bayern bei meinem ganzheitlichen Bodenarbeits- und Dressurkurs unterrichten. Dabei gab es auch mittags eine gemeinsame Reiterfitness-Stunde am Sitzball. Es hat uns allen Spaß und Freude gemacht, unsere Beweglichkeit, Koordination und Fitness zu verbessern und ich war SEHR zufrieden mit den (Reit-)Ergebnissen am Nachmittag.

Immer wieder stelle ich jedoch fest, dass Reiter zu wenig für ihre EIGENE Fitness tun. Wir verlangen von unseren Pferden Höchstleistungen. Wir springen mit ihnen, galoppieren durch unebenes Gelände, machen ihnen Schischuhe drauf (Eisen, 8faches Gewicht der unbeschlagenen Hornkapsel) und verlangen komplizierte Seitengänge in allen möglichen Gangarten.

Gut, die Pferde versuchen, zu verstehen, welche Beinakrobatik wir von ihnen verlangen und versuchen, uns zu gefallen… und wir? Wie viel tun wir, dass unser Pferd UNS problemlos tragen kann? Wir erinnern uns: Das Pferd ist GAR NICHT dafür geeignet, einen Menschen zu tragen. Wir könnten genauso gut auf einem Rind, Schwein oder Kinder auf großen Hunden reiten… Klingt skurril, ist es aber nicht….

Zurück zum eigentlichen Thema: In meinen heutigen Sonntagsgedanken möchte ich Euch dazu anregen, GELEBTEN TIERSCHUTZ zu praktizieren. Das bedeutet für mich, dass ich auf MICH SELBST auch achte, zum Wohle meiner Pferde.

Ich mache regelmäßig Ausgleichssport. Hierbei empfehle ich sowohl Ausdauertraining (ideal ist zum Beispiel Buckelpisten-Schifahren, oder Wellenreiten, das macht uns beides schön locker) als auch Beweglichkeitstraining/Gymnastik wie z.B. Pilates oder Yoga. Es ist erstaunlich, wie wenig Beweglichkeit manche Menschen haben, die hauptsächlich im Büro SITZEN.

Die Menschen sind genauso wenig fürs SITZEN gemacht, wie die Pferde fürs Reiten. Ich wünschte mir, jeder Reiter hätte einen Sitzball oder Balimo oder Schwinghocker, damit er bei der Arbeit BEWEGT sitzen kann… das würde Euch und Euren Pferden sehr, sehr viel weiterhelfen…

So, und am Ende: Diejenigen, die viel Stress haben – egal ob im Beruf oder zuhause, denjenigen empfehle ich GANZ STARK auch Meditationsklassen zu besuchen… Weil Reiten hat ganz viel mit innerer Stille zu tun. Und ich kann es manchen Pferden ansehen, dass sie fast am DURCHDREHEN sind, weil das Frauchen oder Herrchen so viele Gedanken im Kopf hat, gestresst ist und als Konsequenz auch öfter mal ungehalten oder ungeduldig dem Hottie gegenüber ist… und das ist nicht fair… und das hat auch kein Pferd verdient…

In diesem Sinne, aufmunternde und hoffentlich aktivierende Gedanken – nicht nur zum Nachdenken, sondern auch zum AKTIV WERDEN. Ich würd mich freuen, wenn sich der eine oder andere aufrafft, denn Sport, gesunde Ernährung und Meditation sind so tolle Beschäftigungen. Ich verspreche Euch, Ihr werdet langfristig dankbar sein für diese Sonntagsgedanken, wenn Ihr sie JETZT anfangt umzusetzen 

Wer übrigens mehr zum Thema Fitness des Reiters lernen möchte, ist in meinem Kurs „Wege zum losgelassenen Sitz“ am 23./24. September 2017 am Schliersee GENAU richtig 

Euch allen einen – hoffentlich aktiven oder meditativen Sonntag!
Euer Drillinspector Sandra

 

So lösen sich verklebte Rückenfaszien.

So lösen sich verklebte Rückenfaszien.

Starker Rücken durch Sitzballgymnastik

PS: Die Übung auf dem Foto ist eine tolle Übung zum Mobilisieren der Wirbelsäule und auch der (Rücken-)Faszie  Einfach auf den gut aufgepumpten Sitzball legen und langsam und vorsichtig vor und zurück rollen. Macht unheimlich Spaß, tut gut und ist auch noch für die Balance und geistige Entspannung gut. 

 

PPS: Wenn Du mehr über Reitergymnastik lernen willst, komm doch in einen meiner nächsten Sitz- oder Dressurkurse! Schreib einfach eine kurze E-Mail an info@sandrafencl.com, dann sende ich dir die aktuelle Seminarübersicht unverbindlich zu.

