Vor kurzem hatte ich die Ehre, den Reitsimulator Sir Wilson von Sheron Adam in Aschheim bei München testen zu dürfen. Sheron hat sich unheimlich viel Zeit für mich und all meine Fragen (und Videos, die ich drehen wollte) genommen. Vielen Dank hierfür, Sheron! Die frühere Stewardess und aktive Reiterin hat selbst einen tragischen, und gleichzeitig bemerkenswerten Weg hinter sich gebracht. Wie Sheron selbst zum Reitsimulator kam und warum jeder Reiter mal auf einem „Sir Wilson“ oben gesessen haben sollte, erfährst Du in diesem Videointerview:

 

Nach einer kurzen theoretischen Einführung ging es dann schon los für mich 🙂 Tja, was soll ich sagen? Ich war erst mal ziemlich skeptisch, wie man überhaupt auf so einem Reitsimulator-Pferd sitzt und reitet. Aber schon nach einem kurzen Proberitt war ich echt begeistert.

Das Sitz- und Reitgefühl ist tatsächlich fast genauso wie bei einem echten, lebenden Pferd. Sir Wilson ist gut besattelt und gezäumt und man fühlt sich sofort wohl. Die Gangarten sind erstaunlich „naturgetreu“ und zeigen einem sehr schnell, wie man sitzt. Es gibt Sensoren in den Zügeln, unter dem Sattel (zur Messung der Gewichtsverteilung) und drei Sensoren für die Schenkelhilfen – also für die vorwärtstreibende Schenkellage, seitwärtstreibende Beinhilfen und für den Schenkel in zB verwahrender Position weiter hinten. Die Messungen sind erstaunlich genau  🙂

Als Erstes habe ich einen „Testritt“ in allen drei Grundgangarten gemacht, sodass man erkennen kann, wie ich sitze und wie meine Hilfengebung bzw. auch Beweglichkeit in den drei Gangarten ist. Danach habe ich mich noch im Dressurviereck versucht (das war für mich am schwierigsten), sowie das Lektionen Reiten wie Seitengänge, Galopp-Piroutte, Fliegende Galoppwechsel und Pi und Pa (Piaffe und Passage) ausprobiert, und zum Abschluss gab’s noch einen Ritt am Strand mit Galopp über die Dünen, sehr cool! Man kommt sich echt fast wie beim Reiten vor, so realistisch ist das alles aufgebaut.

Hier siehst Du das Video vom Testritt und kurze Sequenzen aus den anderen Bereichen:

Ich muss sagen, ich war wirklich beeindruckt vom Reiterlebnis mit Sir Wilson. Ich persönlich bin ja der Meinung, dass man IMMER an seinem Reitersitz weiter arbeiten sollte, egal auf welchem Niveau man aktuell steht. „Gelebten Tierschutz“ nenne ich das Training am Reitersitz. Die wichtigste Erkenntnis an diesem Tag für mich war,  dass ich tendenziell etwas mehr Druck mit dem rechten Schenkel gebe. Eine für mich wichtige und interessante Feststellung, die mir so noch kein Reitlehrer (wie auch?) mitgeteilt hatte! Ich kann jedem Reiter so ein Reitsimulatortraining nur empfehlen. Egal ob Anfänger, Fortgeschrittener oder S-Dressurreiter: Jeder wird sicherlich das eine oder andere (oder auch unzählige) Aha-Erlebnisse haben.

Für mich war es in jedem Fall sicherlich nicht der letzte Besuch bei Sheron und Sir Wilson in Aschheim bei München 🙂 Übrigens, am 15.12.2017 kannst Du mit etwas Glück eine individuelle Schnuppereinheit bei Sheron und Sir Wilson in meinem Facebook-Adventskalender gewinnen 🙂 Einfach mitmachen unter www.facebook.com/sandra.fencl

Weitere Infos zum Reitsimulatortraining in Aschheim findest Du hier:
http://www.reitsimulator-muenchen.de/

Viel Erfolg in jedem Fall allen, die einen Ritt auf dem Simulatorrappen „wagen“, es lohnt sich mit Sicherheit!
Deine Sandra

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