Mittwochs-Gesundheitstipp: Was uns die Augen von Pferden über sich und ihre Umwelt verraten!

Mittwochs-Gesundheitstipp: Was uns die Augen von Pferden über Trainer, Therapeuten und den Zustand von Pferden sagen!

Ich hatte neulich eine tolle Therapietour von Krefeld nach München und einen super Bodenarbeits-/Zirzensikkurs in Essen… Eine der Teilnehmerinnen sagte am Ende des Kurstages zu mir:

„Sandra, das ist wirklich erstaunlich, wie anders die Teilnehmerpferde jetzt aussehen. Gerade auch in den Augen!“

Ich war erstaunt, dass sie das bemerkt hatte. Aber sie war selbst ein sehr offener, feinfühliger und gebildeter (Pferde-)Mensch, das hab ich gleich gemerkt.

Angeregt durch diese Konversation habe ich gestern während meiner Therapierunde mal Augenbilder gemacht. Unten stehend seht Ihr ein Kundenpferd von gestern VOR der Behandlung, drunter seht Ihr das gleiche Pferd NACH der Behandlung.

Die Fotos sind zwar im Halbdunklen aufgenommen und nur mit dem Handy (und natürlich völlig unbearbeitet), aber die Stute hatte sofort viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel mehr Lebensenergie, Glanz und Ausstrahlung und sah viel fröhlicher, jünger und „heller“ aus! Die kleine Maus hat es nicht immer ganz einfach gehabt im Leben und kämpft seit vielen Jahren mit wiederkehrenden Hufrehe- und Stoffwechselproblemen. Aber ich finde auf diesen primitiven Handyfotos kann man gut erkennen, wie sehr sich ein Pferd mit nur einem einzigen Termin verändern kann! Zumindest waren die Besitzerin und ich vor Ort beide sehr entzückt über ihre Fortschritte (schon beim ersten Behandlungstermin ging es ihr sofort VIEL besser). Ich freu mich, dass wir auf einem guten, gemeinsamen Weg sind (und ich glaube, sie sich auch SEHR).

Das Auge eines Therapiepferdes - VOR der Behandlung

Das Auge eines Therapiepferdes – VOR der Behandlung

Das Auge des selben Therapiepferdes - NACH der Behandlung

Das Auge des selben Therapiepferdes – NACH der Behandlung

 

Was will ich Euch jetzt sagen mit diesem Gesundheitstipp:

1. Schaut Euren Pferden (oder Tieren oder Mitmenschen, hihi) regelmäßig intensiv in die Augen. Die Augen sind das „Tor zur Seele“. Sie widerspiegeln unsere Psyche, unsere Emotionen, unseren Gemütszustand…

Die Augen sind aber auch in der chinesischen Lehre das Sinnesorgan der Leber – und so können sie viel über Stoffwechsel, Lebensenergie, Gesundheit & Co verraten… Bei diesen Bildern sieht man auch, wie die Lymphschwellung ums Auge deutlich weniger geworden ist und der Glanz des Auges sich deutlich verbessern konnte. Die Augen wirken klarer, frischer, „jünger“ 

2. Was ich Euch damit noch sagen möchte ist, wenn Ihr mit einem Trainer arbeitet oder einen Therapeuten zu Eurem Pferd ruft, schaut Eurem Pferd vor, während und nach dem Termin genau in die Augen… Was sagen Euch die Augen? Sind sie nach dem Termin energiegeladener, klarer, schöner? Sind sie vielleicht entspannter, zufriedener? Vielleicht sind sie auch stolzer? Vielleicht sind sie aber gestresst, panisch oder erschöpft….

 

Augen werden Euch in Zukunft viel verraten – über den Gesundheits- und Gemütszustand Eures Pferdes, aber auch über die Qualität eines Trainers oder Therapeuten.

Ein sehr guter Dozent von mir. Dr. vet. med. Christina Gaudron hat einmal zu gesagt:

„Wenn ein Kundenpferd nach der Behandlung nicht viel schönere Augen als VOR der Behandlung hat, dann darf man für die Sitzung kein Geld nehmen.“

Recht hat er!

 

Wenn Ihr einmal mit „Augen Lesen“ begonnen habt, werdet Ihr staunen, wie viel Ihr davon lernen werdet!

Denn „Scheine und Ausbildungen“ sind das eine, echtes (Mit-)Gefühl und Liebe zum Tier und damit verbunden Wissen, das von Herzen kommt, etwas ganz anderes…

 

Eure Sandra – Pferdemensch aus Leidenschaft !

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